Gerade ist mir wieder so richtig klar geworden, wie kopflos wir Erwachsene durch die Welt laufen. Ganz anders sind da Kinder unterwegs: Die hinterfragen noch, was uns als Erwachsene gar nicht mehr auffällt....
Ein ca. 10 Jahriger fragt mich: "Ist Stuttgart ein Sack- oder Kopfbahnhof?"
Ich: "Keine Ahnung!" und will weiter zu meinem Zug, der gerade im besagten Sack- oder Kopf feststeckt.
10 Jähriger: "Aber das müssen sie doch wissen!"
Ich: "Nun... ich denke es heißt Kopfbahnhof!" und hoffe dass ich dann fertig bin.
Er: "Aber es heißt doch auch nicht Kopfgasse, sonder Sackgasse"
Ich (mit Runzeln auf der Stirn): "Stimmt, man kann beides sagen" und als Ausweg fällt mir ein: "Fragt den Schaffner!"
Er: "Ok... Ein Moment ich frage..."
Hier mal die Wikipedia-Lösung.
Ganz neu ist mir aber auch wieder aufgefallen: "Werdet wie die Kinder!"
Und wenn auch aus einer ganz anderen Sicht fällt mir der Blog von Leo Babauta
ein.
Freitag, 18. September 2009
Sonntag, 16. August 2009
Urlaubserlebnisse Teil 1 - Vater-Sohn-Tour
Alle Jahre wieder, gibt's die Vater-Sohn-Tour.
Dieses Jahr waren wir im Ötztal. Von Vent gab ging es über das Wilde Mannle (3023m) zur Breslauer Hütte (unserer Wohlfühlbewertung: 2-3). Am nächsten Tag wanderten wir dann weiterüber den Seibert Weg zur Vernagt Hütte (unsere Wohlfühlbewertung 1-2). Und am dritten Tag sind wir dann über eine tolle einsame Route abgestiegen nach Vent und haben uns von den Strapazen im Aqua-Dome erholt.
Eine tolle Bergtour, von der es sicher noch viel zu erzählen gebe, aber es geht gar nicht so sehr um die bergsteigerischen Highlights (obwohl es die auch gab), sondern es geht um die exklusive Zeit mit Jan-Lukas (und wahrscheinlich nächstes Jahr auch mit Naomi, denn die will dann auch unbedingt mit).
Es ist der Austausch über Gedanken, Träume, Sorgen, Wünsche, Ängste und Fragen des Lebens. Eine tolle Zeit in der Abgeschiedenheit und mit dem Kitzel, den kniffelige Wegabschnitte mit sich bringen.
Es ist fantastisch zu sehen, wie mein 10 jähriger mir so langsam den Schneid am Berg abkauft, Kletterpassagen schneller und sicherer meistert wie der Papa. Einfach toll.
Übrigens: Auch mit meiner neuen Kamera (darüber könnte ich auch mal noch nee story bloggen) macht so eine Tour natürlich gleich noch mehr Spass.
Dieses Jahr waren wir im Ötztal. Von Vent gab ging es über das Wilde Mannle (3023m) zur Breslauer Hütte (unserer Wohlfühlbewertung: 2-3). Am nächsten Tag wanderten wir dann weiterüber den Seibert Weg zur Vernagt Hütte (unsere Wohlfühlbewertung 1-2). Und am dritten Tag sind wir dann über eine tolle einsame Route abgestiegen nach Vent und haben uns von den Strapazen im Aqua-Dome erholt.
Es ist der Austausch über Gedanken, Träume, Sorgen, Wünsche, Ängste und Fragen des Lebens. Eine tolle Zeit in der Abgeschiedenheit und mit dem Kitzel, den kniffelige Wegabschnitte mit sich bringen.
Es ist fantastisch zu sehen, wie mein 10 jähriger mir so langsam den Schneid am Berg abkauft, Kletterpassagen schneller und sicherer meistert wie der Papa. Einfach toll.
Übrigens: Auch mit meiner neuen Kamera (darüber könnte ich auch mal noch nee story bloggen) macht so eine Tour natürlich gleich noch mehr Spass.
Montag, 27. Juli 2009
Mitarbeit nach dem Andeas Prinzip
Am Sonntag durfte ich im Gottesdienst (ohne Beamer ;-)) eine Predigt von Esther über Johannes 6 hören: "Speisung der 5000". Zuerst dachte ich: '"Nicht schon wieder diese Stelle", aber dann gab es doch so ein paar Anstöße, die mich zum Weiterdenken angeregt haben.
Besonders sind mir zwei Mitarbeiter aufgefallen:
Philippus:
Diese Spezies von Mitarbeitern haben wir an vielen Stellen in unseren Gremien. Wir suchen sie! Wir brauchen sie! Sie sind gefragt. Bei der Auswahl von Leitern wird sich jeder nach diesen Leuten die Finger lecken. Die können gut kalkulieren, sind analytisch begabt und sind gut ausgebildet.
Und jetzt wird dieser Mitarbeiter mit einem Versorgungsproblem konfrontiert: "5000 Männer plus Familien sollen satt werden!" So klar die Anweisung, so klar ist auch die Antwort: "Wir brauchen dazu ca. ein halbes Jahresgehalt" Das haben wir nicht. Geht also einfach nicht! Punkt! (Auf die Hygieneverordnung, die Küchenproblematik, Tisch und Geschirrbeschaffung geht der Text hier gar nicht ein)
Andreas:
Der zweite Mitarbeiter hat sich bisher nicht ins Organisationsteam eingebracht. Er ist durch die Reihen geschlendert, hat mit den Leuten geredet und hatte dabei auch einen Blick für scheinbar Unbedeutendes. Sogar ein armes Straßenkind ist im aufgefallen. Und just dieser kleine Junge bietet ihm 5 Discounter-Wecken und 2 Billigfische an, weil der Junge gehört hatte, dass es eine Versorgungsausgabe gibt.
Und so nimmt das Wunder seinen Lauf....
Ich will neu von und mit Andreas lernen:
Besonders sind mir zwei Mitarbeiter aufgefallen:
Philippus:
Diese Spezies von Mitarbeitern haben wir an vielen Stellen in unseren Gremien. Wir suchen sie! Wir brauchen sie! Sie sind gefragt. Bei der Auswahl von Leitern wird sich jeder nach diesen Leuten die Finger lecken. Die können gut kalkulieren, sind analytisch begabt und sind gut ausgebildet.
Und jetzt wird dieser Mitarbeiter mit einem Versorgungsproblem konfrontiert: "5000 Männer plus Familien sollen satt werden!" So klar die Anweisung, so klar ist auch die Antwort: "Wir brauchen dazu ca. ein halbes Jahresgehalt" Das haben wir nicht. Geht also einfach nicht! Punkt! (Auf die Hygieneverordnung, die Küchenproblematik, Tisch und Geschirrbeschaffung geht der Text hier gar nicht ein)
Andreas:
Der zweite Mitarbeiter hat sich bisher nicht ins Organisationsteam eingebracht. Er ist durch die Reihen geschlendert, hat mit den Leuten geredet und hatte dabei auch einen Blick für scheinbar Unbedeutendes. Sogar ein armes Straßenkind ist im aufgefallen. Und just dieser kleine Junge bietet ihm 5 Discounter-Wecken und 2 Billigfische an, weil der Junge gehört hatte, dass es eine Versorgungsausgabe gibt.
Und so nimmt das Wunder seinen Lauf....
Ich will neu von und mit Andreas lernen:
- Dicht bei den Menschen sein ist manchmal nützlicher als zu managen
- Gott gebraucht (besonders) auch Menschen aus nicht typisch kirchlichen Milieus für seine Aufträge
- Je weniger wir selbst tun können, desto mehr kann Gott tun.
- Gemeinde wächst da, wo wir mit (fast) leeren Händen Gott wirken lassen
- Kindliches Vertrauen ist angesagt.
Samstag, 25. Juli 2009
Vater-Kids-Camp

Warum in die Ferne schweifen.... deshalb sind wir gestern einfach von daheim gestartet und haben dann die Natur um unseren schönen Ort genossen.
Herrlich, einfach Zeit zu haben mit den Kids, Abenteuer genießen und dann später am Lagerfeuer zu sitzen, Lieder zu grölen (endlich mal wieder "der schönste Fluss das ist der Mississippi" ;-)), Gesichten hören und sich spät in der Nacht unter Männern auszutauschen.
Geschlafen haben wir zu viert !!!!! (Jan-Lukas hatte noch seinen Freund Tobi dabei) in meinem guten alten Mark II (das war vor ca. 11 Jahren meine erste Beschaffung übers Internet) geschlafen. Immer noch ein super Zelt, wenn auch eigentlich für 2-3 Personen...
Genial war einfach auch, wie wir trotz schlechter Wetterprognose von sämtlichen Regengüssen bewahrt wur
den.....Ich kann nur jedem mal empfehlen eine wilde Übernachtungsaktion mit seinen Kids zu starten. Danke Jürgen für die Orga, die Getränke und das Frühstück.
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Samstag, 11. Juli 2009
Beim Vater!

Vor zwei Jahren durften Beate und ich noch einen herrlichen Abend verbringen, sie hat damals aus ihrem bewegten Leben erzählt und uns beide bei einem gepflegten Glas Rotwein zu einem entschiedenen und leidenschaftlichen Leben in der Nachfolge Jesu eingeladen. Es ist für uns bis heute ein Highlight, das wir nicht vermissen wollen.
"Eigentlich wäre ich jetzt mit 81 bereit, dass ich zum Vater gehe, aber ich habe zu Ihm gesagt, dass es auch OK wäre, wenn er mich noch ein paar Dinge für straffällig gewordene Jugendliche anpacken liese.... " so sagte sie und erzählte dann von einem neuen Projekt...
