Mittwoch, 29. August 2007

Einer von Vielen?

Nun ist Mattis schon 2 Wochen auf der Welt. Wir staunen noch jeden Tag über dieses Wunder...

Stunden könnte man damit verbringen nur zu beobachten und über Grimassen zu lachen und auf Laute zu hören. Besonders Jan-Lukas ist hin und weg - ganz gerührt blickt er in den Stubenwagen. Für Naomi ist Mattis dagegen eine ganz praktische Sache wie sie ihre Zuneigung ausdrücken kann: Sie will versorgen und mithelfen, trösten und tragen, wickeln und anziehen....

Neulich bin ich auf eine besondere Weltuhr gestoßen. Unglaublich, was alles im Moment auf dieser Erde passiert. Viele (wahrscheinlich auch der Autor dieser Weltuhr-Seite) ordnen dies evolutionären Zufällen zu.

Einen Schritt weiter geht dann ein Angebot in der Schweiz. Hier hat man die Möglichkeit, dass man von sich verschiedene Merkmale in ein Programm eingibt und man dann einen unverwechselbaren Barcode (wie im Supermarkt) bekommt.
Ein Mensch wird reduziert auf einen Aufkleber von einem Quadratzentimeter.

Ich bin beim Anblick von Mattis ganz sicher, dass es keine Zufälle gibt. Nur Gott ist es möglich, dass ein solches Wunder entsteht. Die erwähnte Weltuhr zeugt von vielen solcher Wunder (leider auch von vielen Schicksalen unserer gefallenen Welt).

Das Beste daran ist, dass wir auch nach unserer Geburt nicht zu einer unpersönlichen ID gewandelt werden, sondern dass wir ein Kind Gottes sind. Ein Kind des Schöpfers ist eine Persönlichkeit mit individuellem Namen in der Gegenwart Gottes und nicht nur eine Barcode-ID.

So spricht der Herr, der dich geschaffen hat,...: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst, ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! (Jesaja 43,1)


Diese Tatsache ist einfach genial, denn sie befreit von den unwichtigen vermeintlichen Wichtigkeiten unser modernen Gesellschaft. Wir brauchen nicht wie neulich in Australien geschehen bereit ein Internet-Profil (Facebook) für ein Baby anlegen, das erst in ein paar Monaten auf die Welt kommt. Ich brauche nicht dafür sorgen, dass bereits jetzt unser Mattis gute Kontakte knüpft und ein FaceBook besitzt, denn er ist bereits jetzt eine absoluter VIP bei seinem Vater im Himmel.

„Du hast mich gesehen, bevor ich geboren war. Jeder Tag meines Leben war in deinem Buch geschrieben. Jeder Augenblick stand fest, noch bevor der erste Tag begann.“ (Psalm 139,16)


Was hier für so kleine Kinder oft leicht mit einem Kopfnicken bestätigen wird gilt übrigens auch für uns Erwachene. Es ist an der Zeit, dass diese Tatsache neu entdecken und leben.

Sonntag, 26. August 2007

Coole Idee um "Menschen zu sehen"

Die Frage nach der letzten Sonntagspredigt war, wie kann das geschehen, dass man zuerst den Menschen sieht?

Eine Coole Idee habe ich bei Gofi Müller entdeckt.
Ist ja echt eine geile Idee, die er gerade mit seinem Projekt Karacho.tv verfolgt.

Ein ganz interessanter Video, in dem es übrigens sich gleich wieder stark um Bilder und Kunst und Menschenbilder und dem ehrlichen Interesse an Menschen geht.




Das wäre doch mal ein Aufhänger, für einen Jugendkreis oder einen CVJM, um "den Mensch als Mensch" oder "den Mann als Mann" oder "die Frau als Frau" zu sehen.

"Und Jesus sah den Mann" - Sonntagspredigt 1

Was für ein Satz. Was für eine Aussage hatte mich da heute früh im Gottesdienst aus Johannes 9 getroffen.

Jesus sah nicht zuerst den Blinden, den Armen, den Bettler, den Hartz 4 Empfänger, den Mitarbeiter, den Akademiker, den Besserverdiener, den.... den wo wir oft gleich sehen, wenn wir Jemanden sehen. Nein - Jesus sieht zuerst den Menschen!

Übrigens. So hat die CVJM Arbeit in London mit George Williams auch angefangen. George hat zuerst die Jungen Männer, die in London versucht haben ihre Ausbildung zu meistern. Er hat zuerst die Gestrandeten in den Kneipen gesehen. Nicht die Probleme, sondern die Männer!

