Ich weiss nicht wer von euch sich noch daran erinnert, dass mein Bruder Thomas und ich in den 1990ern immer Sauerkirsch-Dessertwein herstellten und dann auch an gute Freunde und Kollegen weitergegeben haben....
Ich hatte diese Geschichte fast vergessen, bis mich gestern von meinem früheren Kollegen an der Fachhochschule folgende Zeilen erreichten:
"Wir [meine Bekannter von der Uni & seine Frau] finden ihn [ den Dessertwein] klasse. Er hat mich immer begleitet, und nun haben wir uns Gedanken gemacht, ob er vielleicht schon schlecht sein könnte, da er einen leichten braunen Touch bekommen hat. Irgendwie wollten wir noch nicht ran an die Flasche, aber vor ein paar Tagen kam irgendwie der Schubs und wir haben sie geöffnet. Ich weiß nicht, wie er eigentlich schmecken sollte, aber nun geht er in Richtung milder Madeira oder Portwein, nur mit weniger Zucker, nicht so kräftig im Geschmack, aber feiner und die Frucht ist auch gut erkennbar. Kurzum: Ein tolles Stück! Ich hoffe, deine Altlasten
sind auch noch gut, probiers mal. Wir haben ihn immer liegend gelagert, der Korken war in bestem Zustand."
Hey Thomas! Wenn das mal kein Lob für deine Winzerkunst ist".
Ich habe bei dieser Gelegenheit einen "verschollenen" Bekannten wieder entdeckt. Und werde jetzt gleich mal bei meinen Eltern fahnden, ob noch irgendwelche Falschen von diesem "Madeira, Portwein" im Keller liegen.
Eigentlich ist es doch auch ein Sinnbild für Weihnachten. Das Wunder von Jesus bleibt im Weinnachtstrubel oft verschollen, bis... ja bis vielleicht jemand den Anstoss gibt wieder nach diesem Geheimnis zu suchen.
Ich wünsche mir viele Christen, die so begeistert über das Geschehen an Weihnachten erzählen, wie mein Bekannter über unseren Sauerkirsch-Dessertwein.