Am 7. Juli nun durfte die "Mutter Theresa von Dresden" heim zu ihrem Vater. Wir freuen uns für sie und sind dankbar, dass wir diese wunderbar mit Gott in Verbindung lebende Frau persönlich kennen lernen durften. Leidenschaft für Jesus, Liebe für Menschen und ein junges Herz bis ins hohe Alter das wünschen wir jedem von uns.
Es gibt ein paar interessante Bücher zum Leben von Sabine Ball und die Homepage ihrer Arbeit in Dresden ist auch ein Besuch wert.
Interessantes Interview findet ihr auch auf beim Bundesfamilienministerium.
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Sonntag, 5. Juli 2009
Junge Leute, Beamer, alte Kirche - und nun?
Wie ich schon berichtet hatte gibt es bei uns gerade eine eifrig geführte Diskussion über die Installation eines Beamer in einer alten neugothischen Kirche.Ältere Gemeindeglieder (mit Ausnahme ein paar Weniger, die geistlich sehr agil erscheinen) sind sehr deutlich gegen diese "Verschandelung" und an neuen Anbetungsliedern können sie im Vergleich zu Chorälen auch keinen wirklichen Gewinn erkennen. Ein seit Kurzem eingesetztes Moderations- und Gebetsteam wird von vielen Älteren eher so empfunden, dass dies der Pfarrer auch sehr gut alleine machen könnte. Die alte Form sorgt dafür, dass die Menschen eine geistliche Heimat finden.
Dann gibt es Gemeindeglieder, meist im Alter von Mitte 30 bis Anfang 50, die die Einführung von neuen Liedern, die Verwendung von Beamer und die Beteiligung eines Moderators und eines Gebetsteams als eine echte Modernisierung empfinden und sich dies nachdrücklich dauerhaft für ihr Wohlbefinden im Gottesdienst fordern. Geistliche Heimat erleben diese da wo, eine gute Gemeinschaft und eine moderne Form des Gottesdienstes zusammentreffen.
Erstaunlich ist für mich die Antwort von jungen Menschen. Manchen ist die Modernisierung nicht radikal genug. Andere sagen, dass es für sie keine Bedeutung hat, ob in dieser Kirche ein Beamer montiert ist, da sie eh spontan entscheiden, ob traditioneller oder modernern Gottesdienst am Sonntag dran ist. Wieder andere sagen, dass wichtig wäre, den Älteren ihre Form zu lassen. Wieder ander junge Leute sagen, dass sie keinen Bock auf diese Form des "Gemeindekrieges" haben und sie die Diskussion über Gottesdienstformen eh satt haben, da es ja Wichtigeres gibt für die Gemeinde Jesu (wie diese wohl von den einzelnen Gruppen definert wird). Andere sagen, dass der Gottesdienst für sie nicht geistliche Heimat sei, für andere ist er es wieder, wenn sie mal nach Dettingen heimkommen. Andere sind der Meinung, dass.... Meinung über Meinung.
Ich frage mich jetzt schon seit einiger Zeit: Warum ist das so? Und fühle mich zwischen den beiden letzten Welten hin und her springen.
Mir sind wieder ein paar Büchlein in die Hände gefällen, die es echt lohnt zu lesen:
• Dan Kimball: Emerging Church – Die postmoderne Kirche. Spiritualität und Gemeinde für neue Generationen (2005) - diesen Buch müsste meiner Meinung nach jeder Gemeindeverantwortliche gelesen haben (ich hab schon mal drüber geblogt)
• Fabian Vogt: Das 1x1 der Emerging Church (2006) - kurz und knackig für 4 €
• Tobias Faix: ZeitGeist. Kultur und Evangelium in der Postmoderne (2007)- Viele Facetten und verschiedene Blickwinkel (siehe auch hier im Blog)
Darin werden u.a. folgende Tabellen (siehe Fabian Vogt) zusammengestellt, die doch Einiges (wenn auch stark vereinfacht) erkläre, was im Wandel von Tradition zur Moderne und PostModerne bei uns gerade geschieht. Wenn du jetzt mal in Tabelle 1 schaust, dann kannst du für dich mal überlegen zu welcher Epochengruppe du dich zählst.Wenn man jetzt weiter (siehe Tab. 2) fragt, wie die einzelnen Gruppen ihren Glauben
leben, was ihnen wichtig ist und was "Heimat" bietet, dann kann man schon einige mögliche Gründe für unsere Diskussionen erkennen.Abschliessend versucht dann Tabelle
3 daraus in groben Zügen verschiedene Gottesdienstmodelle und Formen den einzelnen Gruppen zuzuordnen.Mein Fazit: Modern empfindende Menschen versuchen einen eher traditionell geprägten Gottesdienst mit neuen Formen, neuen modernen Liedern und Techniken (Stichwort Beamer) in die moderne Wahrnehmungswelt zu überführen. Dieses Bemühen wird von den noch jüngeren postmodern empfindenden Menschen nicht wahrgenommen und auch nicht wirklich wirklich unterstützt.
Übrigens: Ich habe mit dieser Zusammenfassung keine biblische Einordung getroffen (postmodernes Christsein kann es aus meiner Sicht nicht wirklich geben), sondern es sollte nur eine wertneutrale Nebeneinanderstellung verschiedener Wertesystem sein. Vielleicht ist es auch ein kleiner Beitrag zur Erklärung aktueller Diskussionen.
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Freitag, 26. Juni 2009
Wort-Wolken
Heute habe ich ein nettes Tool entdeckt. Wordle.net.
Ein Tool mit dem man Texte und Web-Seiten analysieren kann und diese dann als "Cloud" darstellen kann.... Ist echt witzig, wenn man da mal ein langweiliges Protokoll oder einen Werbetext "durchjagt".....
Ist vielleicht auch eine ganz kreative Möglichkeit, um Texte zu gestalten und Karten zu gestalten. Wäre z.B. mal interessant, wie die gesamte ganze Bibel als Cloud aussehen würde.
Hier mal ein kleiner Versuch mit Rabbits-Bloghaus.
Ein Tool mit dem man Texte und Web-Seiten analysieren kann und diese dann als "Cloud" darstellen kann.... Ist echt witzig, wenn man da mal ein langweiliges Protokoll oder einen Werbetext "durchjagt".....
Ist vielleicht auch eine ganz kreative Möglichkeit, um Texte zu gestalten und Karten zu gestalten. Wäre z.B. mal interessant, wie die gesamte ganze Bibel als Cloud aussehen würde.
Hier mal ein kleiner Versuch mit Rabbits-Bloghaus.
Sonntag, 21. Juni 2009
Ja sagen - Nein tun?
Heute erlebe ich einen genialen tiefgehenden (traditionellen) Gottesdienst, ganz ohne Lobpreis und neuen Effekten, aber mit extrem ansprechendem und herausfordertem Inhalt....
Lukas 14, 15-24 war das Thema der Predigt
Wenn du kirchlich sozialisiert bist, dann kennst du die Geschichte vom "großen Abendmahl Gottes", zu dem viele Ehrengäste eingeladen sind, aber keiner Zeit hat...
Aber ist dir schon mal aufgefallen, dass es ZWEI Einladungen gab. Die erste Einladung und die Abholung zum Fest? Was war deine erste Einladung? Wann hast du beschlossen Christ zu werden? Deine Konfirmation, eine Freizeit mit der CVJM-Jugendgruppe, ein Alph akurs? Wann hast zu einem Leben als Christ zugesagt?
...und die Zeit vergeht...
.. und plötzlich passiert es, dass du diese erste Einladung verlegt hast, dass dir das Christsein aus der Hand geglitten ist, dass du ein ganz normales Leben führst: Ja du bist kirchlich engagiert. Du bist noch CVJMer. Du hast noch deine Werte. ABER du lebst angepasst, brav und ohne wirkliche Leidenschaft für Jesus. Du hast JA zu Jesus gesagt, aber sagst NEIN, wenn es um dein alltäglichen Leben aus der Beziehung mit Jesus geht.
Gründe für dieses JA sagen -NEIN Leben sind z.B. die uneingeschränkte Fokusierung auf den Besitz, Haus und Einkommen (Acker).
Gründe für diesen JA sagen - NEIN leben sind z.B. die uneingeschränkte Fokusierung auf Erfolg, Arbeiten und Karriere (Ochsen). Was hat Priorität 1?
Gründe für dieses JA sagen - NEIN leben sind z.B. auch der Rückzug in den Kuschelraum der Beziehung und Familie (Heirat)....
Sicher gibt es noch mehr Bereiche, wo wir eigentlich JA zu einem Leben mit Jesus sagen aber mit einem NEIN im Alltag leben. Wir haben unsere Prioritäten selbst gewählt, obwohl wir eigentlich wissen, dass wir zu einem Leben in der Gegenwart und im Vertrauen zu Jesus berufen sind.
Noch ist es nicht zu spät. Wir christlich sozialiserten Menschen haben die erste Einladung noch auf dem Schreibtisch, wir können uns jetzt entscheiden, ob wir zu einem lebendigen Leben am Tisch Gottes bereit sind. Ein Leben in dessen Gegenwart macht uns wirklich lebendig....
Und ihr wisst ja:
"Frag dich nicht, was die Menschen von dir erwarten. Frage dich danach, was dich lebendig macht, denn die Welt braucht nicht mehr, als Menschen die lebendig geworden sind" (John Eldrege)
Lukas 14, 15-24 war das Thema der Predigt
Wenn du kirchlich sozialisiert bist, dann kennst du die Geschichte vom "großen Abendmahl Gottes", zu dem viele Ehrengäste eingeladen sind, aber keiner Zeit hat...
Aber ist dir schon mal aufgefallen, dass es ZWEI Einladungen gab. Die erste Einladung und die Abholung zum Fest? Was war deine erste Einladung? Wann hast du beschlossen Christ zu werden? Deine Konfirmation, eine Freizeit mit der CVJM-Jugendgruppe, ein Alph akurs? Wann hast zu einem Leben als Christ zugesagt?