Jesus war berührt von einem Menschen, nicht zu aller erst von seinen Gaben oder von seiner Art oder seinen Problemen. Jesus lässt Menschen an sein Herz ran. An anderer Stelle heisst es: "Es jammerte ihn, als er die Menschen sah".

Ich will für mich hier neu lernen, dass es zuerst um einen "Menschenblick" geht. Ich muss mein Herz weit aufmachen, um die Person, die Persönlichkeit, um das Ebenbild Gottes in meinen Gegenübern zu entdecken.

Wie wäre es, wenn sich die ganze Gemeinde Jesu wieder neu aufmachen würde um Menschen zu sehen, sie Ernst zu nehmen - und dann erst den zweiten Schritt zu gehen. Ich glaube, dann wären unsere CVJMs und Gemeinden an vielen Stellen viel missionarischer und wirksamer, wie wir uns vorstellen könnten.

Samstag, 25. August 2007

Wikinger-Schach

Ist deinen Kids auch oft langweilig?
Ich will in diesen Sommerferien noch was dagegen tun und dabei ist mir ein Spiel wieder in den Sinn gekommen, das ich mal irgendwo im Ausland (ich meinte nördlich von Frankfurt) gesehen haben: Wikinger-Schach oder auch Kubb genannt.

Man braucht folgende Spielfiguren aus Holz:

  • 1 König, Vierkant-Balken etwa 9 x 9 cm und Höhe 30 cm. Man kann den König natürlich schön mit Krone gestalten und anmalen.
  • 10 Kubbs, quasi das Fußvolk. Auch aus Vierkants mit etwa 7 x 7 cm und Höhe 15 cm. Bunt bemalt kommt super gut
  • 6 runde Wurfhölzer, z.B. Stücke von Besenstilen mit einem Durchmesser von ca. 4-5 cm und Länge 30 cm.
Wie man Kubb, ich find allerdings Wikinger Schach schöner, spielt und auch andere interessante Infos findet ihr in dieser Spielanleitung von www.kubbaner.de
Bei kubbaner.de könnt ihr auch fertige Spiele bestellen.

Wäre doch geil, wenn wir uns mal zum Familien-Turnier treffen können. Aber erst ist jetzt mal König und Volk bauen angesagt. (Quelle der Bilder: Kubbaner.de)

Viel Spass beim Ausprobieren.

Freitag, 24. August 2007

GCQG5X und GC1085W


Jetzt sind wir ja eine richtige Männerwirtschaft. Und spätestens wenn man "Der ungezähmte Mann" gelesen hat, dann weiss Mann, dass Mann raus muss.

Was liegt also näher als Wandern.... aber das klingt furchtbar altmodisch. Deshalb waren wir (Jani und ich) GEOCACHEN.

Geocaching ist so ähnlich wie Schnitzeljagd, nur eben mit GPS-Navigation. Irgend welche Freaks haben im Gelände wasserdichte Dosen voller kleiner Grimskram sowie mit einem Logbuch versteckt. Und veröffentlichen von diesem Versteck die Koordinaten im Internet.

Wir haben jetzt einen solchen Schatz gefunden (GC10185W) und ins Logbuch eingetragen, einen Schatz nicht entdeckt (GCQG5S) und eine tolle 3 Stundenwanderung verbracht. Kann ich nur für alle Eltern mit wilden Kids empfehlen.

Weitere Infos unter opencaching.de und geocaching.com

Viel Spass

Mittwoch, 22. August 2007

Aufräumarbeiten

Endlich hab ich ein paar Minuten Zeit mich meinem Büro zu widmen. Eigentlich suche ich Unterlagen zur Vorbereitung meines Alphakurs Beitrags "Wer ist Jesus ?" und da stosse ich doch auf so manche Unterlagen und Bücher die mich zum Nachdenken bewegen:

