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Samstag, 20. Juni 2009

Gottesdienst, geistliche Heimat.... und die heutige Generation

Gerade habe ich Antworten zu einer Umfrage abgeben, die die Veränderung eines bestimmten (bisher traditionellen) Gottesdienstes thematisiert. Dabei ist mir folgende Frage im Kopf hängen geblieben:

Wie soll Ihrer Meinung nach der Gottesdienst aussehen, damit die junge und mittlere Generation diesen Gottesdienst als ihren Gottesdienst / ihre geistliche Heimat erleben kann?

Beim längeren Nachdenken bin ich auf ein paar grundsätzliche soziologische Gedanken gestoßen: Früher war es so, dass alle, die
in einem Pfarrbezirk waren zu einem Gottesdienst-Ort gehörten und dann auch dort (falls sie kirchlich waren) zum Sonntagsgottesdienst gegangen sind.
Daß das heute nicht mehr so ist hat wahrscheinlich jeder schon bemerkt. Die Leute ticken unterschiedlich. Diese Unterschiede will die Sinusstudie erklären.
Bildquelle: (www.sinus-sociovision.de)


Die einzelnen "Kartoffeln" stellen nun eine Lebenswelt über alle Generationen der Bundesrepublik hinweg dar. Diese Betrachtung könnte man jetzt natürlich auch mal auf eine lokale Gemeinde machen. Was man dabei entdeckt kann man hier nachlesen.

Im Blick auf den Gottesdienst ist davon auszugehen, dass jede Gruppe bestimmte Wünsc
he und Forderungen an den Gottesdienst hat. Und dass die Kirche mit einem klassischer Gottesdienst die Gruppen "Traditionsverwurzelte", "Konservative" und "Etablierte" und noch Teile der "Bürgerlichen Mitte" erreicht. Weitere Infos und Definition der Gruppen bei gibt es bei Wikipedia.
Wenn man nun diese Betrachtungsweise auf die "Junge und mittlere Generation" anwendet, wie dies in der Sinus Jugendstudie U27 geschehen ist, dann ergibt sich nachfolgende Verteilung (Quelle).

Die Zahlen sind eindeutig: Wenn man davon ausgeht, dass eine bisherige Ausrichtung ca. 44% der Bevölkerung theoretisch erreicht hat, dann ist dieser Prozentsatz noch auf 18% zusammen geschrumpft, die von kirchlicher Arbeit erreicht wird.
Als Weiteres ist es sehr spannend zu sehen, dass die "Kartoffeln" früher sehr eng beieinander gelegen sind, die Lebenswelten sich also noch berührten oder gar überlappten. Bei der heutigen Generation ist aber hier ein starker "Rechtsdrift" zu erkennen ist. D.h. dass die Mehrheit der Gesellschaft sich von der traditionellen kirchlichen Angeboten entfernt. Daraus folgt, dass moderne J
ugend- und Gemeindearbeit sich neu fokusieren muss. Die Gottesdienstgestaltung ist hier nur eine Frage.


Wenn man von "Wie muss ein Gottesdienst aussehen....?" spricht, dann ist das automatisch eine Kultur- und Lebensweltfrage. Kennen wir die Fragen und Bedürfnisse der Menschen, die wir zum Gottesdienst einladen wollen, der von seiner Herkunft stark geprägt ist von der Tradition?
Wenn ein Gottesdienst "geistliche Heimat geben will", dann muss man fragen, wie die einzelnen Gruppen "Heimat" definieren. Die Soziologen sagen, dass es eine "Beheimatung innerhalb des Milieus" gibt
. Was bedeutet dies für Gottesdienste? Können diese milieuübergreifend sein? Was bedeutet dies für die Definition von Gemeinde? Kann man Gemeinde an einem gemeinsamen Gottesdienstbesuch festmachen? Wie sieht eine Gemeinde aus, die aus verschiedenen Milieus besteht?
Fragen über Fragen! Und zu guter Letzt: Was ist mit den Milieus, die bisher von der kirchlichen Gemeinde- und Jugendarbeit überhaupt nicht erreicht werden? Ist uns das egal?