...und die Zeit vergeht...
.. und plötzlich passiert es, dass du diese erste Einladung verlegt hast, dass dir das Christsein aus der Hand geglitten ist, dass du ein ganz normales Leben führst: Ja du bist kirchlich engagiert. Du bist noch CVJMer. Du hast noch deine Werte. ABER du lebst angepasst, brav und ohne wirkliche Leidenschaft für Jesus. Du hast JA zu Jesus gesagt, aber sagst NEIN, wenn es um dein alltäglichen Leben aus der Beziehung mit Jesus geht.
Gründe für dieses JA sagen -NEIN Leben sind z.B. die uneingeschränkte Fokusierung auf den Besitz, Haus und Einkommen (Acker).
Gründe für diesen JA sagen - NEIN leben sind z.B. die uneingeschränkte Fokusierung auf Erfolg, Arbeiten und Karriere (Ochsen). Was hat Priorität 1?
Gründe für dieses JA sagen - NEIN leben sind z.B. auch der Rückzug in den Kuschelraum der Beziehung und Familie (Heirat)....
Sicher gibt es noch mehr Bereiche, wo wir eigentlich JA zu einem Leben mit Jesus sagen aber mit einem NEIN im Alltag leben. Wir haben unsere Prioritäten selbst gewählt, obwohl wir eigentlich wissen, dass wir zu einem Leben in der Gegenwart und im Vertrauen zu Jesus berufen sind.
Noch ist es nicht zu spät. Wir christlich sozialiserten Menschen haben die erste Einladung noch auf dem Schreibtisch, wir können uns jetzt entscheiden, ob wir zu einem lebendigen Leben am Tisch Gottes bereit sind. Ein Leben in dessen Gegenwart macht uns wirklich lebendig....
Und ihr wisst ja:
"Frag dich nicht, was die Menschen von dir erwarten. Frage dich danach, was dich lebendig macht, denn die Welt braucht nicht mehr, als Menschen die lebendig geworden sind" (John Eldrege)
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Samstag, 20. Juni 2009
Gottesdienst, geistliche Heimat.... und die heutige Generation
Gerade habe ich Antworten zu einer Umfrage abgeben, die die Veränderung eines bestimmten (bisher traditionellen) Gottesdienstes thematisiert. Dabei ist mir folgende Frage im Kopf hängen geblieben:
Wie soll Ihrer Meinung nach der Gottesdienst aussehen, damit die junge und mittlere Generation diesen Gottesdienst als ihren Gottesdienst / ihre geistliche Heimat erleben kann?
Beim längeren Nachdenken bin ich auf ein paar grundsätzliche soziologische Gedanken gestoßen: Früher war es so, dass alle, die in einem Pfarrbezirk waren zu einem Gottesdienst-Ort gehörten und dann auch dort (falls sie kirchlich waren) zum Sonntagsgottesdienst gegangen sind.
Daß das heute nicht mehr so ist hat wahrscheinlich jeder schon bemerkt. Die Leute ticken unterschiedlich. Diese Unterschiede will die Sinusstudie erklären. Bildquelle: (www.sinus-sociovision.de)

Die einzelnen "Kartoffeln" stellen nun eine Lebenswelt über alle Generationen der Bundesrepublik hinweg dar. Diese Betrachtung könnte man jetzt natürlich auch mal auf eine lokale Gemeinde machen. Was man dabei entdeckt kann man hier nachlesen.
Im Blick auf den Gottesdienst ist davon auszugehen, dass jede Gruppe bestimmte Wünsche und Forderungen an den Gottesdienst hat. Und dass die Kirche mit einem klassischer Gottesdienst die Gruppen "Traditionsverwurzelte", "Konservative" und "Etablierte" und noch Teile der "Bürgerlichen Mitte" erreicht. Weitere Infos und Definition der Gruppen bei gibt es bei Wikipedia.
Wenn man nun diese Betrachtungsweise auf die "Junge und mittlere Generation" anwendet, wie dies in der Sinus Jugendstudie U27 geschehen ist, dann ergibt sich nachfolgende Verteilung (Quelle).
Die Zahlen sind eindeutig: Wenn man davon ausgeht, dass eine bisherige Ausrichtung ca. 44% der Bevölkerung theoretisch erreicht hat, dann ist dieser Prozentsatz noch auf 18% zusammen geschrumpft, die von kirchlicher Arbeit erreicht wird.
Als Weiteres ist es sehr spannend zu sehen, dass die "Kartoffeln" früher sehr eng beieinander gelegen sind, die Lebenswelten sich also noch berührten oder gar überlappten. Bei der heutigen Generation ist aber hier ein starker "Rechtsdrift" zu erkennen ist. D.h. dass die Mehrheit der Gesellschaft sich von der traditionellen kirchlichen Angeboten entfernt. Daraus folgt, dass moderne Jugend- und Gemeindearbeit sich neu fokusieren muss. Die Gottesdienstgestaltung ist hier nur eine Frage.
Wenn man von "Wie muss ein Gottesdienst aussehen....?" spricht, dann ist das automatisch eine Kultur- und Lebensweltfrage. Kennen wir die Fragen und Bedürfnisse der Menschen, die wir zum Gottesdienst einladen wollen, der von seiner Herkunft stark geprägt ist von der Tradition?
Wenn ein Gottesdienst "geistliche Heimat geben will", dann muss man fragen, wie die einzelnen Gruppen "Heimat" definieren. Die Soziologen sagen, dass es eine "Beheimatung innerhalb des Milieus" gibt. Was bedeutet dies für Gottesdienste? Können diese milieuübergreifend sein? Was bedeutet dies für die Definition von Gemeinde? Kann man Gemeinde an einem gemeinsamen Gottesdienstbesuch festmachen? Wie sieht eine Gemeinde aus, die aus verschiedenen Milieus besteht?
Fragen über Fragen! Und zu guter Letzt: Was ist mit den Milieus, die bisher von der kirchlichen Gemeinde- und Jugendarbeit überhaupt nicht erreicht werden? Ist uns das egal?
Übrigens führt Tobias Faix, ein Experte in Sachen Jugendkultur und Postmoderne (hat auch was zu Sinus geschrieben), gerade eine Umfrage zum Stichwort: Beheimatung von jungen Erwachsenen durch. Macht doch einfach mit.
Wie soll Ihrer Meinung nach der Gottesdienst aussehen, damit die junge und mittlere Generation diesen Gottesdienst als ihren Gottesdienst / ihre geistliche Heimat erleben kann?
Beim längeren Nachdenken bin ich auf ein paar grundsätzliche soziologische Gedanken gestoßen: Früher war es so, dass alle, die in einem Pfarrbezirk waren zu einem Gottesdienst-Ort gehörten und dann auch dort (falls sie kirchlich waren) zum Sonntagsgottesdienst gegangen sind.
Daß das heute nicht mehr so ist hat wahrscheinlich jeder schon bemerkt. Die Leute ticken unterschiedlich. Diese Unterschiede will die Sinusstudie erklären. Bildquelle: (www.sinus-sociovision.de)

Die einzelnen "Kartoffeln" stellen nun eine Lebenswelt über alle Generationen der Bundesrepublik hinweg dar. Diese Betrachtung könnte man jetzt natürlich auch mal auf eine lokale Gemeinde machen. Was man dabei entdeckt kann man hier nachlesen.
Im Blick auf den Gottesdienst ist davon auszugehen, dass jede Gruppe bestimmte Wünsche und Forderungen an den Gottesdienst hat. Und dass die Kirche mit einem klassischer Gottesdienst die Gruppen "Traditionsverwurzelte", "Konservative" und "Etablierte" und noch Teile der "Bürgerlichen Mitte" erreicht. Weitere Infos und Definition der Gruppen bei gibt es bei Wikipedia.
Wenn man nun diese Betrachtungsweise auf die "Junge und mittlere Generation" anwendet, wie dies in der Sinus Jugendstudie U27 geschehen ist, dann ergibt sich nachfolgende Verteilung (Quelle).
Die Zahlen sind eindeutig: Wenn man davon ausgeht, dass eine bisherige Ausrichtung ca. 44% der Bevölkerung theoretisch erreicht hat, dann ist dieser Prozentsatz noch auf 18% zusammen geschrumpft, die von kirchlicher Arbeit erreicht wird.Als Weiteres ist es sehr spannend zu sehen, dass die "Kartoffeln" früher sehr eng beieinander gelegen sind, die Lebenswelten sich also noch berührten oder gar überlappten. Bei der heutigen Generation ist aber hier ein starker "Rechtsdrift" zu erkennen ist. D.h. dass die Mehrheit der Gesellschaft sich von der traditionellen kirchlichen Angeboten entfernt. Daraus folgt, dass moderne Jugend- und Gemeindearbeit sich neu fokusieren muss. Die Gottesdienstgestaltung ist hier nur eine Frage.
Wenn man von "Wie muss ein Gottesdienst aussehen....?" spricht, dann ist das automatisch eine Kultur- und Lebensweltfrage. Kennen wir die Fragen und Bedürfnisse der Menschen, die wir zum Gottesdienst einladen wollen, der von seiner Herkunft stark geprägt ist von der Tradition?Wenn ein Gottesdienst "geistliche Heimat geben will", dann muss man fragen, wie die einzelnen Gruppen "Heimat" definieren. Die Soziologen sagen, dass es eine "Beheimatung innerhalb des Milieus" gibt. Was bedeutet dies für Gottesdienste? Können diese milieuübergreifend sein? Was bedeutet dies für die Definition von Gemeinde? Kann man Gemeinde an einem gemeinsamen Gottesdienstbesuch festmachen? Wie sieht eine Gemeinde aus, die aus verschiedenen Milieus besteht?
