Montag, 31. Dezember 2007

Das war 2007

Am Ende des Jahres Rückschau zu halten ist sicher nicht schlecht. Was war nicht alles los in diesem Jahr? Was hat man nicht alles erlebt? Was hat einen begeistert? Was war ein Ärgernis?

Hier ein paar Highlights von mir:
Ein interessantes, ein herausfordertes Jahr. Viele Freunde haben uns gut und treu begleitet. Neue Freunde sind dazu gekommen. Wir sind als Familie und als Ehepaar noch ein Stückchen enger zusammengewachsen. Vieles haben wir gelernt, manchmal auch schmerzhaft, aber das passt schon. Bloggen statt Rundbrief hat sich etabliert. Leser gibt es bis nach Taiwan, Südamerika, USA und Australien.

Für uns hat sich die Jahreslosung 2007: Siehe ich will Neues schaffen - sehr es den nicht - es wächst schon auf! bestens erfüllt. Wir sind Gott für dieses Jahr sehr dankbar!

Am Schluß würde mich nur interessieren, wie eure Jahresbilanz ausschaut? Ich wünsche auf den Fall für 2008 alles Gute und Gottes reichen Segen.

Samstag, 29. Dezember 2007

Am Ende...

des Jahres hat mich mal wieder eine Krippe erwischt.
Pünktlich nach meinem Einsatz beim Lobpreis-Gottesdienst in Kohlberg hat mir eine fiese Erkältung das Leben schwer gemacht...
Noch bin ich nicht fit, aber es geht aufwärt.
Jetzt muss ich los - frische Luft schnappen - und noch etwas "Schiesszeugs" kaufen, um mit Jani die Luft zu verpesten...
Ich weiss, das ist moralisch verwerflich!
Brot statt Böller müsste unser Motto sein!
Aber geistliche Verantwortung hin oder her - ich und Jan-Lukas geniessen einfach auch die wilden Momente, wenn es knallt und raucht. Dies sollte doch ein Mal im Jahr erlaubt sein. Oder?

Ich wünsche schon mal allen ein gesegnetes neues Jahr.

Montag, 24. Dezember 2007

Wer hat heute Geburtstag?

Heute hat Jesus Geburtstag! Stimmt nicht wirklich, dass er das genau heute hatte, aber das sei mal dahingestellt...

Was ich bei dem ganzen Trubel fast vergessen habe...
Geburtstag habe ich ja heute auch noch.

Toll dass die Familie (ich wurde heute früh von allen 4en mit einem tollen Geburtstagslied geweckt) mit mir feiern und toll dass ganz viele liebe Freunde an mich und auch an uns denken...

Irgendwie haben wir das Gefühl, dass es jedes Jahr mehr werden, die so richtig mit Liebe an uns denken....

Viel schauten einfach kurz vorbei, schicken liebe Postkarten und Briefe , telefonierten, mailten oder legen Päckchen vor die Tür.

Ganz herzlichen Dank an Alle, die mich in meinem vergangenen Lebensjahr begleitet haben, vielen Dank an Alle, die für uns beten und vielen Dank, dass Ihr so tolle Freunde seid.

Jetzt geniessen wir noch den Heiligabend, wie Ihr auf dem Foto sehen könnt. (foto: pixelio.de)

Auch Euch wünschen wir Haasen aus dem Blockhaus noch frohe und gesegnete Weihnachten.


Traditionelle Weihnacht

Heute ist es nun wieder soweit. Überfüllte Kirchen, 5 Gottesdienste allein in unserer Gemeinde. Und alle sind bestens gefüllt. Heute gehen Alle in die Kirche! Es gehört einfach zur Traditon, dass man an Heiligabend zum Christvesper geht, oder mit den Kindern ein Krippenspiel besucht.... wenn das geschafft wurde, dann, ja dann kann es Weihnachten werden....

Aber sind wir doch mal ehrlich - was ist mit den Besuchern im restlichen Jahr?
Nur ein Bruchteil davon verirrt sich dann noch in unsere Gottesdienste! Veränderung - Weiterentwicklung tut Not.
Neulich lass ich von einem Gemeindeberater, der beauftragt wurde Rückgang der Gottesdienstbesucher zu analsysieren. Nach einigenen Beobachtungen und Gesprächen kam er zu folgendem Rat:
“Bauen Sie sich einen Zaun um ihr Kirche, verlangen Sie Eintrittsgeld von den Besuchern und lassen sie die Menschen sehen, wie Gottesdienste vor hundert Jahren gestaltet worden sind.”