Übrigens führt Tobias Faix, ein Experte in Sachen Jugendkultur und Postmoderne (hat auch was zu Sinus geschrieben), gerade eine Umfrage zum Stichwort: Beheimatung von jungen Erwachsenen durch. Macht doch einfach mit.

Donnerstag, 24. Juli 2008

Ehrenamt - blödes Wort

Die, die mich kennen, die wissen, dass wir gerade auf der Suche nach verschiedenen neuen MitarbeiterInnen in mehr oder weniger verantwortlicher Position sind.

Das besondere an unserer Arbeit ist, dass das Allermeiste auf unbezahlter Basis gemacht wird. Ehrenamtliche Jugendarbeit nennt sich das.

Aber sind wir doch mal ehrlich.
Macht man Jugendarbeit, vor allem christliche Jugendarbeit der Ehre wegen?
Und was ist hier schon eine Ehre? Seine knapp bemessene Zeit für die Kinder anderer Eltern zu investieren?

Je länger ich darüber nachdenke komme ich immer mehr zu der Überzeugung, dass der Begriff "Ehrenamt" untauglich ist.

Frage jetzt an Euch: Was für bessere Begriffe fallen euch ein, für diesen sperrigen, alten, nach Vereinsmeierei riechenden Begriff?

Ich freu mich auf eure Kommentare.

Samstag, 9. Februar 2008

Darf es ein bischen Mehr sein?

Vor ein paar Wochen hatte ich ein intensives Gespräch mit einem Pensionär, der sich intensiv mit geistlichen Fragen auseinander setzt. Es war interessant dem alten Herrn zuzuhören. Besonders seine Ausführungen über den Glauben und das Leben von Dietrich Bonhoeffer hat mich neu inspiriert. Mein Ruheständler bezeichnet sich als "Liberaler" wenn es um die Theologie geht, hat aber dann auch wieder an manchen Stellen Grundsätze, die jedem Evangelikalen gut zu Gesicht gestanden hätte. Folgende Sätze haben mich nachdenklich gemacht, als er sagte: "... nicht alles in eurem CVJM finde ich gut, das mit dem amerikanischen WillowCreck und der oberflächlichen Lobpreismusik..."
Nun über der Willow-Kritik stehe ich mittlerweile, dafür habe ich bei Willow schon zu viel gelernt, aber das mit der "Oberflächlichkeit der heutigen Lieder" hat mich schon gefuxt. Ich wollte ihm noch immer mal eine Gegenüberstellung machen, die das Gegenteil beweist. (Hat jemand sowas??)
Jetzt stößt aber Michael Herbst im letzten WillowCreek Kongress in das gleiche Horn:
"...Nach seiner Überzeugung müssen Gemeinden mehr darauf achten, dass ihre Leitung auch lehrt. „Wir müssen von der ‚Milchfläschchen-Kita’ zur ‚Schwarzbrot-Schule’ kommen.“ Glaube und Predigt müssten wieder mehr an Tiefe gewinnen – „es geht nicht nur darum, dass wir unterhalten und von der Liebe Gottes getröstet werden.“ Das betrifft nach seiner Einschätzung auch neue Gemeinde-Lieder, die mitunter nicht die Tiefe eines Liederdichters Paul Gerhardt hätten."
Wow!
Dazu passt die Aufforderung eines erfahrenen Geistlichen, mit dem ich letztens ein sehr intensives Gespräch führen durfte. Er sagte: "Ihr im CVJM habt die Unabhängigkeit eines freien Werkes... nutzt diese Freiheit von volkskirchlichen Randbedingungen... macht die Bibel unter jungen Menschen wieder neu bekannt. Setzt euch ein für ein vom Geist Gottes geleitetes Bibelverständnis...."
Er hat die CVJMs, egal wo sie gerade ihre Arbeitsschwerpunkte haben, dazu eingeladen, ein Alternativangebot zu bieten zu den allgegenwärtigen historisch kritischen Bibelauslegungen in Schule, Gesellschaft und leider auch vielen Kanzeln. Es dürfte spannend sein, was passieren würde, wenn sich alle CVJMs in Deutschland dieser Herausfordung wieder neu stellen würden. Jugendarbeit im Kontext der Postmoderne, mit Tiefgang und Klarheit und in staunender Erwartung... (und vielleicht wird darin auch ein Paul Gerhard wieder einen angemessenen Platz mit seinen Liedern finden)

Mittwoch, 5. Dezember 2007

"Oskar" für Dettinger Jugendliche im Fernsehen

Von unseren "Rumänienhelden" gibt es ein Video. Ich bin begeistert wie die Hochdeutsch reden können. Frisch auf Youtube erschienen:

Samstag, 24. November 2007

Rumänien ganz nah!

