Samstag, 26. April 2008

Wir brauchen mehr Swissness!

Neulich war ich beruflich in der Schweiz (Luzern). Und ich muss wieder sagen: Die Schweizer sind schon ein besonderes Volk. Sie sprechen vier verschiedene Sprachen und sind durch viele Berge von einander getrennt. Erst seit etwas 200 Jahren gehören sie richtig zusammen und trotzdem stahlt dieses Land eine Einheit, eine innere Verbundenheit aus, die mich faszinieren.

Was mich an den Schweizern fasziniert ist diese gelebte "swissness". Der Sinn für Lebensqualität, Tradition, Präzision, herrliche Landschaften, Kreativität und Sinnlichkeit.

Das Gute sehen und für seine persönlichen Werte und Besonderheiten einzustehen, auch wenn man mal von den Anderen verlacht wird (wie etwas die langsamen Berner).

Bei uns (gerade auch in unseren christlichen Gemeinden) beherrscht dagegen oft die Frage nach der "Correctness" das Denken. Alles muss politisch korrekt sein und sich an den (vermuteten) Empfindungen Anderer orientieren. Da werden Worte auf die Goldwaage gelegt und Zus
ammensetzungen von Gesprächskreisen abgewogen. Da wird immer viel Rücksicht auf die mögliche Reaktion der Anderen gelegt.

Mein Appell: Lass uns mehr Schweizer sein. Standhaft in unseren Besonderheiten und uns gegenseitig annehmen in unserer Unterschiedlichkeit.
Das Verbindende der Schweizer ist das Kreuz in der Flagge. Wie viel mehr sollte uns Christen das Kreuz verbinden, trotz aller persönlichen Besonderheiten.

Mehr Swissness - mehr Christness


P.S: Liebe Grüße auch an meine lieben Berner. Ich werde die Schweiz bei der EM von ganzem Herzen anfeuern. Ich bräuchte dazu noch ein Trikot (L oder XL) und einen Schaal

Montag, 21. April 2008

Drachen sollen fliegen...

so hat es am Sonntag auf jeden Fall in mir gesummt, als wir auf dem Drachentag in Grabenstetten waren. Eine geniale Sache, um einfach Familie zu geniessen, Kind sein und miteinander unterwegs sein... Herzlichen Dank an die Organisatoren von der Fliegergruppe Grabenstetten.
Aber da war mehr, alte Erinnerungen ans eigene Drachensteigen, eigene Erinnerungen an früher, eigene Erinnerungen an .... ja dann auch an PUR.



Vielleicht fragt ihr euch jetzt, warum bloggt er jetzt gerade über einen so alltäglichen Familienkram und Wochenendsausflug?
Genau deshalb, weil ich in den letzten Wochen neu erkannt habe, dass das unbeschwerte Fliegen einfach zum guten Leben dazu hört. Zeit haben für sich, für die Familie und fürs Geniessen.
Und da Zeit rar ist, hat eben das Bloggen etwas gelitten. Schau mer mal wie es sich entwickelt, ich bin gerade am Überlegen, ob es nicht Sinn macht meinen Blog ein bestimmtest Thema zu geben. Vielleicht irgendwie in eine Richtung die Tipps und Erfahrungen weitergibt, die helfen entspannter und leichter "durchs Leben zu fliegen" und dabei nicht die Nabelschnur zu Gott zu kappen, sondern dass diese dabei fester und direkter wird...

Freitag, 4. April 2008

Spring - Lebendigen Menschen Teil 1

Ja Spring bietet die unglaubliche Möglichkeit über den Tellerrand hinaus zu schauen.
So habe ich es auch dieses Jahr wieder erlebt. Dabei habe ich einen getroffen, der von sich sagt: "In meinem Blut pulsieren dreieckige Blutkörperchen". Er will damit sagen, dass er seine ersten Glaubensschritte im CVJM gemacht hat. Später hat er ein technisches Studium angeschlossen und promoviert und so richtig auf Karriere gemacht... Was dann Paul Nogossek passierte erzählt er hier. Heute ist es Pastor in der Begegnungskirche-Berlin. Mich hat dieser Mann beeindruckt, wie er sein Leben von Gott lenken läßt und heute in Berlin u.a. eine Arbeit unter Obdachlosen macht.
Auf Spring hat er übrigens über Thess. 5, 16-18. Auch über diese Bibelarbeit wäre es wert hier zu bloggen.
RDE- Dictionar EN-RO - cuvinte
Thess.
Thessalonians > (bibl.) (Epistola catre) Tesalonicieni