Fragen über Fragen! Und zu guter Letzt: Was ist mit den Milieus, die bisher von der kirchlichen Gemeinde- und Jugendarbeit überhaupt nicht erreicht werden? Ist uns das egal?
Übrigens führt Tobias Faix, ein Experte in Sachen Jugendkultur und Postmoderne (hat auch was zu Sinus geschrieben), gerade eine Umfrage zum Stichwort: Beheimatung von jungen Erwachsenen durch. Macht doch einfach mit.
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Dienstag, 2. Juni 2009
"Allah, Jesus, Manitu – Gebrauchsanweisung zum Glück?"
Ich sitze gerade vor dem Fernseher. Eigentlich wollte ich nur noch kurz Tagesthemen schauen, dann bin ich bei Maischberger hängen geblieben: "Allah, Jesus, Manitu – Gebrauchsanweisung zum Glück?" so lautet das Thema heute Abend.
22:50 Uhr:
Eine illustre Mischung an Gästen. Und mittendrin Sabine Ball.... Eine Allgäuerin stricht zum Auftakt ein indianisches Gebet und verbreitet mit einer Vogelfeder Salbeirauch. Dann wird Sabine Ball gefragt, ob sie dieses Gebet auch unterschreiben könnte.... Verrückte Situation, da sitzt diese alte wunderbare Frau in ihrem Sessel und ich frage mich, warum tut sie sich diesen Sch... an?
Beate und ich hatten vor zwei Jahren die Chance diese wunderbare Frau persönlich kennen zulernen und ich bin der Meinung, dass sie nur aus Liebe zu Jesus und aus Liebe zu den Menschen, die diesen noch nicht persönlich kennen, diesen Abend erträgt.
23:22 Uhr
Jetzt wird endlich mal Esther Vilar ins Gespräch genommen und sie legt los und spricht von der irren Vorstellung, dass ein Gott stirbt und aufersteht und jetzt beim Vater im Himmel sitzt.
23:25 Uhr
Kurzfilm über Sabine Ball.
1. Frage Maischberger: "Was war ihr Ziel mit 23 Jahren?".... Kurz kommt der Anfang ihrer Biographie rüber. Mehr dazu gibt es hier. Wichtige aussage: "Ich habe meinen Mann verlassen, weil er Alkoholiker wurde - als Christin hätte ich das nicht getan, sondern gebetet"
Ball erzählt von ihrem Leben. Es ist ganz still. Keine Kommentare. Kaum Rückfragen. Keine Witze. Es ist zum ersten Mal einen gehaltvolle Stille im Studio. 83 Jahre und viele Erlebnisse mit Jesus sprechen. Nein! Der Heilige Geist spricht durch Sabine.
23:30 Uhr:
Aus "The Land" wird "The Lords Land" (Frage von Maischberger). Und Sabine erzählt, wie sie gegen Religion war, bis sie den Gott der Bibel gefunden hat. Über ein tibetisches Kloster in Indien und einem jungen Mann, der ihr die Bibel erklärte. UND sie ein Verlangen nach Jesus bekommen hat. Es kommt zu einer Erfurcht vor Gott: "Herr Jesus komm in mein Herz und lass mich ein totaler, brennender Christ sein"
Maischberger: "Sie missionieren jetzt?"
Ball: "Ich verbreite die Gute Nachricht!"
Stoffwechsel wird vorgestellt. Und dann erzählt sie von Jugendlichen, die im Gefängnis zum ersten Mal die Liebe Gottes erfahren. Vilar zieht Falten im Gesicht. Was denkt sie wohl?
22:37 Uhr
Kristiane Backer ist an der Reihe. Ihre Aussage "Gott ist Gott - es gibt nur verschiedene Namen dazu!" Sie ist zum Islam konvertiert.
Maischberger: "Wie ist das mit der Unterdrückung der Frauen im Islam?". Und da hat Backer nach ihrer Aussage lange nachgeforscht.... "Und wenn man alles durchforscht, dann bleibt die Liebe zu Gott". Beim Islam seinen alle Menschen gleich..... (Studiogäste verziehen das Gesicht gerade im Blick auf Afghanistan und Pakistan (wo sie wohl den Glauben gefunden hat)...
23:44 Uhr
Vilar ist wieder dran und spricht direkt zu Sabine Ball: "Dazu muss man nicht Christ sein, dass man Geld weg gibt".... "Religionen gehen eh nur auf einander los".... Ball darauf: "Jesus sagt was anders - Er ist der Friedensfrürst"....
Jetzt kommt auch mal wieder Werner Schneyder und berichtet von der Gewalttätigkeit von Religionen.... und philosophiert über einen "Ursinn des Lebens" und über ein "übergeordnetes Leben".
Die Indianerfrau Christa Schaffrik-Yellowtail "man muss unterscheiden - Religion als Institution und der Sinnsuche des einzelnen Menschen".... und auch Backer berichtet von dem Verlangen eines jeden Menschen nach einem "spirituellen Sinn"....
23:55 Uhr
So langsame wird es mir zu langweilig. Genauso scheint es Sabine Ball zu gehen. Gelangweilt und vielleicht auch etwas wie im falschen Film sitzt sie in ihrem hellen Sessel. Ewig wird diskutiert über Religion und Gewalt und Macht....
22:56 Uhr
Umfrage in der Bevölkerung: "Glauben Sie an ein leben nach dem Tod?"
(Antworten: 3 mal nein - 2 ja)
Ach ja, den habe ich noch nicht vorgestellt: Jörg Andrees Elten - ehmaliger Bhagwan Jünger: "Es muss alles bei sich selbst anfangen" , Werner Schneyder ist wieder dran und wird auf den Tod seiner Frau (an Krebs) angesprochen und ich habe den Eindruck, er hat diesen Tod nicht verarbeitet, sein Kommentar: "Ich will mit einem möglichst guten Gewissen sterben" und dann weicht er wieder aus in Krieg der Religionen, Institutionen und Weltökonomie....
00:05 Uhr
Vilar: "Zeitverschwendung! - Alle Religionen sind Zeitverschwendung!" Und sie hat zumindest recht, was diese Sendung anbelangt.
00:07 Uhr
Geschafft! Erlösung ist nahe. Der Sch.... ist aus. Ich stelle fest, dass es Menschen wichtig ist, sich über Spiritualität zu unterhalten. Ich stelle fest, dass eine große Sehnsucht danach gibt, dass manche diese Gedanken nur zynisch wegdrücken und mit Hinweisen auf Krieg und Streit weg debattieren. ABER ich stelle auch fest, dass es für Christen schwer ist, in einer so lauten Diskussion wirklich auf DEN Weg verbal hinzuweisen, weil ER nicht die lauten Töne einer Talkshow mag, ABER ich bin überzeugt, dass das Leben von Sabine Ball hier Menschen am meisten angesprochen hat. Mehr als das laute Rufen der Welt.
Gute Nacht.
22:50 Uhr:
Eine illustre Mischung an Gästen. Und mittendrin Sabine Ball.... Eine Allgäuerin stricht zum Auftakt ein indianisches Gebet und verbreitet mit einer Vogelfeder Salbeirauch. Dann wird Sabine Ball gefragt, ob sie dieses Gebet auch unterschreiben könnte.... Verrückte Situation, da sitzt diese alte wunderbare Frau in ihrem Sessel und ich frage mich, warum tut sie sich diesen Sch... an?
Beate und ich hatten vor zwei Jahren die Chance diese wunderbare Frau persönlich kennen zulernen und ich bin der Meinung, dass sie nur aus Liebe zu Jesus und aus Liebe zu den Menschen, die diesen noch nicht persönlich kennen, diesen Abend erträgt.
23:22 Uhr
Jetzt wird endlich mal Esther Vilar ins Gespräch genommen und sie legt los und spricht von der irren Vorstellung, dass ein Gott stirbt und aufersteht und jetzt beim Vater im Himmel sitzt.
23:25 Uhr
Kurzfilm über Sabine Ball.
1. Frage Maischberger: "Was war ihr Ziel mit 23 Jahren?".... Kurz kommt der Anfang ihrer Biographie rüber. Mehr dazu gibt es hier. Wichtige aussage: "Ich habe meinen Mann verlassen, weil er Alkoholiker wurde - als Christin hätte ich das nicht getan, sondern gebetet"
Ball erzählt von ihrem Leben. Es ist ganz still. Keine Kommentare. Kaum Rückfragen. Keine Witze. Es ist zum ersten Mal einen gehaltvolle Stille im Studio. 83 Jahre und viele Erlebnisse mit Jesus sprechen. Nein! Der Heilige Geist spricht durch Sabine.
23:30 Uhr:
Aus "The Land" wird "The Lords Land" (Frage von Maischberger). Und Sabine erzählt, wie sie gegen Religion war, bis sie den Gott der Bibel gefunden hat. Über ein tibetisches Kloster in Indien und einem jungen Mann, der ihr die Bibel erklärte. UND sie ein Verlangen nach Jesus bekommen hat. Es kommt zu einer Erfurcht vor Gott: "Herr Jesus komm in mein Herz und lass mich ein totaler, brennender Christ sein"
Maischberger: "Sie missionieren jetzt?"
Ball: "Ich verbreite die Gute Nachricht!"
Stoffwechsel wird vorgestellt. Und dann erzählt sie von Jugendlichen, die im Gefängnis zum ersten Mal die Liebe Gottes erfahren. Vilar zieht Falten im Gesicht. Was denkt sie wohl?
22:37 Uhr
Kristiane Backer ist an der Reihe. Ihre Aussage "Gott ist Gott - es gibt nur verschiedene Namen dazu!" Sie ist zum Islam konvertiert.
Maischberger: "Wie ist das mit der Unterdrückung der Frauen im Islam?". Und da hat Backer nach ihrer Aussage lange nachgeforscht.... "Und wenn man alles durchforscht, dann bleibt die Liebe zu Gott". Beim Islam seinen alle Menschen gleich..... (Studiogäste verziehen das Gesicht gerade im Blick auf Afghanistan und Pakistan (wo sie wohl den Glauben gefunden hat)...
