Donnerstag, 21. Februar 2008
Emgering Landeskirche?
Bei Simon auf www.vries-land.de läuft gerade eine interessante Diskussion bzgl. "Emerging Landeskirche". Es ist total spannend zu entdecken, welche Potentiale in unserer Kirche im Blick auf emerging church zu finden sind.
In der Diskussion über 9 Thesen von Simon wird vorhandenes emergentes Potential näher beleuchtet und mit dem gelebten Inhalt in Beziehung gesetzt.
Einfach empfehlenswert!
In der Diskussion über 9 Thesen von Simon wird vorhandenes emergentes Potential näher beleuchtet und mit dem gelebten Inhalt in Beziehung gesetzt.
Einfach empfehlenswert!
Montag, 18. Februar 2008
„Steht auf, wenn ihr Christen seid!“
so schreibt Ulrich Parzany in seinem Kommentar in den Katholischen Nachrichten zu der gegenwärtigen Kritik der Grünen am Christival in Bremen. Ein geniales Kommentar!
Parzany sagt:
Ist es bald gefährlich über solche Themen zu bloggen?
Das Internet vergisst ja nichts - das heißt auch in 10 Jahren (vielleicht haben da ja die Volker Becks & Co das sagen) ist noch zu lesen, was mein Verständnis von Christsein ist. Vielleicht werde ich dann vor das "Toleranzgericht" gezerrt, oder mir passiert Schlimmeres...
Ulrich Parzany bringt die Situation auf den Punkt:
Die Lehre vom Christival 2008 muss schon sein, dass ein Nachgeben kein Mittel zu mehr Toleranz bei den selbsternannten Tolernazpolizisten ist, sondern nur ermutigt weiter zu machen bei der Umgestaltung uns freiheitlichen Grundordung.
Als Fazit bleibt nur eine Reaktion "Steht auf, wenn ihr Christen seid!"
P.S:
CVJM und EC haben es mittlerweile kapiert und haben sich eindeutig hinter das Christival gestellt.
Parzany sagt:
Es geht nicht nur um das begrenzte Thema, wie einzelne Menschen Homosexualität ethisch beurteilen... [sondern, die Reaktion der Grünen] zeigt, dass es hier um Grundfragen unseres Freiheitsverständnisses geht.Auch Ulrich Parzany sieht es so, wie auch hier im Blog schon bewertet, dass hier mit sehr unterschiedlichem Maß an Toleranz das Grundrecht der Meinungs- und Religionsfreiheit ausgelegt wird.
Die Tonart in der angeblich so toleranten postmodernen Gesellschaft wird rauher. Toleranz gilt offensichtlich nur für die, die das Grunddogma „Alles ist gleich gültig, nichts ist verbindlich wahr für alle“ glauben.Was heißt das für uns als Christen?
Ist es bald gefährlich über solche Themen zu bloggen?
Das Internet vergisst ja nichts - das heißt auch in 10 Jahren (vielleicht haben da ja die Volker Becks & Co das sagen) ist noch zu lesen, was mein Verständnis von Christsein ist. Vielleicht werde ich dann vor das "Toleranzgericht" gezerrt, oder mir passiert Schlimmeres...
Ulrich Parzany bringt die Situation auf den Punkt:
.... Allerdings muss man realistisch sein. Jesus hat seinen Leuten nicht versprochen, dass sie ihren Glauben unbekümmert in Freiheit leben und äußern können. Nur eins muss klar sein: Auch wenn uns diese Freiheit nicht zugestanden wird, werden wir Gott mehr gehorchen als den Menschen.Es ist wirklich spannend, wie es hier in unserer Demokratie weitergeht. Ich bin mir auf jeden Fall ziemlich sicher, dass es so einfach zukünftig nicht mehr sein wird eine eigene Meinung zu vertreten, die nicht zum gesellschaftlichen Mainstream gehört. Ich bin mir ziemlich sicher, dass diese Entwicklung zu einer "Volker Beck' schenToleranzgesellschaft" Auswirkungen haben wird auf das Leben als Christen und als Gemeinde und Jugendorganisationen.
Die Lehre vom Christival 2008 muss schon sein, dass ein Nachgeben kein Mittel zu mehr Toleranz bei den selbsternannten Tolernazpolizisten ist, sondern nur ermutigt weiter zu machen bei der Umgestaltung uns freiheitlichen Grundordung.
Als Fazit bleibt nur eine Reaktion "Steht auf, wenn ihr Christen seid!"
P.S:
CVJM und EC haben es mittlerweile kapiert und haben sich eindeutig hinter das Christival gestellt.
