Posts mit dem Label Nachfolge werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Nachfolge werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 27. Juli 2009

Mitarbeit nach dem Andeas Prinzip

Am Sonntag durfte ich im Gottesdienst (ohne Beamer ;-)) eine Predigt von Esther über Johannes 6 hören: "Speisung der 5000". Zuerst dachte ich: '"Nicht schon wieder diese Stelle", aber dann gab es doch so ein paar Anstöße, die mich zum Weiterdenken angeregt haben.

Besonders sind mir zwei Mitarbeiter aufgefallen:

Philippus:
Diese Spezies von Mitarbeitern haben wir an vielen Stellen in unseren Gremien. Wir suchen sie! Wir brauchen sie! Sie sind gefragt. Bei der Auswahl von Leitern wird sich jeder nach diesen Leuten die Finger lecken. Die können gut kalkulieren, sind analytisch begabt und sind gut ausgebildet.
Und jetzt wird dieser Mitarbeiter mit einem Versorgungsproblem konfrontiert: "5000 Männer plus Familien sollen satt werden!" So klar die Anweisung, so klar ist auch die Antwort: "Wir brauchen dazu ca. ein halbes Jahresgehalt" Das haben wir nicht. Geht also einfach nicht! Punkt! (Auf die Hygieneverordnung, die Küchenproblematik, Tisch und Geschirrbeschaffung geht der Text hier gar nicht ein)

Andreas:
Der zweite Mitarbeiter hat sich bisher nicht ins Organisationsteam eingebracht. Er ist durch die Reihen geschlendert, hat mit den Leuten geredet und hatte dabei auch einen Blick für scheinbar Unbedeutendes. Sogar ein armes Straßenkind ist im aufgefallen. Und just dieser kleine Junge bietet ihm 5 Discounter-Wecken und 2 Billigfische an, weil der Junge gehört hatte, dass es eine Versorgungsausgabe gibt.

Und so nimmt das Wunder seinen Lauf....

Ich will neu von und mit Andreas lernen:
  • Dicht bei den Menschen sein ist manchmal nützlicher als zu managen
  • Gott gebraucht (besonders) auch Menschen aus nicht typisch kirchlichen Milieus für seine Aufträge
  • Je weniger wir selbst tun können, desto mehr kann Gott tun.
  • Gemeinde wächst da, wo wir mit (fast) leeren Händen Gott wirken lassen
  • Kindliches Vertrauen ist angesagt.

Samstag, 21. Februar 2009

7 Schritte zum perfekten Christsein

Träumt Ihr nicht auch davon?
Endlich ein perfektes Leben als Christ?
Endlich habe ich die Lösung gefunden - "7 Schritte zum perfekten Christsein" von Tobias Faix aus Marburg...

  1. -- 7 min beten
  2. -- 7 min Bibellesen
  3. -- 7 min dienen
  4. -- 7 min dankbar sein
  5. -- 7 min Buße tun
  6. -- 7 min ein Segen sein
  7. -- 7 min Stille üben
  8. Bonus: 7 mal vergeben

So einfach ist das...
... aber halt, wer Tobi näher kennt, der ahnt schon, dass er uns was ganz anderes sagen will. Ich finde das Experiment "7 Schritte zum perfekten Christsein" auf jeden Fall sehr witzig und interessant. Und vor allem hält uns Tobi mal wieder ganz schön den Spiegel vor.
Dahinter steckt die Sehnsucht möglichst in der Gegenwart Gottes zu leben. Zu gerne hätten wir dabei ein einfaches Patentrezept, aber vielleicht ist es sogar noch einfacher....
Viel Spass beim Lesen und kommentieren.

Freitag, 21. März 2008

Zieht euch warm an!

Liebe Christival-Fahrer,
ich finde es toll, dass sich wieder so viele auf den Weg machen, um aufzutanken und Impulse für das Leben in der Nachfolge von Jesus zu bekommen. Mir hat damals Dresden sehr sehr viel gebracht.
Gleichzeitig möchte ich euch aber auch bischen warnen. In Bremen (ich war schon zweimal dort) ist es immer sehr windig. Neuer Gegenwind wird euch aber auch von ganz anderer Seite entgegegenschlagen.Ein Begrüßungsteam ganz besonderer Art wird euch empfangen. Aber noch gibt es Aussicht auf Schutz.
Ich hab mehr und mehr den Eindruck dass dieses Christival ein ganz besonderes Übungs- und Trainingfeld für uns Christen ist. Eine Trainingseinheit über Standhaftigkeit, unerschrockenem Bekennen und gelebter Jesus Nachfolge. Ein Training für eine Zeit in der es nur noch laue christliche Religosität einfach haben wird. Alle Anderen, die die Bibel als Gotteswort Ernst nehmen werden zunehmend ausgegrenzt, angezeigt von selbsternannten Toleranzwächtern, bedemonstriert und bedroht von Interessenverbänden.

In diesem Sinne wünsche ich viel Kraft, Gottes Weisheit, Liebe und Segen für alle, die nach Bremen fahren. Und, nehmt eine Jacke mit, es zieht wirklich.