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Montag, 4. August 2008

Mach mal wieder Sonntag!

Neulich habe ich einen ganz spannenden Rundbrief von einem Freund erhalten, der zur Zeit mit einem riesigen Containerschiff über die Ozeane schippert....

Er schreibt:
Etwas, was mir in der Zeit an Bord ganz neu bewusst geworden ist, ist die Einhaltung des Sonntags als Ruhetag. An Bord kann man ohne weiteres 7 Tage die Woche arbeiten, denn irgendwo gibt es immer etwas zu tun! Am eigenen Leib habe ich erfahren, dass dies auf Dauer nicht gut gehen kann! All zu oft meinen wir, dass wir es besser wissen als Gott und alles im Griff haben, auch unsere Zeit, Energie usw., doch am Ende müssen wir einsehen, dass Gott es richtig gemacht hat und genau weiß was wir brauchen, auch den siebten Tag als Ruhetag!
Ich möchte jedem einzelnen von euch ganz neu Mut dazu machen, am Sonntag die Arbeit für die Firma, den Garten oder das Haus ruhen zu lassen, denn Gott hat diesen Tag besonders gesegnet (1.Mose 2, 3).
Probier es aus und du wirst sicherlich etwas Erstaunliches feststellen! Was, das finde selber heraus!
Wenn wir doch ehrlich sind, dann sind wir doch auch immer auf Achse, unsere "Lebensschiff" hält auch immer Arbeit bereit.

Wie wäre es, wenn wir den Rat von Christoph ernst nehmen und mal jetzt in diesen Ferienwochen ganz neu lernen einen Tag GANZ ohne Geschäftigkeiten zu verbringen?

Ich wünsch euch gesegnete Ferien- und Sonntage!!!

Freitag, 6. April 2007

Downshifting - Das ursprüngliche Leben leben

Ich sitze auf der Terasse - mein Ort, wo ich in die Ferne blicken kann: In der Ausgabe des Spiegel (14/2007) vom 02.04.2007 wird darüber berichtet, dass immer mehr Manager keine Lust mehr auf einen zerstörerischen Job haben und darüber nachdenken, dass es im Leben doch noch mehr geben muss als Arbeit. Immer mehr Menschen wollen raus aus dem Hamsterrad. Bereits am 14.09.2006 schrieb Jesus.de unter dem Titel "Downshifting - wie die Briten das Leben neu entdecken" von diesem Trend.
Ich bin mir als Christ sicher, dass dies nicht nur ein Phänom bei gestessten Managern ist, sondern dass wir in einer Zeit leben, wo immer mehr Menschen wieder die Sehnsucht verspüren, das zu leben, was Gott in jede einzelne Persönlichkeit hineingelegt hat, nämlich ein ursprüngliches, "wildes", echtes und mit Gott verbundenes Leben zu führen.
Das ist mehr als einen Gang runterschalten, dass ist ein Perspektivwechsel - Ein Wechsel zu einem "Jesus zentrierten" Alltag (Buchtip: Goron McDonald - dem Leben Richtung geben). Es geht darum, dass wir unser Leben "vom Ende her denken", d.h. überlegen, was bleibt, wenn ich jetzt sterben müsste?