Sonntag, 17. Februar 2008
Die globale Klimaerwärmung...
...machte es möglich, dass wir heute am 17.02. die diesjährige Grillsaison eröffnen konnten. Bei frühsommlichen Temperaturen konnten wir ein Feuer im Garten machen.
Das mit der richtigen Temperatur muss ich noch justieren, aber an sonsten hat es riesig Spass gemacht.
Habt ihr dieses Jahr auch schon gegrillt?
Samstag, 9. Februar 2008
Darf es ein bischen Mehr sein?
Vor ein paar Wochen hatte ich ein intensives Gespräch mit einem Pensionär, der sich intensiv mit geistlichen Fragen auseinander setzt. Es war interessant dem alten Herrn zuzuhören. Besonders seine Ausführungen über den Glauben und das Leben von Dietrich Bonhoeffer hat mich neu inspiriert. Mein Ruheständler bezeichnet sich als "Liberaler" wenn es um die Theologie geht, hat aber dann auch wieder an manchen Stellen Grundsätze, die jedem Evangelikalen gut zu Gesicht gestanden hätte. Folgende Sätze haben mich nachdenklich gemacht, als er sagte: "... nicht alles in eurem CVJM finde ich gut, das mit dem amerikanischen WillowCreck und der oberflächlichen Lobpreismusik..."
Nun über der Willow-Kritik stehe ich mittlerweile, dafür habe ich bei Willow schon zu viel gelernt, aber das mit der "Oberflächlichkeit der heutigen Lieder" hat mich schon gefuxt. Ich wollte ihm noch immer mal eine Gegenüberstellung machen, die das Gegenteil beweist. (Hat jemand sowas??)
Jetzt stößt aber Michael Herbst im letzten WillowCreek Kongress in das gleiche Horn:
Dazu passt die Aufforderung eines erfahrenen Geistlichen, mit dem ich letztens ein sehr intensives Gespräch führen durfte. Er sagte: "Ihr im CVJM habt die Unabhängigkeit eines freien Werkes... nutzt diese Freiheit von volkskirchlichen Randbedingungen... macht die Bibel unter jungen Menschen wieder neu bekannt. Setzt euch ein für ein vom Geist Gottes geleitetes Bibelverständnis...."
Er hat die CVJMs, egal wo sie gerade ihre Arbeitsschwerpunkte haben, dazu eingeladen, ein Alternativangebot zu bieten zu den allgegenwärtigen historisch kritischen Bibelauslegungen in Schule, Gesellschaft und leider auch vielen Kanzeln. Es dürfte spannend sein, was passieren würde, wenn sich alle CVJMs in Deutschland dieser Herausfordung wieder neu stellen würden. Jugendarbeit im Kontext der Postmoderne, mit Tiefgang und Klarheit und in staunender Erwartung... (und vielleicht wird darin auch ein Paul Gerhard wieder einen angemessenen Platz mit seinen Liedern finden)
Nun über der Willow-Kritik stehe ich mittlerweile, dafür habe ich bei Willow schon zu viel gelernt, aber das mit der "Oberflächlichkeit der heutigen Lieder" hat mich schon gefuxt. Ich wollte ihm noch immer mal eine Gegenüberstellung machen, die das Gegenteil beweist. (Hat jemand sowas??)
Jetzt stößt aber Michael Herbst im letzten WillowCreek Kongress in das gleiche Horn:
"...Nach seiner Überzeugung müssen Gemeinden mehr darauf achten, dass ihre Leitung auch lehrt. „Wir müssen von der ‚Milchfläschchen-Kita’ zur ‚Schwarzbrot-Schule’ kommen.“ Glaube und Predigt müssten wieder mehr an Tiefe gewinnen – „es geht nicht nur darum, dass wir unterhalten und von der Liebe Gottes getröstet werden.“ Das betrifft nach seiner Einschätzung auch neue Gemeinde-Lieder, die mitunter nicht die Tiefe eines Liederdichters Paul Gerhardt hätten."Wow!
Dazu passt die Aufforderung eines erfahrenen Geistlichen, mit dem ich letztens ein sehr intensives Gespräch führen durfte. Er sagte: "Ihr im CVJM habt die Unabhängigkeit eines freien Werkes... nutzt diese Freiheit von volkskirchlichen Randbedingungen... macht die Bibel unter jungen Menschen wieder neu bekannt. Setzt euch ein für ein vom Geist Gottes geleitetes Bibelverständnis...."