  • Buch: Mutig führen (Bill Hybels) - Mensch man, was hab ich nicht alles schon für Inputs aus unzähligen WillowCreek Kongressen und Büchern mitgenommen. Ich bin dankbar für die vielen Anstöße zur Weiterentwicklung unseres CVJM und unserer Kirchengemeinde. Gerade auch die Leitungsprinzipien (z.B: Gabenorientierte Mitarbeiterschaft) von Willow sind sehr interessant. Mein momentanes Zwischenfazit: Ich hab so viel gehört - jetzt muss umgesetzt werden.
  • Buch: Emerging Church (Dann Kimball) - Eines der Standardwerke, wenn es um Gemeindeentwicklung im 21. Jahrhundert geht. Dann hat mir den Blick geöffnet für auf die Art und Weise, wie die sog. Postmoderne tickt. Ich muss feststellen, dass wir hier i n Dettingen noch nicht wirklich durchgängig PoMos sind, aber bei Kimball wird gerade auch diese Übergangsphase gut beschrieben. Todo: Nochmal herausarbeiten, was es heisst "zwischen den Zeiten" zu leben und zu dienen.
  • Blog: Tobys Blog - Ich hab Tobias Faix auf Spring 07 kennengelernt. Ein cooler Familienvater, Dozent, Mentor und Postmoderne Versteher. Er ist jemand, der in seinem Blog verschiedene Fragen an uns evangelikale Welt stellt und gesellschaftliche Entwicklungen geschickt mit dem geistlichen Auftrag zu einem missionalen Lebensstil verwebt. Eines seiner faszinierensten Labels ist: Gesellschaftstransformation, d.h. wie kann Gemeinde wieder ganzheitlich "Salz der Erde" in einer veränderten Gesellschaft sein?
  • Buch: Leben mit Vision (Rick Warren) - Ja der alte Rick mit seinem Bestseller liegt hier auch noch rum. Ich finde dieses Ansatz der "Lebensvision" nach wie vor wichtig und gut, wenn Rick auch bischen amerikanisch rüber kommt. Der Gedanke, dass sich Gott mit jedem Leben sehr viele Gedanken darüber gemacht hat, wozu diese Leben sinnvoll ist finde ich bestechend. Diese Entdeckungsreise zum Sinn meines Lebens spricht gerade den modernen Teil meiner Persönlichkeit an.
  • Buch: Kraftvolles Christsein (W. Ian Thomas) - Leider ist Ian Thomas Anfang August verstorben. Ich hätte ihn zugern mal persönlich kennengelernt. Was er wohl zu all dem "postmodernen Kram" und den ganzen emergenten Gedanken unserer Zeit gesagt hätte?
    Wahrscheinlich hätte er nur gesagt: "Es geht um CHRISTUS IN DIR!!!". Dieser Leitspruch von Ian Thomas sagt alles: Wenn der Geist Gottes in uns Raum gewinnt, dann ist unser Handeln auch vom Heiligen Geist erfüllt. Nur der Heilige Geist selbst kann ein "Persönlichkeitstransformation" bewirkten - veränderte Persönlichkeiten verändern Gemeinden und "transformieren" Gesellschaften. Der Heilige Geist bewirkt per Definition schon Emergenz.
Ja ich könnte noch viel hervorräumen. Später vielleicht mal noch mehr. Mein Alphazeugs habe ich noch nicht gefunden, aber ein paar Fragen hängen bei mir rum:
  • Was ist bei mir persönlich dran, dass ich einen missionalen Lebensstil leben kann?
  • Was muss heute getan werden, dass die Gemeinde in Dettingen und auch in Wüttemberg für die postmoderne Realität des 21. Jahrhunderts gerüstet ist?

Eine Woche Mattis!

Eine Woche und ein Tag ist nun schon Mattis bei uns.
Wir sind immer total überwältigt über dieses mega Geschenk Gottes.

Wir können darüber, wie gut es Gott mit uns als Familie meint nur staunen und IHM die Ehre geben. How great is our God!

Montag, 20. August 2007

Wilde Männer (und Frauen) in den Karpaten

Endlich hatte ich richtig Zeit um Mails zu bearbeiten.
Einen neuen Blog von Goof (siehe Bild) möchte ich euch nicht vorenthalten.

Stellt euch vor 20 Leute schuften in Rumänien, damit Kinder und Jugendliche die Chance auf tolle Ferien und auf eine Begegnung mit Jesus Christus haben. Ganz wichtig dabei ist, dass das zukünftige Freizeitzentrum auch mit Energie versorgt wird.

Mehr gibt bei Wasserkraft für Rumänien und in besagtem Blog!

Übrigens: Dieses Wasserkraftprojekt ist das erste ausschliesslich von Jugendlichen verantworteten Missions- und Hilfsprojekts. Ich bin stolz auf die Jungs.

Endlich zuhause!

Endlich hat das Warten ein Ende. Wir drei daheim Gebliebenen dürfen Mattis und Beate im Krankenhaus abholen.
Welch eine Freude, als die Schwestern dann trotz erhöhtem Gelbsuchtwert das OK für die Heimreise gibt.

Jetzt sind wir eine ganze größe Familie. Euch allen wollen wir ganz herzlich danken für alles mitbeten, für die lieben Grüße per Post, email und Gruß in die Klinik.
Jetzt freuen wir uns auf das Einleben hier im Blockhaus. Vielleicht habt ihr ja Lust mal kurz vorbei zu schauen. Ihr wisst ja: Kurz anrufen und dann ist das kein Problem.

