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Freitag, 30. Januar 2009

Woche ohne Alk - Englische Woche Teil 2

Bezogen auf unser anspruchvolles Lernziel wirkt Alkohol - auch abends getrunken - als Lernblockade. Den schon geringe Mengen behindern die nächtliche Konsolidierung des Gelernten.
Deshalb richten Sie sich darauf ein, während der intensiven Trainingstage keinen Alkohol zu trinken.
So oder so ähnlich stand es in der Infobroschüre für den Englischkurs.
"Ist ja einfach!" dachte ich, aber dann war es schon verlockend das gemütliche Gläschen Rotwein abends an der Hotelbar zu trinken.
ABER: Ich habe durchgehalten und bin auch gewillt weiter auf Alkohol zu verzichten bzw. nur ganz gelegentlich was zu trinken.
Die Beobachtung unter den Teilnehmern war, dass es gar nicht so einfach scheint, ganz auf Alkohol zu verzichten. Zu entspannend wirkt das Bierchen am Abend oder der Rote beim Kaminfeuer. Manche haben es nicht geschafft, manche haben die Minibar im Zimmer geplündert.
Ich frag mich schon, wie viel Willensstärke ist heute noch vorhanden, in einer Zeit wo man alles haben kann. Ich finde es mutig von einem Seminarveranstalter so direkt in die Lebensgestaltung eines Menschen zu sprechen.

Ich für mich habe diesen Anstoß super gefunden und bin gespannt, wie lange ich Ohne! auskomme und dann freue ich mich wieder auf ein tolles Glas Rotwein, auf etwas Besonderes, das nichts Alltägliches, sondern ein Luxus ist, den ich mir gönne.

Der Pfad ist schmal zwischen schlechten Gewohnheiten und Sucht. Ist es Sucht, wenn ich mir abends das Bierchen verdient habe und es einfach aus Gewohnheit hole?
Frage: Wie verändert man Gewohnheiten? Wie gelingt es schlechte Gewohnheiten (z.B. Feierabendbierchen) zu reduzieren und positive Gewohnheiten (z.B. Regelmäßigen Sport) zu fördern? Über Ideen und Vorschläge würde ich mich freuen.

Montag, 26. Januar 2009

Englische Woche Teil 1

Eine Woche Businessenglisch liegt vor mir, oder besser gesagt ein Tag Englisch liegt bereits hintermir. Und ich frage mich, warum lernt man in der Schule noch so verkehrt Englisch.

Ich bin hier im Oberbergischen Land und lerne von morgens 8:30 Uhr bis abends 21:30 Uhr Englisch. Ihr habt richtig gelesen. Den ganzen Tag wird Englisch gesprochen, gehört, gelesen, gespielt,.... Ist super anstrengend, aber auch echt genial.

Das Seminar von G.I.T. ist so angelegt, dass man Englisch lernt wie Kinder ihre Muttersprache lernen. Ganz natürlich mit allen 5 Sinnen. Der Schwerpunkt liegt z.B. beim Lernen von Vokabeln dabei Hören, selber Sprechen und Bewegung zu verbinden. Ich bin gespannt, was ich morgen noch drauf habe.
Und die Wiederholung ist wichtig. Spätestens nach 8 Stunden (besser früher) muss der Stoff wiederholt werden, sonst gelangt nichts ins Langzeitgedächnis. Und dann immer wieder und wieder und wieder und wieder..... Bis es dauerhaft sitzt.

Ich hab viele neue Dinge kennengelernt und ärgere mich immer mehr, dass mir meine LehrerInnen an der Realschule Englisch so vermiest haben, weil sie nur irgendwelche Gramatikregeln und Vokabeln gepaukt haben, ohne dass die einfachesten Grundlagen des natürlichen Sprachelernens berücksichtigt wurden....

Naja egal. Ich bin gespannt, was von der Woche hängen bleibt. Ich muss jetzt Schluss machen, denn meine "Zubettgeh-Trainingseinheit" (laut lesen eines Textes) wartet auf mich. Ich bin gespannt was ich träume...