Er hat die CVJMs, egal wo sie gerade ihre Arbeitsschwerpunkte haben, dazu eingeladen, ein Alternativangebot zu bieten zu den allgegenwärtigen historisch kritischen Bibelauslegungen in Schule, Gesellschaft und leider auch vielen Kanzeln. Es dürfte spannend sein, was passieren würde, wenn sich alle CVJMs in Deutschland dieser Herausfordung wieder neu stellen würden. Jugendarbeit im Kontext der Postmoderne, mit Tiefgang und Klarheit und in staunender Erwartung... (und vielleicht wird darin auch ein Paul Gerhard wieder einen angemessenen Platz mit seinen Liedern finden)
Montag, 4. Februar 2008
Buchsuchaufgabe
Ich habe gerade bei Simon entdeckt, dass er mich meint, wenn er von Daniel schreibt....
Die Aufgabe liegt jetzt bei mir, dass ich nämlich Folgendes tue:
Aber ich will das Stöckchen aufgreifen und folgenden Text posten:
Ich lese dieses Buch gerade im Blick auf die Herausforderungen der Postmoderne....
U.a. schreibt Autor Georg Huntemann im Vorwort: "Er (Bonhoeffer) wird ihr Kirchenvater der Zukunft sein - oder die Evangelikalen werden keine Zukunft haben"
Soviel zu dem Buch - ich blogge bestimmt mal drüber, aber es kann sein, dass ich es zweimal lesen muss bis ich es verstanden haben....
Ja an wen werfe ich jetzt das Stöckchen weiter?
Vielleicht einfach mal an Martin und an Goof und an Artur und dann noch an zwei Blogleserinnen (wie wäre es Bettina und Beate in Taiwan??) die keinen eigenen Blog haben (Ihr könnt einfach eurer Wunschbuch hier als Kommentar vorstellen).
Die Aufgabe liegt jetzt bei mir, dass ich nämlich Folgendes tue:
1. Nimm das nächste Buch in deiner Nähe mit mindestens 123 Seiten.
2. Schlage Seite 123 auf.
3. Suche den fünften Satz auf der Seite.
4. Poste die nächsten drei Sätze.
5. Wirf an fünf Blogger weiter
Aber ich will das Stöckchen aufgreifen und folgenden Text posten:
Der jeweils erreichbare Nächste ist nur darum das Transzendente, weil Christus die Kraft seines Reiches in diese Welt hinengegeben hat: Einen festen Halt habe ich weder bei Menschen noch an Dingen. Als der Gast bin ich den Gesetzen meiner Herberge unterworfen..." Diese Sätze schrieb Bonhoeffer zu Beginn des Krieges....Dies ist ein super spannendes Buch (leider vergriffen) über Dietrich Bonhoeffer: "Der andere Bonhoeffer - Die Herausforderung des Modernismus"...
Ich lese dieses Buch gerade im Blick auf die Herausforderungen der Postmoderne....
U.a. schreibt Autor Georg Huntemann im Vorwort: "Er (Bonhoeffer) wird ihr Kirchenvater der Zukunft sein - oder die Evangelikalen werden keine Zukunft haben"
Soviel zu dem Buch - ich blogge bestimmt mal drüber, aber es kann sein, dass ich es zweimal lesen muss bis ich es verstanden haben....
Ja an wen werfe ich jetzt das Stöckchen weiter?
Vielleicht einfach mal an Martin und an Goof und an Artur und dann noch an zwei Blogleserinnen (wie wäre es Bettina und Beate in Taiwan??) die keinen eigenen Blog haben (Ihr könnt einfach eurer Wunschbuch hier als Kommentar vorstellen).
Samstag, 2. Februar 2008
Die Kirche verliert ihre Kinder...

Das nebenstehende Bild aus einer Präsentation von Michael Herbst vom Institut für Gemeindeentwicklung hat mir gefallen. Es trifft die Situation in vielen christlichen Gemeinden auf den Kopf. Das Problem ist dabei, dass die Wenigsten je aus ihrem Eimer heraustreten und die Innenansicht verlassen. Die Folge: Sie erkennen nicht, was an der Basis (Boden des Eimers) passiert.
Erst wenn irgendwo ein anderer Eimer (z.B. Freikirche) entsteht, oder wenn plötzlich Mitarbeiter fehlen, dann wir mit Erschrecken festgestellt, dass da ja ein Loch sein muss... Aber wie wird dann häufig reagiert? Genau! Die "Abtropfenden" sind Schuld am Loch!
Dass dieser Mechanismus und diese Entwicklung auch gestoppt und umgekehrt werden kann, das zeigen Beispiele von der Anglikanischen Kirche in England.
Das Amt für missionarische Dienste hat hier einige Infos zusammengestellt. Viel Spass beim Lesen und Handeln!
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