Eine ähnliche Beobachtung machte neulich ein guter Freund von mir in einer Gemeinde in Norddeutschland. Er schreibt:
"An der Eingangstüre zur Kirche hängt ein Plakat auf dem zu lesen ist: Die
Weihnachtrunde (Konzert von Kantorei und Posaunenchor) heute Abend ist leider schon ausverkauft. Interessant, denke ich, und begebe mich ins Innere der Kirche.
Der Gottesdienst beginnt. Doch irgendwie bin ich immer noch mit meinen Gedanken
draußen bei dem Plakat an der Tür. Hier drinnen sitzen höchstens 60 Personen. Dabei würde die Kirche 700 Personen fassen.....
Frustration, Bitterkeit und Wut machen sich in mir breit! Ich würde am liebsten heulen. Warum ist das Konzert heute Abend ausverkauft und heute Morgen ist die Kirche zu nicht einmal 10% besetzt? Heute Abend bezahlen die Leute dafür und morgens könnten sie umsonst zur Kirche kommen.....
Am liebsten würde ich heute Abend folgendes mit Kreide vor die Kircheneingänge
schreiben: Warum kommen sie heute Abend zur Kirche, wo sie doch sonst nie zur Kirche gehen? Sie sollten sich irgendwann einmal entscheiden: für Gott und seine Gemeinde oder dagegen, denn in ihrem Leben treffen sie doch auch sonst klare und zielgerichtete Entscheidungen, oder nicht?

Soviel aus Christoph's Rundbrief.
Weihnachten hat die Welt verändert. Das Wunder von Weihnachten will bis heute die Welt verändern. Lassen wir und unsere Gemeinden auch verändern, dass das Licht der Welt hineinstrahlt in die Dunkelheit des 21. Jahrhunderts.

Samstag, 22. Dezember 2007

Wer erinnert sich noch?

Ich weiss nicht wer von euch sich noch daran erinnert, dass mein Bruder Thomas und ich in den 1990ern immer Sauerkirsch-Dessertwein herstellten und dann auch an gute Freunde und Kollegen weitergegeben haben....

Ich hatte diese Geschichte fast vergessen, bis mich gestern von meinem früheren Kollegen an der Fachhochschule folgende Zeilen erreichten:
"Wir [meine Bekannter von der Uni & seine Frau] finden ihn [ den Dessertwein] klasse. Er hat mich immer begleitet, und nun haben wir uns Gedanken gemacht, ob er vielleicht schon schlecht sein könnte, da er einen leichten braunen Touch bekommen hat. Irgendwie wollten wir noch nicht ran an die Flasche, aber vor ein paar Tagen kam irgendwie der Schubs und wir haben sie geöffnet. Ich weiß nicht, wie er eigentlich schmecken sollte, aber nun geht er in Richtung milder Madeira oder Portwein, nur mit weniger Zucker, nicht so kräftig im Geschmack, aber feiner und die Frucht ist auch gut erkennbar. Kurzum: Ein tolles Stück! Ich hoffe, deine Altlasten
sind auch noch gut, probiers mal. Wir haben ihn immer liegend gelagert, der Korken war in bestem Zustand."
Hey Thomas! Wenn das mal kein Lob für deine Winzerkunst ist".
Ich habe bei dieser Gelegenheit einen "verschollenen" Bekannten wieder entdeckt. Und werde jetzt gleich mal bei meinen Eltern fahnden, ob noch irgendwelche Falschen von diesem "Madeira, Portwein" im Keller liegen.

Eigentlich ist es doch auch ein Sinnbild für Weihnachten. Das Wunder von Jesus bleibt im Weinnachtstrubel oft verschollen, bis... ja bis vielleicht jemand den Anstoss gibt wieder nach diesem Geheimnis zu suchen.
Ich wünsche mir viele Christen, die so begeistert über das Geschehen an Weihnachten erzählen, wie mein Bekannter über unseren Sauerkirsch-Dessertwein.

Dienstag, 18. Dezember 2007

Gigantisches Krippenspiel

Was erwartest du von einem Krippenspiel einer Grundschule? Nicht viel?
Dann solltest du mal das Krippenspiel der Uhlandschule Dettingen besuchen....

Auch dieses Jahr wieder zauberten die Kids ein Musical in die Stiftskirche, das den Massstab für christliche Kinderarbeit und für Verkündigung an Weihnachten ganz weit nach oben legt.