23:44 Uhr
Vilar ist wieder dran und spricht direkt zu Sabine Ball: "Dazu muss man nicht Christ sein, dass man Geld weg gibt".... "Religionen gehen eh nur auf einander los".... Ball darauf: "Jesus sagt was anders - Er ist der Friedensfrürst"....
Jetzt kommt auch mal wieder Werner Schneyder und berichtet von der Gewalttätigkeit von Religionen.... und philosophiert über einen "Ursinn des Lebens" und über ein "übergeordnetes Leben".
Die Indianerfrau Christa Schaffrik-Yellowtail "man muss unterscheiden - Religion als Institution und der Sinnsuche des einzelnen Menschen".... und auch Backer berichtet von dem Verlangen eines jeden Menschen nach einem "spirituellen Sinn"....
23:55 Uhr
So langsame wird es mir zu langweilig. Genauso scheint es Sabine Ball zu gehen. Gelangweilt und vielleicht auch etwas wie im falschen Film sitzt sie in ihrem hellen Sessel. Ewig wird diskutiert über Religion und Gewalt und Macht....
22:56 Uhr
Umfrage in der Bevölkerung: "Glauben Sie an ein leben nach dem Tod?"
(Antworten: 3 mal nein - 2 ja)
Ach ja, den habe ich noch nicht vorgestellt: Jörg Andrees Elten - ehmaliger Bhagwan Jünger: "Es muss alles bei sich selbst anfangen" , Werner Schneyder ist wieder dran und wird auf den Tod seiner Frau (an Krebs) angesprochen und ich habe den Eindruck, er hat diesen Tod nicht verarbeitet, sein Kommentar: "Ich will mit einem möglichst guten Gewissen sterben" und dann weicht er wieder aus in Krieg der Religionen, Institutionen und Weltökonomie....
00:05 Uhr
Vilar: "Zeitverschwendung! - Alle Religionen sind Zeitverschwendung!" Und sie hat zumindest recht, was diese Sendung anbelangt.
00:07 Uhr
Geschafft! Erlösung ist nahe. Der Sch.... ist aus. Ich stelle fest, dass es Menschen wichtig ist, sich über Spiritualität zu unterhalten. Ich stelle fest, dass eine große Sehnsucht danach gibt, dass manche diese Gedanken nur zynisch wegdrücken und mit Hinweisen auf Krieg und Streit weg debattieren. ABER ich stelle auch fest, dass es für Christen schwer ist, in einer so lauten Diskussion wirklich auf DEN Weg verbal hinzuweisen, weil ER nicht die lauten Töne einer Talkshow mag, ABER ich bin überzeugt, dass das Leben von Sabine Ball hier Menschen am meisten angesprochen hat. Mehr als das laute Rufen der Welt.
Gute Nacht.
Mittwoch, 13. Mai 2009
Sonntag, 10. Mai 2009
Kannst du in der Luft sitzen?
Ich habe in den letzten Wochen immer wieder interessante Diskussionen über Gottesdienstformen und Frömmigkeitstile mitbekommen.... Dabei wurde oft der Glaube mit einer bestimmten Gottesdienstform oder einem bestimmten Stil des Glaubens verbunden. Etwa so: "ich bin mit dieser Form groß geworden - wenn sich hier was verändert, dann ist das schlecht für meinen Glauben"...
Was ist Glaube eigentlich?
An was glaube ich?
Wenn ihr die Überschrift verstehen wollt, dann müsst ihr den Video bis zum Schluss anschauen.
Was ist Glaube eigentlich?
An was glaube ich?
Wenn ihr die Überschrift verstehen wollt, dann müsst ihr den Video bis zum Schluss anschauen.
Sonntag, 19. April 2009
Spring ist vorbei!
Bei genialem Wetter führen wir nach Ruhpolding.
Zum letzten Mal übrigens, denn SPING ist das nächste Mal in Willingen (Sauerland).
Ganz kurz was bei mir hängen geblieben ist:
Zum letzten Mal übrigens, denn SPING ist das nächste Mal in Willingen (Sauerland).
Ganz kurz was bei mir hängen geblieben ist:
- Ferienwohnungen sollte man selbst aussuchen und sich nicht zuteilen lassen
- Ferienwohnungen sind unwichtig, wenn das restliche Programm stimmt
- Geniales Familienschwimmbad
- Thomas Schirrmacher ein genialer, witziger und streitbarer Prof mit interessanten Themen wie "Bibel im Vergleich zum Koran" oder "Christenverfolgung heute"
- Si
egfried Winkler - ein Urfranke mit einer genialen Art "Männerthemen und Glaubensthemen" auf den Punkt zu bringen (auf der Homepage seiner Gemeinde kann man auch ein paar Predigten runterladen)
- Meine Frau und ich haben ein tolles Buch (Männergeheimnisse)
wiederentdeckt (über das ich sogar schon mal berichtet hatte)
- Neue Motivation für den Alltag
- Traumhafter Freizeitpark
- Wehmut, dass Ruhpolding nun passe sein soll
- Tolle Familienzeit
- Hoffnung dass Willingen auch nicht schlecht wird
Mittwoch, 25. Februar 2009
7 Wochen OHNE...
seit heute ist Fastenzeit. Viele nutzen die ca. 7 Wochen zwischen Aschermittwoch und Ostern mit der Umsetzung eines guten Vorsatzes. Viele verzichten auf Dinge wie Alkohol, Kaffee oder Fleisch.
Ich finde dies eine interessante und lohnenswerte Herausforderung. Der Spiegel nennt dies in einem lesenswerten Artikel "Genusserziehung". Es geht meist um liebgewonnene Gewohnheiten, wie am Abend wird einfach der Fernseher eingeschaltet oder der Kaffee am Morgen ist das erste Ritual oder der gute Schluck Rotwein zum Ausklang des Tages.6
Die gleiche Richtung, aber etwas positiver ist der Ansatz: "7 Wochen MIT..."
Dabei wird versucht während der Zeit bis Ostern neue Dinge einzuüben. Zum Bespiel jeden Tag mit 15 Minuten Stiller Zeit zu beginnen oder jeden Tag mindestens 15 Minuten Sport zu treiben oder jeden Tag ein liebevolles und motivierendes Wort an einen Mitmenschen.
Es geht immer um Gewohnheiten, Gewohnheiten, die man verändern will oder Gewohnheiten, die man neu erlernen will. Aber die Frage ist, wie setzen wir diese neuen Gewohnheiten um ?
Ivan Blatter stellt in seinem Blog ein drei Phasen-Modell für die Veränderung von Gewohnheiten vor. Interessant dabei ist dass es so scheint, dass wenn wir 21 Tage lang eine neue Gewohnheit erfolgreich eingeübt habt oder einen alte Gewohnheit bleiben gelassen haben, dass es sich dann in uns dauerhaft verfestigt.
Jörg Weisner hat dazu ein spannendes Buch geschrieben. Ein einfacher Trick mit einem unscheinbaren Schmuckarmband kann helfen, dass man sich an seine Gewohnheiten immer wieder erinnert und dass man diese auch bewusst trainiert.
Ganz vereinfacht dargestellt geht die Methode dabei wie folgt:
Man legt sich ein Armband zu auf das man einzelne Ringe (Perlen) stecken kann.
Dann beschafft man sich 6 gleichartige (vielleicht aber farblich verschiedene) "Tages-Ringe", die einzelne Tage symbolisieren. Als weiteres braucht man 2 "Wochen-Ringe" und für jede Gewohnheit, die man verändern oder neue einführen will einen "erfolgreiche Gewohnheitsring" (darf vielleicht etwas edler sein). Und schon kann es losgehen...
Jetzt ist Zeit für ein neues Ziel und man kann wieder entsprechend mit mit einem neuen Tag 1 beginnen.
Ach ja, was ich noch vergessen habe:
Die Gemeinheit an der Sache ist, dass alle "Tages-Ringe" und "Wochen-Ringe" einer begonnenen Trainingseinheit wieder abgenommen werden müssen, wenn man an einem Tag nicht durchgehalten hat. Die "Gewohnheitsringe" aus früheren Trainingseinheiten dürfen aber drauf bleiben, denn so gemein soll man dann auch wieder nicht sein.
Ich wünsch viel Spass beim Ausprobieren. Und freu mich auf die Kommentare.
Ich finde dies eine interessante und lohnenswerte Herausforderung. Der Spiegel nennt dies in einem lesenswerten Artikel "Genusserziehung". Es geht meist um liebgewonnene Gewohnheiten, wie am Abend wird einfach der Fernseher eingeschaltet oder der Kaffee am Morgen ist das erste Ritual oder der gute Schluck Rotwein zum Ausklang des Tages.6
Die gleiche Richtung, aber etwas positiver ist der Ansatz: "7 Wochen MIT..."
Dabei wird versucht während der Zeit bis Ostern neue Dinge einzuüben. Zum Bespiel jeden Tag mit 15 Minuten Stiller Zeit zu beginnen oder jeden Tag mindestens 15 Minuten Sport zu treiben oder jeden Tag ein liebevolles und motivierendes Wort an einen Mitmenschen.
Es geht immer um Gewohnheiten, Gewohnheiten, die man verändern will oder Gewohnheiten, die man neu erlernen will. Aber die Frage ist, wie setzen wir diese neuen Gewohnheiten um ?
Ivan Blatter stellt in seinem Blog ein drei Phasen-Modell für die Veränderung von Gewohnheiten vor. Interessant dabei ist dass es so scheint, dass wenn wir 21 Tage lang eine neue Gewohnheit erfolgreich eingeübt habt oder einen alte Gewohnheit bleiben gelassen haben, dass es sich dann in uns dauerhaft verfestigt.