Es ist kaum zu glauben, was diese jungen und jung gebliebenen Frauen und Männer in ein paar Wochen leisten können.
Ich habe heute abend Bauklötze gestaunt, als ich gehört habe, wie viel die Mädels und Jungs auch in diesem Jahr wieder an "ihrem" Projekt "Wasserkraft für Rumänien" geleistet haben.
Was mich auch erfreut hat, wie viele gerade junge Leute sich für diese Arbeit interessieren. Über 100 Menschen ließen sich von praktischer Missionsarbeit faszinieren.

Man kann allen Beteiligten zur ihrem Engagement nur gratulieren (so wie es auch schon die Frau des Bundespräsidenten getan hat) und Danke sagen. Ich bin dankbar, dass praktische CVJM Jugendarbeit auch heute noch junge Menschen motiviert sich für andere einzusetzen und dass dabei junge Leute in ihrem Glauben wachsen.
Für alle (man muss nicht jung sein) gibt es 2008 wieder die Möglichkeit für dieses Erlebnis. Am besten einfach eine Email an Friedemann (er berichtet direkt von vor Ort).

Samstag, 17. November 2007

40.000 Verwundete und Tote am 24. Juni

Gestern war ich beim 100 jährigen Jubiläum unseres örtlichen DRK. Ein Festabend wie so Festabende halt sind, Grußworte, Essen & Trinken, Rückblicke...

Ein Video über die Geschichte des Roten Kreuzes und seinen vielseitigen Einsatz hat mich besonders beeindruckt. Es war der 25. Juni 1859. Ein gewisser Herny Dunants war geschäftlich in Oberitalien unterwegs und stieß besagten Samstag (ein Tag nach der Schlacht) auf das Dörfchen Solferino. Eine der schrecklichsten Schlachten war zu Ende gegangen . 40.000 Menschen tot oder verwundet.

Dieses schreckliche Leiden rührte Dunants so sehr, dass er später schrieb:

„[...] Die Sonne des 25. Juni beleuchtet eines der schrecklichsten Schauspiele, das sich erdenken läßt. Das Schlachtfeld ist allerorten bedeckt mit Leichen von Menschen und Pferden. In den Straßen, Gräben, Bächen, Gebüschen und Wiesen, überall liegen Tote, und die Umgebung von Solferino ist im wahren Sinne des Wortes mit Leichen übersät. Getreide und Mais sind niedergetreten, die Hecken zerstört, die Zäune niedergerissen, weithin trifft man überall auf Blutlachen. [...]“
(Henry Dunant: Eine Erinnerung an Solferino.)
Es war für Henry Dunant die Motivation dass er spontan vor Ort Hilfe organisierte und jedem (egal welcher Nationalität) half so gut es eben ging. Dieser schreckliche Eindruck von Solferino war die entscheidende Motivation für Dunant 1853 das Rote Kreuz zu gründen.

Jetzt könnte ich schnell zu den allgemeinen Jubiäumfeierlichkeiten zurrückkehren, wenn ich nicht wüsste, dass genau dieser Dunant nicht auch 1855 mit dabei war den weltweiten CVJM in Paris zu gründen.

Dunant war überzeugter Christ, der CVJM war für in Sinnbild für eine "weltweite geistliche Familie". Dabei hatte Dunant aber nicht nur den Blick auf das "Familienleben" innerhalb des CVJM in Genf oder weltweit, sondern sein Engagement für Menschen in Not (egal wie fromm) war Leitmotiv für sein Leben und Handeln als Christ.