In dem Musical "Sonderbar" (reinhören könnt ihr hier) haben die Kinder bei mir Weihnachten werden lassen. Jedes Lied war pure Verkündigung von der Liebe Jesu und ein Zeugnis der wahren Bedeutung von Weihnachten!

Die Kinder nahmen alle Besucher mit hinein in den Weihnachtsjubel:
"Ha-la-la-le-lu-u-ja,
Jesus ist geboren,
Ha-la-la-le-lu-u-ja,
Jesus ist geboren,
Ha-la-la-le-lu-u-ja,
stimmt alle fröhlich ein.

Weihnachten ist ein Freudenfest, darum lass uns klatschen,
Jesus ist da!
Gott ist super, denn zum Frieden lädt er alle Menschen ein.
Gott ist super, denn zum Frieden lädt er alle Menschen ein.
Ha-la-la-le-lu-u-ja."


Mehrere hundert Menschen waren begeistert von der Vorstellung, aber mehrere hundert Menschen wurden auch berührt von der heiligen Botschaft Gottes: "Jesus ist ein Geschenk - Er ist der Weg zum Vater"

Mir bleibt nur der Wunsch: Weiter so liebe Lehrerinnen der Uhlandschule. Sie machen eine gigantische Arbeit!

Und nebenbei bemerkt....
... viele Krippenspiele von Kinderkirchen und viele Weihnachtsprediger können von Ihnen lernen. Das Musical UND die Message war super! DANKE.

Sonntag, 16. Dezember 2007

Sonntagspredigt - 3. Advent

Eigentlich bin ich heute morgen in den Gottesdienst geschlappt, ohne dass ich größere Erwartungen gehabt hätte. Kaum bin ich gesessen und schon wurde ich mit Pauken und Trompeten empfangen, denn schliesslich war heute "Bläsergottesdient". Und wenn unser Posaunenchor in voller Wucht loslegt... Das erzeugt schon Gänsehaut-Feeling, auch wenn man sonst eher auf Lobpreis steht....

Aber ich wollte ja eigentlich über die Predigt berichten (Offenbarung 3,4-6). Nicht gerade ein Text für einen Festgottesdienst. Steile Worte die man da so liest:
... Man sagt von euch, daß ihr eine lebendige Gemeinde seid. Aber in Wirklichkeit seid ihr tot....
Ich bin froh darüber, dass bei der Predigt die Spannung ausgehalten wurde zwischen lebendigem Festgottesdienst mit tollem musikalischem Rahmen und dem vorgegebenen "Gerichtstext". Ich bin froh, dass die Pfarrerin den Mut hatte auch ganz offen uns als Gemeinde und als CVJM zu fragen, wo unser Ruf sehr lebendig ist, aber die innere Wirklichkeit etwas anders aussieht.

Folgende Punkte sind mir besonders hängen geblieben:
  • Hast du denn ganz vergessen, wie du Gottes Wort gehört und aufgenommen hast? (V3) Wie war? Wie leicht vergesse ich es, wie Gott wirklich in mein Leben getreten ist. Wie schnell sehe ich auf Andere und beurteile deren Glaubensleben. Hast DU! ist die Frage. Es geht um "Back to the roots" wieder an die Quelle gehen, ... meine Bibel fällt mir ein, die manchmal mich ganz schon einsam anschaut, wenn ich nur noch schnell zur Losung greife... Lieber eine CD reinschieben, als den Gottesdienst besuchen, weil da ja die Lieder so "altbacken" sind. Jesus sagt "zurück zu DEINEN Anfängen im Glauben!" Es gibt nicht um Mainstream, sondern um eine persönliche Beziehung zu einem persönlichen Gott. Es ist nicht zu spät damit zu beginnen.
  • In Vers 4 wird davon gesprochen was uns Christen bedroht: Es ist der Schmutz dieser Welt.Ich will mich neu fragen lassen, wo meine "Schmutzfecken" sind. Die Stellen der Überheblichkeit, der Selbstlüge, der faulen Kompromisse und der Sünde.... Einigen wird dieser Schmutz nichts anhaben können. Mit der Kraft Gottes will ich hier wachsen und weiterkommen.
  • Wer durchhält und das Böse besiegt, der wird solch ein weißes Kleid tragen. Ich werde seinen Namen nicht aus dem Buch des Lebens streichen, sondern mich vor meinem Vater und seinen Engeln zu ihm bekennen. (Vers 5). Es geht um's Durchhalten, es geht um Ausdauer und um Hingabe.... Wenn wir dies aus eigener Kraft versuchen, dann schliesst sich der Kreis zum ersten Vers, viele werden zwar glauben, dass wir lebendig sind, aber in Gottes Augen sind wir tot. Wenn wir aber mit Jesus unser Leben gestalten, oder besser gesagt von Jesus gestalten lassen, dann wird es möglich und man wird dies an uns Christen erkennen können. Und auch eine Gemeinde und auch ein CVJM wird dies ganz neu aufstrahlen lassen.
Ich wünsche mir, ich wünsche dir, dass gerade dieser Brief an Sardes zu einem Anstoss wird, der wieder neu Licht bringt in unser Leben. Ein Licht, das weit über Weihnachten hinaus sichtbar ist.