Jörg Weisner hat dazu ein spannendes Buch geschrieben. Ein einfacher Trick mit einem unscheinbaren Schmuckarmband kann helfen, dass man sich an seine Gewohnheiten immer wieder erinnert und dass man diese auch bewusst trainiert.
Ganz vereinfacht dargestellt geht die Methode dabei wie folgt:
Man legt sich ein Armband zu auf das man einzelne Ringe (Perlen) stecken kann.
Dann beschafft man sich 6 gleichartige (vielleicht aber farblich verschiedene) "Tages-Ringe", die einzelne Tage symbolisieren. Als weiteres braucht man 2 "Wochen-Ringe" und für jede Gewohnheit, die man verändern oder neue einführen will einen "erfolgreiche Gewohnheitsring" (darf vielleicht etwas edler sein). Und schon kann es losgehen...
- Tag 1 - 5: Für jeden Tag, in dem man eine neue Gewohnheit erfolgreich durchgehalten hat, wir ein weiterer "Tages-Ring" auf das Armband gesteckt.
- Tag 7: Schon einen Woche geschafft! Jetzt dürfen die 6 "Tages-Ringe" durch einen "Wochen-Ring" ersetzt werden.
- Tag 8-13: Die "Tages-Ringe" kommen wieder zum Einsatz.
- Tag 14: Der zweite "Wochen-Ring" kommt drauf und die "Tages-Ringe" dürfen wieder in die Schachtel.
- Tag 15-20: Endspurt mit den einzelnen "Tages-Ringen"
- Tag 21: Gratulation! Die erste neue Gewohnheit dürfte verfestigt sein und kaum noch Probleme machen. Man darf sich einen ersten "Gewohnheitsring" auffädeln und die anderen Ringe entfernen.
Jetzt ist Zeit für ein neues Ziel und man kann wieder entsprechend mit mit einem neuen Tag 1 beginnen.
Ach ja, was ich noch vergessen habe:
Die Gemeinheit an der Sache ist, dass alle "Tages-Ringe" und "Wochen-Ringe" einer begonnenen Trainingseinheit wieder abgenommen werden müssen, wenn man an einem Tag nicht durchgehalten hat. Die "Gewohnheitsringe" aus früheren Trainingseinheiten dürfen aber drauf bleiben, denn so gemein soll man dann auch wieder nicht sein.
Ich wünsch viel Spass beim Ausprobieren. Und freu mich auf die Kommentare.
Samstag, 21. Februar 2009
7 Schritte zum perfekten Christsein
Träumt Ihr nicht auch davon?
Endlich ein perfektes Leben als Christ?
Endlich habe ich die Lösung gefunden - "7 Schritte zum perfekten Christsein" von Tobias Faix aus Marburg...
So einfach ist das...
... aber halt, wer Tobi näher kennt, der ahnt schon, dass er uns was ganz anderes sagen will. Ich finde das Experiment "7 Schritte zum perfekten Christsein" auf jeden Fall sehr witzig und interessant. Und vor allem hält uns Tobi mal wieder ganz schön den Spiegel vor.
Dahinter steckt die Sehnsucht möglichst in der Gegenwart Gottes zu leben. Zu gerne hätten wir dabei ein einfaches Patentrezept, aber vielleicht ist es sogar noch einfacher....
Viel Spass beim Lesen und kommentieren.
Endlich ein perfektes Leben als Christ?
Endlich habe ich die Lösung gefunden - "7 Schritte zum perfekten Christsein" von Tobias Faix aus Marburg...
- -- 7 min beten
- -- 7 min Bibellesen
- -- 7 min dienen
- -- 7 min dankbar sein
- -- 7 min Buße tun
- -- 7 min ein Segen sein
- -- 7 min Stille üben
- Bonus: 7 mal vergeben
So einfach ist das...
... aber halt, wer Tobi näher kennt, der ahnt schon, dass er uns was ganz anderes sagen will. Ich finde das Experiment "7 Schritte zum perfekten Christsein" auf jeden Fall sehr witzig und interessant. Und vor allem hält uns Tobi mal wieder ganz schön den Spiegel vor.
Dahinter steckt die Sehnsucht möglichst in der Gegenwart Gottes zu leben. Zu gerne hätten wir dabei ein einfaches Patentrezept, aber vielleicht ist es sogar noch einfacher....
Viel Spass beim Lesen und kommentieren.
Dienstag, 17. Februar 2009
Verstehst du deinen Mann?
Um Ihren Mann zu verstehen, müssen Sie kein Genie sein. Seine drei Bedürfnisse sind einfach: respektiert, gebraucht und erfüllt werden. Wenn Sie diese drei Bedürfnisse verstehen und versuchen, Sie zu erfüllen, werden Sie einen Mann bekommen, der Sie mit der Härte eines Pit Bulls beschützt, aber auch einen, der Ihnen und Ihren Kindern gegenüber (bzw. allen Kindern, die Sie im Laufe der Zeit haben werden) so weich wie ein Teddybär ist.
So einfach ist es zumindest laut des amerikanischen Psychologen Kevin Leman, eine erfüllte Ehe zu führen. Nachzulesen in der aktuellen Family.
Ich bin gespannt, wie Ihr (Frauen) auf diesen Artikel reagiert:
Wegklicken? Family verbrennen? Oder doch mal die Fragen nach Respekt, Abhängigkeit/Unabhängigkeit und Sexleben diskutieren?
Samstag, 14. Februar 2009
Die Mütter werden es nicht gerne lesen!
Draußen liegt jede Menge Schnee. Die Kids wollen raus. Es ist draußen kalt (zumindest wird es von manchen so empfunden), also heißt es: "Hosch au a Kab uff?" oder "Ohne Kab gosch du heid ed aus em Haus....!" (Foto: © Hofschläger/PIXELIO)
Die Kinder mögen das natürlich überhaupt nicht hören. UND jetzt ist es amtlich bewiesen, was Väter schon immer geahnt haben: Alles Kappes mit der Kappe!
Ich hab es im Spiegel gelesen - "Mythos Mütze". In einer wissenschaftlichen Untersuchung würde der Mythos widerlegt, dass über den Kopf die meiste Körperwärme entweicht. Wer es nicht glaubt, der kann dies auch bei der Süddeutschen Zeitung nachlesen.
Aber um hier keinen Ärger mit allen Müttern heraufzubeschwören noch ein letztes Zitat:
Im Winter ist der Großteil des Körpers allerdings meist gut eingekleidet, sodass Wärme tatsächlich vor allem über den ungeschützten Kopf verloren geht. Um nicht zu frieren, bleibt die Mütze das Mittel der Wahl, auch wenn alte Argumente nicht mehr ziehen.
Dienstag, 3. Februar 2009
Lifeleadership update: Meine zwei Produktivitätstools

Wie organisiert man den Alltag am Besten?
Das ist die Frage, die viele Menschen bewegt. Egal ob berufstätig, Schüler oder Familienmanager(in) irgendwie ist es heute gar nicht so einfach, dass man all die Einzelheiten des Alltags auf die Reihe bekommt.
Heute gibt es viele Werkzeuge und Hilfsmittel am Markt. Ich persönlich habe schon von Tempus Zeitplaner bis PDA alles ausprobiert und irgendwie hat mir nichts wirklich langfristig gefallen.
Vor etwa einem Jahr habe ich mir ein neues System zugelegt und auch hier im Blog drüber berichtet. Mittlerweile habe ich das System etwas modifiziert... Zwei Tools sind dabei übrig geblieben.
Das "Immer dabei Notizbuch"
Dieses Din A 6 Büchlein von Brunnen habe ich immer in der Hosentasche. Alle Notizen egal ob privat, beruflich oder CVJM werden darin chronologisch gesammelt. Ferner enthält diese Büchlein alle meine "Du-darfst-Listen" und ich nutze das Büchlein für die Wochen- und Tagesplanung (Speziell Prioritäten und Ziele), sowie für den Rückblick (Tagebuch).
Mein HTC Touch HD
Dieses Smartphone ist immer mit Outlook synchronisert, so dass ich dort die ganzen Termine und meine Adressen verwalte. Ferner ist dieses kleine Wunderwerk der Technik auch nützlich, um auch unterwegs Internet zu haben und um MP3s (z.B. gerade das Nacharbeitsprogramm meiner Englischen Woche) zu hören. Auch verschiedene Software findet darauf wunderbar Platz. Ganz speziell möchte ich hier den Bibelreader erwähnen. Dadurch habe ich immer kompakt eine Bibel dabei und kann z.B. im Gottesdienst mitlesen (Also Achtung: Wenn ihr mich im Gottesdienst andächtig mein Handy bedienen seht, dann lese ich Bibel, den SMSen kann ich eh nicht wirklich gut).
Fazit:
Die Ansätze und Ideen von ZTD haben mich zu einer Organisation meines Alltags inspiriert, die weitgehend funktioniert und die mir sehr hilfreich ist. Gerade das "immer-dabei-Notizbuch" und die darin von mir verwendete Methodik ist super einfach und deshalb auch anwendbar. Wie ich dieses Büchlein verwende, werde ich in einem nächsten Blog-Post vorstellen.
Sonntag, 1. Februar 2009
Raus aus dem "Alltal"
Es ist schon faszinierend, wie Gott immer wieder das für mich bereit hält, was ich gerade brauche. Auch heute war es wieder so. Nach einigem Hin und Her haben wir es noch einigermaßen pünktlich in den Gottesdienst geschafft. Wir alle! Mattis war zum ersten Mal in der Kinderbetreuung und die zwei Großen im Kindergottesdienst.
Let's make a long story short!
Die Predigt ging über Matthäus 17, 1-9: Jesus stieg mit drei seiner Jünger auf einen Berg ("um zu Beten" wie es im Lukas heisst), der später als der Verklärung bekannt wird.... Dort haben Sie ein Erlebnis, das mit menschlicher Logik nicht erklärbar ist, sondern das einen Blick in Gottes Wirklichkeit lässt.