Ich wünsche mir, dass wir als weltweite CVJM-Bewegung, aber auch ganz besonders wir CVJMs in Deutschland diese "Außensicht" auf die Nöte der Menschen neu lernen und einfach handeln!

Sonntag, 14. Oktober 2007

Wilde Woche

Liebe Freunde,
sorry, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe, aber eine wilde Woche liegt hinter mir.

Montag:
Mein erster richtiger "freier Montag". Elternzeit hat begonnen. Ich bin echt dankbar, dass ich die Chance habe und auch bei einem Arbeitgeber arbeite, der Elternzeit in Teilzeit fördert. Ich bin gespannt auf die neuen Aufgaben: Frühstück richten, Kinder in die Schule/Kidi bringen, mit vielen Müttern in den Schwimmunterricht fahren, Einkaufen, Kochen.... echt hart dieser neueJob! Aber auch super spannend.

Dienstag:
Früh morgens geht es ab nach Braunschweig zum Kunden. Ein tolles Gespräch, mit interessanten Chancen. So macht Vertrieb Spass. Leider bin ich mit Fahrt 15 h unterwegs und der Abend mit der Familie ist nicht möglich.

Mittwoch:
Business as Usual - und am Abend geht es zur Berufungsanalyse bei einer Baptistengemeinde. Ich finde es ganz toll, dass ich hier als Co-Trainer Erfahrungen sammeln darf und dabei beobachte, wie Gott Menschen unterschiedlich begabt und sie in ihren Dienst in der Gemeinde beruft.

Donnerstag:
Nach langem Arbeitstag bin ich gespannt auf Dieter Braun.
Er spricht über "Liebe - Freundschaft - Sexualität" im Mitarbeitertreff des CVJM. Wer einen Bibelabend erwartet hat, der war er eher enttäuscht - hier hat er auf die Ausarbeitungen von Volker Gäckle (z.B. hier) verwiesen - aber Dieter Braun hat seinen sehr seelsorglich und persönlich geführten Ausführungen, die er entlang von Fragekärtchen aus dem Publikum beantwortete, in den Kontext der Bibel und in eine gelebte Beziehung zu Jesus Christus gestellt.

Ein Bild ist mir dabei besonders hängen geblieben:
"Beziehung ist wie das Betreten eines Hauses (Blockhaus?) . Man schaut sich um und lernt Raum für Raum kennen. Man unternimmt Dinge, hat Gespräche, gute Gemeinschaft (im Wohnzimmer?), das Essen schmeckt und irgendwann stellt man fest, dass der Raum der Ehe (Schlafzimmer? grins!) dran ist"

An dieser Stelle bewegt mich oft die Frage:
"Warum heiratet ihr dann nicht und macht es öffentlich fest, wie es Gottes Idee für uns Menschen ist?"
Häufige Antwort: "Geht nicht, weil....
Gegenfrage: Seid ihr dann wirklich schon bereit für den Raum der Ehe?

Bei vielen "Weils" muss sich aber auch die Gemeinde fragen lassen: "Was tut ihr dafür, dass diese "Weils" (kein Geld, keine Wohnung, Hochzeit zu teuer,...) überwunden werden können?

Spannend, spannend... wir alle, egal ob verheiratet, Single oder frisch verliebt müssen uns hier neu fragen lassen, an welcher Stelle wir Kompromisse mit den Trends der Gesellschaft eingehen und wo wir wirklich uns neu auf die "Idee Gottes" für unsere Beziehungen konzentrieren müssen.

Freitag:
Nach getaner Arbeit geht es wieder zum Berufungsanalyse-Seminar.
(So langsam gehen die Abendtermine der Familie auf die Nerven)

Samstag:
Letzter Tag der Berufungsanalyse - es ist einfach genial dabei zu sein, wie Menschen ihre Berufung für Gemeinde und andere Bereiche des Lebens neu entdecken. Es ist faszinierend, wie Gott sehr unterschiedliche Gaben, Fähigkeiten und Persönlichkeiten in einem Menschen vereint haben.

Sonntag:
Endlich Pause und Zeit für Familie. Wir haben den Tag auf der Alb genossen.

Sonntag, 30. September 2007

Toller Empfang!