Freitag, 14. Dezember 2007

Genialer Türke

Ich muss feststellen, dass man, je älter man wird immer mutiger wird. Das gilt auch für meine Haarpracht. Bis vor wenigen Jahren war ich Kunde beim besten Friseur am Ort. Desingermöbel, "Mögen sie Cafe oder Espresso?", tolle Friseurinnen und das Beste: Kopfhautmassage von so einem jungen Ding...GENIAL" Das ganze dann für 22 Euro. Das leiste ich mir.

Aber irgendwann kam ich zu Erkenntnis, dass dies wohl doch nicht mehr ganz zu mir und meiner Lebenseinstellung passt. UND seither gehe ich zu einem "Rein-Runter-Raus"-Haarschneider. Sehe ich deshalb schlechter aus? Nur die Kopfhautmassage muss ich mir jetzt halt bei Beate holen (wir stehen hier noch in Verhandlungen).

Mein Favorit ist seit ein paar Haarschnitten ein Salon in Metzingen (gegenüber der Post am Bahnhof). Metzingen deshalb, da sieht mich keiner und ich kann ganz ungestört für 10 Euro mir meine Matte schneiden lassen.

Ja, am Donnerstag war ich wieder dort. Normalerweise hat mich seither immer ein nettes Mädel bedient, aber heute hatte der Meister persönlich Zeit - Schade dachte ich eigentlich, aber schon legte er los: Rasierapperat, Schere, Kamm, Sprühflasche zum Anfeuchten.... Alles wirbelte er flink durch einander - im Nu war ich mit einem tollen Haarschnitt ausgestattet, für den mich viele schon gelobt haben (ehrlich - Sogar unsere Familienfreundin S. fand ihn gut - und die ist eher kritisch).
Der Meister war fertig, aber halt STOP: Bevor ich fliehen konnte nahm er ein überdimmensionales Wattestäbchen aus dem Regal und besprühte es mit einer Flüssigkeit... Oh doch das nicht! dachte ich... der türkische Meister wird mir doch nicht noch die Ohren putzen.... Sodann entzündete er das Riesending.... Hilfe!!! Aber für eine Flucht war es zu spät. Mit geübter Hand prutzelte er mir den Haarflaum an meinen Ohren weg. Tat gar nicht weh, war einfach ungewohnt.

Und seither habe ich "Ohren wie Mattis Po" (O-Ton Beate) UND ich habe wieder etwas mehr multikulti dazu gelernt. Ein echt genialen Meister seines Handwerks habe mit eine tolle Frisur und ein geiles Ohr verpasst.
UND - ich geht wieder dort hin, denn so schöne Ohren hat sonst niemand in meinem ganzen Bekanntenkreis. Wie das so geht (auch bei Frauen) zeigt nachfolgendes Video.


türkischer friseur - MyVideo

Samstag, 8. Dezember 2007

Stürmische Nacht

Ja, draußen hat es gestern Nacht auch gestürmt, aber das meine ich nicht. Ich bin spät von einer Sitzung heimgekommen und das Haus war noch erleuchtet und erfüllt mit Baby-Weinen. Herzzerreißend hat Mattis gewimmert sobald man ihn hinlegen wollte. Nichts hat geholfen, selbst Paracetamol blieb praktisch wirkungslos. Es half nur rumtragen und im Arm wiegen...

Ich war heute morgen total fertig! Nicht wegen der schlaflosen Nacht, sondern wegen dem Schmerz den ich mitfühlte, und der Hilflosigkeit, und der Angst, die mich beschlich... Es war wie eine Nacht im Sturm auf dem Meer.

Just heute Morgen stand in der Bibellese von Beate: "Seid getrost, ich bin's. Fürchtet euch nicht." (Mat. 14, 22-27). Wie befreiend und ermutigend ist diese Botschaft von Jesus. Warum vergesse ich das nur immer wieder.
Egal was kommt: Wir können als Christen getrost und furchtlos durchs Leben gehen. Wollen wir das endlich oder ganz neu HEUTE anpacken? Ich wünsche mir und dir den Mut eines Petrus!