Mich hat diese Predigt wieder neu ermutigt:
Let's make a long story short!
Die Predigt ging über Matthäus 17, 1-9: Jesus stieg mit drei seiner Jünger auf einen Berg ("um zu Beten" wie es im Lukas heisst), der später als der Verklärung bekannt wird.... Dort haben Sie ein Erlebnis, das mit menschlicher Logik nicht erklärbar ist, sondern das einen Blick in Gottes Wirklichkeit lässt.
Mich hat diese Predigt wieder neu ermutigt:
- Geh auf den Berg
Jesus tat es oft, viele andere Menschen der Bibel taten es oft: Sie sind rausgegangen aus dem "Alltal" den drüben Niederungen des Alltags und sind aufgebrochen auf einen Berg zur "stillen Einkehr" . Denn nur mit der Kraft Jesu können wir einen Gegenentwurf zum Alltagstrott leben. Und diese Kraft erhalten wir in der Stille. Für Jesus war es eine regelmäßige Gewohnheit, dass er die Stille, die Begegnung mit seinem Vater suchte. Wie kann hier meine Gewohnheit aussehen? - Oben wird dir klar, was zählt
Nur in der Gegenwart Gottes ist es möglich, dass wir über unsere alltägliche Vernunft hinwegblicken auf Gottes großes Ganzes. Nur in seiner Gegegenwart ist es möglich die Zusammenhänge seines Wirkens von Mose über Elia bis zu uns zu entdecken. über dem allem steht die Zusammenfassung: "Jesus allein" genügt. - Geh wieder hinunter ins Tal
Oben war es gut. So gut, dass Petrus am gernsten Hütten gebaut hätte. Religöse Heiligtümer und sich dann darum gemütlich einrichten.... Aber Jesus hat einen anderen Auftrag: Er möchte, dass wir wieder hinab gehen ist Tal unseres Alltages. Dass wir wieder dahin gehen, wo wir hingestellt sind. Und das Beste: Jesus will nicht in einem frommen (Gedanken)Gebäude leben, sondern er möchte in uns Wohnung nehmen.
Freitag, 30. Januar 2009
Endlich kümmert sich einer drum!
Viele Bürger einer schwäbischen Großstadt sind glücklich, endlich kümmert sich einer mal um die Probleme, die das Zusammenleben in einer solchen schwäbischen Stadt mit sich bringt.
Eigentlich haben nur die Bewohner der Wilhelmstr. 48 wieder Ordnung in ihrem Hausgang.Endlich bringt mal einer das zur Sprache, was gerade im Winter allen "dermaßa schdengt".
Was ist geschehen?
Nun - im Wohnblock Wilhelmstr. 48 kümmert sich einer drum. Und zwar nicht nur irgendeiner, nein es ist einer der mächtigsten Männer überhaupt. Hier ein kleiner Ausschnitt aus der letzten Eigentümerversammlung.
Eigentlich haben nur die Bewohner der Wilhelmstr. 48 wieder Ordnung in ihrem Hausgang.Endlich bringt mal einer das zur Sprache, was gerade im Winter allen "dermaßa schdengt".
Was ist geschehen?
Nun - im Wohnblock Wilhelmstr. 48 kümmert sich einer drum. Und zwar nicht nur irgendeiner, nein es ist einer der mächtigsten Männer überhaupt. Hier ein kleiner Ausschnitt aus der letzten Eigentümerversammlung.
Woche ohne Alk - Englische Woche Teil 2
Bezogen auf unser anspruchvolles Lernziel wirkt Alkohol - auch abends getrunken - als Lernblockade. Den schon geringe Mengen behindern die nächtliche Konsolidierung des Gelernten.So oder so ähnlich stand es in der Infobroschüre für den Englischkurs.
Deshalb richten Sie sich darauf ein, während der intensiven Trainingstage keinen Alkohol zu trinken.
"Ist ja einfach!" dachte ich, aber dann war es schon verlockend das gemütliche Gläschen Rotwein abends an der Hotelbar zu trinken.
ABER: Ich habe durchgehalten und bin auch gewillt weiter auf Alkohol zu verzichten bzw. nur ganz gelegentlich was zu trinken.
Die Beobachtung unter den Teilnehmern war, dass es gar nicht so einfach scheint, ganz auf Alkohol zu verzichten. Zu entspannend wirkt das Bierchen am Abend oder der Rote beim Kaminfeuer. Manche haben es nicht geschafft, manche haben die Minibar im Zimmer geplündert.
Ich frag mich schon, wie viel Willensstärke ist heute noch vorhanden, in einer Zeit wo man alles haben kann. Ich finde es mutig von einem Seminarveranstalter so direkt in die Lebensgestaltung eines Menschen zu sprechen.
Ich für mich habe diesen Anstoß super gefunden und bin gespannt, wie lange ich Ohne! auskomme und dann freue ich mich wieder auf ein tolles Glas Rotwein, auf etwas Besonderes, das nichts Alltägliches, sondern ein Luxus ist, den ich mir gönne.
Der Pfad ist schmal zwischen schlechten Gewohnheiten und Sucht. Ist es Sucht, wenn ich mir abends das Bierchen verdient habe und es einfach aus Gewohnheit hole?
Frage: Wie verändert man Gewohnheiten? Wie gelingt es schlechte Gewohnheiten (z.B. Feierabendbierchen) zu reduzieren und positive Gewohnheiten (z.B. Regelmäßigen Sport) zu fördern? Über Ideen und Vorschläge würde ich mich freuen.
Montag, 26. Januar 2009
Englische Woche Teil 1
Eine Woche Businessenglisch liegt vor mir, oder besser gesagt ein Tag Englisch liegt bereits hintermir. Und ich frage mich, warum lernt man in der Schule noch so verkehrt Englisch.
Ich bin hier im Oberbergischen Land und lerne von morgens 8:30 Uhr bis abends 21:30 Uhr Englisch. Ihr habt richtig gelesen. Den ganzen Tag wird Englisch gesprochen, gehört, gelesen, gespielt,.... Ist super anstrengend, aber auch echt genial.
Das Seminar von G.I.T. ist so angelegt, dass man Englisch lernt wie Kinder ihre Muttersprache lernen. Ganz natürlich mit allen 5 Sinnen. Der Schwerpunkt liegt z.B. beim Lernen von Vokabeln dabei Hören, selber Sprechen und Bewegung zu verbinden. Ich bin gespannt, was ich morgen noch drauf habe.
Und die Wiederholung ist wichtig. Spätestens nach 8 Stunden (besser früher) muss der Stoff wiederholt werden, sonst gelangt nichts ins Langzeitgedächnis. Und dann immer wieder und wieder und wieder und wieder..... Bis es dauerhaft sitzt.
Ich hab viele neue Dinge kennengelernt und ärgere mich immer mehr, dass mir meine LehrerInnen an der Realschule Englisch so vermiest haben, weil sie nur irgendwelche Gramatikregeln und Vokabeln gepaukt haben, ohne dass die einfachesten Grundlagen des natürlichen Sprachelernens berücksichtigt wurden....
Naja egal. Ich bin gespannt, was von der Woche hängen bleibt. Ich muss jetzt Schluss machen, denn meine "Zubettgeh-Trainingseinheit" (laut lesen eines Textes) wartet auf mich. Ich bin gespannt was ich träume...
Ich bin hier im Oberbergischen Land und lerne von morgens 8:30 Uhr bis abends 21:30 Uhr Englisch. Ihr habt richtig gelesen. Den ganzen Tag wird Englisch gesprochen, gehört, gelesen, gespielt,.... Ist super anstrengend, aber auch echt genial.
Das Seminar von G.I.T. ist so angelegt, dass man Englisch lernt wie Kinder ihre Muttersprache lernen. Ganz natürlich mit allen 5 Sinnen. Der Schwerpunkt liegt z.B. beim Lernen von Vokabeln dabei Hören, selber Sprechen und Bewegung zu verbinden. Ich bin gespannt, was ich morgen noch drauf habe.
Und die Wiederholung ist wichtig. Spätestens nach 8 Stunden (besser früher) muss der Stoff wiederholt werden, sonst gelangt nichts ins Langzeitgedächnis. Und dann immer wieder und wieder und wieder und wieder..... Bis es dauerhaft sitzt.
Ich hab viele neue Dinge kennengelernt und ärgere mich immer mehr, dass mir meine LehrerInnen an der Realschule Englisch so vermiest haben, weil sie nur irgendwelche Gramatikregeln und Vokabeln gepaukt haben, ohne dass die einfachesten Grundlagen des natürlichen Sprachelernens berücksichtigt wurden....
Naja egal. Ich bin gespannt, was von der Woche hängen bleibt. Ich muss jetzt Schluss machen, denn meine "Zubettgeh-Trainingseinheit" (laut lesen eines Textes) wartet auf mich. Ich bin gespannt was ich träume...
Freitag, 23. Januar 2009
Warum Männer die Kirche meiden!

Carsten hat einen guten Job. Er liebt seine Frau und seine Kinder, auch wenn die Arbeit oft Vorrang vor der Familie hat. Carsten sucht den Erfolg, fährt schnelle Autos und trinkt gerne einen guten Rotwein. Nur für Kirche und Gemeinde kann er sich nicht begeistern. Er meint, das sei etwas für Kinder, Frauen und alte Menschen. Er findet Kirche langweilig, nichts sagend, harmlos.
Diesen Satz fand ich in der Onlineausgabe von "Adam-Online". Darin wird festgestellt, dass unsere Gemeinden an vielen Stellen für eine Vielzahl von Männern nicht einladend sind und dass Männer sehr viel seltener Angebote und Rahmenbedingungen finden, die ihnen eine männliche Art des Glauben ermöglichen.