„Hi Hurensohn, geh heim und fick deine Mutter!“...so wurde ich noch nie empfangen, wenn ich irgendwo "im Auftrag des Herrn" unterwegs war.
Letzte Woche hatte ich z.B. ein Referat im Alphakurs: "Wer ist Jesus" war das Thema. Alle hörten brav zu und lachten über meine eingestreuten Jokes und wurden ganz aufmerksam, als ich von meinen Erlebnissen mit Jesus erzählt habe...

Ich finde es toll, dass wir gerade Alphakurs haben, und ich findes es toll, dass wir dadurch es wirklich wagen und erleben Menschen zu erreichen, die bisher Jesus noch nicht kennen....

ABER:
Ich frag mich, wann die Zeit kommen wird, dass wir als CVJM und als Gemeinde auch Menschen begegnen können, die so gar nicht auf unserer Wellenlänge liegen. Toby in Marburg hat das erlebt. Marburg ist nicht Dettingen, aber ich bin davon überzeugt, dass es Bereiche in unserem Ort gibt, die wir noch gar nicht kennen und wahrhaben wollen.

Mein Traum ist, dass wir die Zeit nutzen, um uns vorzubereiten (im Gebet) auf Begegnungen mit der Begrüßung: „Hi Hurensohn, geh heim und fick deine Mutter!“. Ich wünsch mir, dass der Heilige Geist uns reif macht und solche Menschen zu lieben. Ich bin gespannt, was Gott hier mit unserer Jugendarbeit vor hat.

Das Erlebnis von Toby macht Mut, dass wir uns auf unseren Gott verlassen können. Ich freu mich auf eine spannende Zeit!

Sonntag, 16. September 2007

CVJMer in Berlin

Zur Zeit wird viel über neue Wege der Jugendarbeit diskutiert... das Beste ist, dass viele Junge Leute sich nicht an dieser Diskussion von Funktionären, Kirchenleuten, Politikern, ect. beteiligen sondern einfach ganz natürlich "von unten" etwas durchziehen...

Bestes Beispiel: "Jugend hilft!" wo sich wieder über 18 000 Jugendliche und Kinder beteiligt haben. Genial dabei ist, dass 3 der 10 Siegerteams aus dem Ermstal stammen. Das Genialste ist, dass ein Siegerteam vom CVJM Dettingen ist.

Es war gigantisch für die Jungs, was sie in Berlin erlebt haben. Mehr dazu gibt es hier...
Wenn du mich fragst, was ein Modell der Jugendarbeit für die Zukunft sein könnte, dann würde ich sofort sagen: "Wasserkraft für Rumänien". Warum?

Weil intellektuelles planerisches Arbeiten mit handwerklichem Arbeiten zusammen kommt, Projektmangement und andere für die Industrie notwendige Fähigkeiten werden eingeübt. Das Ganze findet eingebettet in einem vom Glauben geprägten Umfeld statt, so erleben die Jugendlichen gerade bei der Arbeit in Rumänien was es heißt Nächstenliebe zu praktizieren. Durch entsprechende Bibelarbeiten und erlebnispädagogischen Schulungen wächst jeder Teilnehmer auch individuell in seinem Glauben an Jesus Christus.

Weitere Bilder und Infos:

Frau Köhler mit "unseren Jungs" im Hintergrund. Mehr gibt es hier...

(Foto: www.bundespraesident.de)

Donnerstag, 13. September 2007

Dettinger CVJMer im Schloss Bellevue

Liebe Rumänien-Jungs,
tolle News habe ich im Presseportal.de über euch gelesen.

Macht weiter so!"
Eva Luise Köhler empfängt Preisträger des JUGEND HILFT! Wettbewerbs

13.09.2007 Berlin (ots) - Eva Luise Köhler, die Frau des amtierenden Bundespräsidenten, empfing heute die Preisträger des diesjährigen
JUGEND HILFT! Wettbewerbs in Schloss Bellevue. In persönlichen Gesprächen diskutierten die zehn Gewinnerteams mit der Schirmherrin des Wettbewerbs über soziales Engagement von Kindern und Jugendlichen in Deutschland und stellten ihre eigenen Projekte vor. Die offizielle Preisverleihung findet am Freitag, den 14. September 2007, im Rahmen der Auftaktveranstaltung zur Woche des Bürgerschaftlichen Engagements im TIPI Zelt am Bundeskanzleramt statt. Prominente Laudatoren wie Florian Henckel von Donnersmarck und Jan Josef Liefers zeichnen dabei die Jugendlichen für ihr soziales Engagement aus.