P.S. Mattis hat eine starke Ohrenentzündung - Gott wird durch Medikamente helfen. DANKE.

(Foto: Pixelio.de)

Mittwoch, 5. Dezember 2007

"Oskar" für Dettinger Jugendliche im Fernsehen

Von unseren "Rumänienhelden" gibt es ein Video. Ich bin begeistert wie die Hochdeutsch reden können. Frisch auf Youtube erschienen:

Sonntag, 2. Dezember 2007

Ein besonderer Sonntag

Kurz nach 9 Uhr machen wir uns auf den Weg.... nein nicht in den Gottesdienst (bevor ihr jetzt schimpft bitte ich bis zum Ende zu lesen). Freunde haben uns zum Frühstück eingeladen. Eine richtig gemütliche Atmosphäre hat uns da empfangen. Danke liebe Familie K. !
Eines der Kinder liest eine Andacht vor: "Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen,..." und dann geht die Schlacht um Nutella, Brötchen, O-Saft,Kaffee (Foto pixelio.de)... los.
Alle sind glücklich, es schmeckt vorzüglich, die Kinder ziehen sich irgendwann zum Spielen zurück und wir Erwachsenen haben herrlich Zeit tiefe Gespräche über Glauben, Alltag, Gemeinde, Arbeit usw. zu führen. Bis um 12:30 Uhr haben wir gequatscht... Herrlich!
Nach einem kurzen Stop auf dem Weihnachtsmarkt zum Mittagessen ging eine tolle gemeinsame Familienzeit zu Ende. Aber das Highlight wartete noch.

Um 17:30 Uhr war Knospe-Gottesdienst: "Atempause im Advent". Luftholen und Gott begegnen im Trubel der Weihnachtszeit. Ein toller Gottesdienst, mit vielen neuen (Weihnachts)Lieder hat dem Tag den Höhepunkt gegeben.

Ich wünsche mir öfters solche spontanen Sonntage, ohne den traditionellen Stress der Sonntagmorgengottesdienst-Hektik. Wer sagt eigentlich dass der Gottesdienst am Sonntag morgen sein muss? Wann haben wir den Mut hier weiter zu denken?

Für uns war dieser 1. Advent auf jeden Fall ein Sonntag zum "Atem holen", zur Begegnung mit Gott und zur Gemeinschaft mit lieben Geschwistern. Ich wünsche mir und unseren Gemeinden noch viele solcher Sonntage, die vom Herrn gesegnet sind und dem "Atem holen" dienen.

Samstag, 1. Dezember 2007

Rückbesinnung auf alte Werte

Es gibt wohl doch die Tendenz, dass sich das GlobalBusiness wieder auf echte Werte besinnt, Daimler hat seinen Ausflug nach Amerika beendet und stellt wieder um auf die Erfolgssprache des Automobils: Schwäbisch!

Aus einer Workinstruction ("Zädal auf dem mo druf schdod wia mas macha soll") gibt es folgende Hinweise zur Rückübersetzung (Arme Engländer, schon wieder eine Niederlage):

Commitments - hemmer ausgmacht
workflow - so wurds gmacht
business - s gschäfd
leadership - dia wo sagen wies gmacht wird
Meeting - zamma hocka
Cluster - a Päckle macha
clustern - Päckla macha
feedback - saga was bassiert isch
Fuel economy - Sprit spara
livecycle - so alt wies wurd
lobbying - romkriega
senior manager - Scheff
chairman - Scheff
Chief Engineer - Scheff
Manager - Scheffle
Teamleiter -Scheffle
Executive Committee - elle graoße Scheff
aging workforce - alde Kollega
handout - ebbas zom mitgeba
Onepager - uf-f oem Blatt
Features - Lombakruscht
after sales - Kondadienscht
Benchmark - gugga was/wies de andere dend
brief(en) - eilerna/saga was goht
Cup holder - Tassahalter
Keyless go - ohne Schlissel fahra
Air scarf - warms Gnick
Airbag - Luftgugg
tire fit - Flickzeug
corporate - mitnander
Research - probiera/bästla
Development - bästla/probiera

Wenn ich das jetzt auf meine Berufsbezeichnung anwende, dann bin ich "A Scheffle mo am Gschäfd ommr bästlad"

Viel Spass beim Raten, was ich wirklich bin!