Es geht um die Frage, wie Männer Beziehung ausdrücken zu Jesus und zu Mitchristen, es geht darum, ob eine kräftige männlich herzliche Sprache im Lobpreis auch ihren Platz hat, es geht um die "Verweiblichung" der Gemeindeformen. Aber es geht auch darum, wie Männer in Gemeinden ganz neu ihre Form der Spiritualität, der Gemeinschaft und der Jesusnachfolge finden.
Ein lesenswerter Artikel.
Vielleicht auch gerade für CVJMs, die ja schliesslich männliche Wurzeln haben.
Ich freu mich auf männliche und weibliche Kommentare.
Donnerstag, 22. Januar 2009
Was nützt bürgerschaftliches Engagement?
... so fragte das Marktforschungsunternehmen Prognos im Auftrag der Lebensversicherungsgesellschaft AMB Generali. Ein “Engagementatlas 2009” wurde aus 44.000 Telefonbefragungen erstellt. Daraus ergibt sich eine repräsentative flächendeckende Darstellung des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland. Und irgendwie passt diese Studie ja auch zu meiner Frage bzgl. Ehrenamt.
Eine extrem spannende Studie mit oft recht erstaunlichen Erkenntnissen:
mehr Engagierte (nicht nur im Bereich Kirche) zu finden sind.
Für die christliche Jugendarbeit vielleicht noch interessant: In einem Ausblick von Experten wird prognostiziert, welche Engagmentsbereiche zukünftig an Bedeutung gewinnen. Dabei gehört der Bereich "Kirche & Religion" zu den klaren Verliereren und der Bereich "Kinder & Jugend" zu den zukünftigen Trendsettern.
Die ganze Studie kann man sich übrigens hier als pdf herunterladen.
(Quellenangabe: Die Darstellungen entstammen aus einer Präsentation zur Studie. Quelle siehe hier.)
Eine extrem spannende Studie mit oft recht erstaunlichen Erkenntnissen:
- 34,3 % der Bevölkerung sind freiwillig engagiert

- 30% werden sich (vielleicht) zukünftig engagieren
- Baden-Württemberg liegt auf Rang 1 beim prozentualen Engagiertenanteil (40%)
- Besonders engagiert zeigen sich die Alterklasse zwischen 30 und 55
- Besonders untätig sind die „Mitzwanziger“ sowie Personen ab
- 65 Jahren. Sie stellen mit 28,6% bzw. 26,1% den niedrigsten Anteil Engagierter.
- Wichtigster Grund für Untätigkeit ist "Zeitmangel" (Was ich bei den Mitzwanzigern noch verstehe, aber warum engagieren sich die Redner so wenig)
- Engagement hängt vom Einkommen ab: 50% der Personen mit einem Einkommen von über 4.000 € sind engagiert, dagegen nur 24% der Personen mit einer Einkommenshöhe unter1.000 €.
- Auf dem Land engagieren sich deutlich mehr Leute freiwillig wie in der Stadt
mehr Engagierte (nicht nur im Bereich Kirche) zu finden sind.Für die christliche Jugendarbeit vielleicht noch interessant: In einem Ausblick von Experten wird prognostiziert, welche Engagmentsbereiche zukünftig an Bedeutung gewinnen. Dabei gehört der Bereich "Kirche & Religion" zu den klaren Verliereren und der Bereich "Kinder & Jugend" zu den zukünftigen Trendsettern.
Die ganze Studie kann man sich übrigens hier als pdf herunterladen.
(Quellenangabe: Die Darstellungen entstammen aus einer Präsentation zur Studie. Quelle siehe hier.)
Donnerstag, 8. Januar 2009
Expedition zu mir
Gestern war es so weit. 
Endlich konnte die lang ersehnte Expedition starten. "Einkehrwandern" könnte man es auch bezeichnen. Aber für mich war es mehr. Für mich war es zu allererst einmal den eigenen Schweinehund zu überwinden und mich dem Alleinsein und der Begegnung mit der Natur und mit Gott auszusetzen....
Hier mal kurz die Fakten:
6:24 Uhr: 5,3 Grad Minus. Abmarsch nach Kappishäusern (warum gerade dahin?)
7:32 Uhr: Jusi über Kappis erreicht. Alles ist steif gefroren.
8:10 Uhr: Hörnle auf verschneitem Pfad erklommen (Zeit zum Bibellesen)
9:36 Uhr: Schillingskreuz. Waldarbeiter stören meine Ruhe
10:15 Uhr: Obere Neuffener Steige. Es geht weiter über Heidegraben nach Grabenstetten
11:20 Uhr: Leberkäs-Wecken in Grabenstetten gevespert. Richtung Hengen geht's weiter
12:00 Uhr: Ich biege ab Richtung Falkensteiner Höhle. Ein Reh begegnet mir im Wald.
12:30 Uhr: Gefährlich verschneiter Abstieg zur Höhle liegt hinter mir. (Zeit zum Bibellesen)
13:00 Uhr: Das Grillfeuer brennt und ich geniesse meine Rote Wurst
14:30 Uhr: Abmarsch Richtung Urach. Die Sonne bricht durch - herrlich!
15:10 Uhr: Pfählhof, Kaltental.... Tolle Gegend. Hier müssen wir mal einen Ausflug machen
16:10 Uhr: Ein Kaffee im Kurgebiet, das muss jetzt sein.
17:15 Uhr: Ich bin wieder daheim. Ich werde erwartet. Danke, dass das so ist.
25 km sind zurückgelegt. Fast 11h Wandern bei deutlichen Minusgraden liegen hinter mir.
Soviel mal die reinen Expeditionsdaten. Die "inneren Entdeckungen" dieser Tour will ich noch
nicht berichten. Zu frisch sind die Eindrücke. Auf jeden Fall war viel Zeit um Gebet, viel Zeit zum Nachdenken, viel Zeit zum Atemholen.
Sicher werde ich in den nächsten Posts auf ein paar Entdeckungen von dieser "Expedition zu mir" aufgreifen und weiterführen.
Ich kann jedem nur empfehlen auch einen solchen Tag der Einkehr in seinen Alltag einzubauen. Es ist köstlich.

Endlich konnte die lang ersehnte Expedition starten. "Einkehrwandern" könnte man es auch bezeichnen. Aber für mich war es mehr. Für mich war es zu allererst einmal den eigenen Schweinehund zu überwinden und mich dem Alleinsein und der Begegnung mit der Natur und mit Gott auszusetzen....
Hier mal kurz die Fakten:
7:32 Uhr: Jusi über Kappis erreicht. Alles ist steif gefroren.
8:10 Uhr: Hörnle auf verschneitem Pfad erklommen (Zeit zum Bibellesen)
9:36 Uhr: Schillingskreuz. Waldarbeiter stören meine Ruhe
11:20 Uhr: Leberkäs-Wecken in Grabenstetten gevespert. Richtung Hengen geht's weiter
12:30 Uhr: Gefährlich verschneiter Abstieg zur Höhle liegt hinter mir. (Zeit zum Bibellesen)
14:30 Uhr: Abmarsch Richtung Urach. Die Sonne bricht durch - herrlich!
16:10 Uhr: Ein Kaffee im Kurgebiet, das muss jetzt sein.
17:15 Uhr: Ich bin wieder daheim. Ich werde erwartet. Danke, dass das so ist.
25 km sind zurückgelegt. Fast 11h Wandern bei deutlichen Minusgraden liegen hinter mir.
Soviel mal die reinen Expeditionsdaten. Die "inneren Entdeckungen" dieser Tour will ich noch
nicht berichten. Zu frisch sind die Eindrücke. Auf jeden Fall war viel Zeit um Gebet, viel Zeit zum Nachdenken, viel Zeit zum Atemholen.
Sicher werde ich in den nächsten Posts auf ein paar Entdeckungen von dieser "Expedition zu mir" aufgreifen und weiterführen.
Ich kann jedem nur empfehlen auch einen solchen Tag der Einkehr in seinen Alltag einzubauen. Es ist köstlich.
Labels:
Draussen,
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Spiritualität,
Wilde Männer
Donnerstag, 1. Januar 2009
2009 - Neues Jahr - Lust zum weiterbloggen
Viele haben sich gefragt, was ist mit Rabbit los? Warum bloggt er nicht mehr? Gibt es nichts Interessantes mehr zu bloggen?
Nein, nein .... es war einfach so, dass ich mich im ersten halben Jahr 2008 "überbloggt" hatte. Verausgabt, verzettelt und dadurch einfach keine Lust mehr.
Das wird in 2009 anders: Unter Rabbits-Bloghaus möchte ich ca. einen Post pro Woche schreiben und dabei vom Fokus her euch einfach an dem teilhaben lassen, was ich so im Alltag entdecke und was mich bewegt.
Viel Spaß und vielen Dank für Euer Verständnis. Ich freu mich ganz arg über Eure Rückmeldung.
Ich wünsche Euch für 2009 dass der Ermöglicher in eurem Leben Wirklichkeit wird!
Nein, nein .... es war einfach so, dass ich mich im ersten halben Jahr 2008 "überbloggt" hatte. Verausgabt, verzettelt und dadurch einfach keine Lust mehr.
Das wird in 2009 anders: Unter Rabbits-Bloghaus möchte ich ca. einen Post pro Woche schreiben und dabei vom Fokus her euch einfach an dem teilhaben lassen, was ich so im Alltag entdecke und was mich bewegt.
Viel Spaß und vielen Dank für Euer Verständnis. Ich freu mich ganz arg über Eure Rückmeldung.
Ich wünsche Euch für 2009 dass der Ermöglicher in eurem Leben Wirklichkeit wird!
“Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich (Lukas 18, 27)
Ganz nett finde ich nachfolgenden Video indem Leute beschreiben, wie sie es erleben, dass Gott mit uns Menschen (und unserer kleinen Kraft) vieles Unmögliche möglich macht.
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