Nach aktuellen Studien engagieren sich rund 30 Prozent der Kinder und Jugendlichen regelmäßig in Deutschland in ihrer Freizeit in sozialen Projekten, Schulen und Vereinen. Unter dem Motto "Der Hilfe auf die Sprünge helfen" fördert die Initiative JUGEND HILFT! dieses Engagement. Die zehn Gewinnerteams des diesjährigen Wettbewerbs wurden heute von Köhler zu einem persönlichen Gespräch in Schloss Bellevue eingeladen. Gemeinsam diskutierten sie mit Köhler über gesellschaftliche Herausforderungen, soziales Engagement von Kindern und Jugendlichen und stellten ihre eigenen Projekte vor.

JUGEND HILFT! Schirmherrin Köhler hob in ihrer Begrüßungsrede besonders die Eigeninitiative und das Problembewusstsein der Jugendlichen hervor: " Mit Phantasie und Tatkraft greift ihr die Probleme aus eurem Umfeld auf und löst diese unbürokratisch und schnell. Ihr zeigt, dass die Jugend in Deutschland bereit und in der Lage ist, Verantwortung für sich selbst und ihre Mitmenschen zu übernehmen. Macht weiter so!"

Im Anschluss an die Veranstaltung betonte Florian Langenscheidt, Initiator von JUGEND HILFT!, das Einzigartige der Siegerprojekte: "Das Besondere und Bewundernswerte an unseren Preisträgern ist, dass sie mit Herz und Hirn helfen! Dabei wollen wir sie unterstützen und mit dem JUGEND HILFT! Fonds finanziell unterstützen."

Die Siegerteams werden am Freitag, den 14. September, im Rahmen der Auftaktveranstaltung zur Woche des Bürgerschaftlichen Engagements im TIPI Zelt am Bundeskanzleramt in Berlin für ihr soziales Engagement geehrt. Die Preisverleihung übernehmen prominente Laudatoren wie der Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck, die ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth, der Schauspieler Jan Josef Liefers, die Comedians Stefan und Erkan, Culcha Candela, der Verleger Florian Langenscheidt und Giovanni di Lorenzo, Chefredakteur "Die Zeit".

Die zehn Gewinnerprojekte 2007 sind: "Wasserkraft aus Rumänien" des CVJM Dettingen, "Begegnung der Generationen" des Hermann-Staudinger-Gymnasiums aus Erlenbach, das "Projekt Schulgestaltung" des Gymnasiums Neckartenzlingen, die Brasilien AG des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums Metzingen, "Schüler für Schüler"
aus Grassau, das kriminal-pädagogische Projekt "Kehrtwende" aus Kehl, eine Sammelaktion für Not leidende Familien in Würzburg, die Freiberger Schülerfirma sowie die Projekte "Freudentanz" aus München und "Sch'ool" aus Weil am Rhein.

Seit 1999 fördert JUGEND HILFT! soziales Engagement von Kindern und Jugendlichen. Der Wettbewerb zeichnet unter Schirmherrschaft von Eva Luise Köhler jährlich zehn heraus-ragende Projekte aus. Durch den JUGEND HILFT! Fonds können soziale Projekte von Kindern und Jugendlichen finanzielle Unterstützung von bis zu 2.500 Euro jährlich beantragen.

Organisiert und veranstaltet wird JUGEND HILFT! von der Kinderhilfsorganisation Children for a better World e.V. Diese wurde 1994 von Verleger Florian Langenscheidt gemeinsam mit 31 Gründungsmitgliedern aus Politik, Wirtschaft, Kunst und Medien ins Leben gerufen. Seit zwölf Jahren setzen sie sich zusammen mit Kindern für Kinder in Not ein. Gefördert wird JUGEND HILFT! durch den Red Nose Day und die IKEA Stiftung.