Hasenjagd - Technik gesucht!

Gerstern. 21.13 Uhr. Ich bin gerade dabei "Flecki" wieder in den Stall zu tun, da klingelt das Telefon (Die Leute haben ja schliesslich im Blog gelesen: "Erst Papi fragen!") Ich renn schnell rein und vergesse das Freigehege zu schliessen.

Als ich wieder rauskomme ist das Vieh weg. Aber irgendwo auf der Wiese sehe ich ihn hoppeln.
Die Geschichte ist schnell erzählt: In der nächsten halben Stunde rennt Rabbit wie blöd einem Hasen hinterher. Bis ich ihn wieder habe.

Frage an Euch: Wie fängt man Stallhasen auf einfache Weise?

Ich freu mich auf eure Kommentare, denn schliesslich muss ich noch Einiges lernen, denn nicht nur waschen muss ein junger Papi können.

Donnerstag, 16. August 2007

Waschtag

So langsam türmen sich von uns Dreien die Wäscheberge und so musste ich heute abend in den Apfel beissen und mich an die Wäsche machen....

Beate gab mir folgende Anleitung (hoffentlich habe ich es mir richtig gemerkt):

Helle Oberbekleidung (T-Shirts, ect.) --> 40 Grad Wäsche (extra)
Dunkle Oberbekleidung (Jeans, Dunkle T-Shirts, Socken) --> 40 Grad Wäsche (extra)
Empfindliche Oberbekleidung (Hemden) --> 30 Grad
Unterwäsche, Handtücher, ect. --> 60 Grad

Ob das funktioniert, sieht man wenn es fertig ist. Einstweilen habe ich noch folgende Waschanleitung für Männer gefunden.

OK, die Wäsche läuft. Danach kommt sie dann gleich in den Trockner. Aber dann?

Zum guten Glück bietet Google hier eine Abhilfe auf Youtube.de:



Bestimmt werde ich heute Nacht noch länger üben, bis alle T-Shirts zusammengelegt sind.

Mittwoch, 15. August 2007

Mattis, Besucherströme und Langeweile


Heute geht es unseren Beiden schon richtig gut. Mutter und Baby gewöhnen sich an einander, und auch die Schmerzen von der OP gehen zurück.

Übrigens: Auch Naomi hat sich mit "ihrem" Mattis jetzt ganz toll angefreundet, was ja nicht ganz selbstverständlich war.

Heute abend haben alle das gemeinsame Abendessen und die Zeit als "große Familie" richtig genossen.

Langeweile ist noch keine aufgekommen im Zimmer 212, aber Beate geht es schon so gut, dass sie heute fast enttäuscht war, dass nur EIN Besuch da war.
Dies ist allerdings nicht selbstverständlich. Sehr leicht werden die frischen Mütter von allerlei Bekannten, möchtegern nah Verwandten und sonstigen wichtigen Leuten überrannt (worüber so manche Wöchnerin ein Lied singen kann). Da strömen die Besucher und selbst wenn der Kreislauf der jungen Mutter schwächelt gibt es scheinbar keinen Grund zu gehen....

Deshalb ist nach wie vor die alte Hebammenweisheit gültig: Bei Papa fragen, ob es passt und dann eher kurz und lieb als lang und lästig....

Rückblende: Berner Alpen (Einkehrtour)

Am letzten Wochenende (2 Tage vor der Geburt von Mattis) war es mir und den Kids (von Beate) noch vergönnt nach Bern zu meiner Schwester zu fahren...

Dies war ein unvergessliche Ausflug nach Kaufdorf bei Bern. Besonders faszinierend war hier ein Spaziergang entlang eines alten Schrottplatzes. Faszinerend fand ich die vielen alten schönen Oldtimer. Wenn ihr die Bilder auf dem Links seht, dann blutet euch bestimmt auch irgendwie das Herz...

Ich frage mich: Bin ich plötzlich Oldtimer-Freak? Aber darüber kann ich ja noch bei Gelegenheit nachdenken.

Nach dem Zwischenstopp bei meiner Schwester nutzte ich das Wochenende zu einer "Einkehrwanderung" bei Grindelwald. Endlich mal ein paar Stunden Zeit haben um nachzudenken, in der Bibel zu lesen (Psalmen) und zu beten.
Ich fand die Tour auf die Glecksteinhütte ganz toll und kann nur jedem diese oder eine andere "Einkehrtour" empfehlen.

Dienstag, 14. August 2007

Ein Köcher voller Pfeile

So im Lauf des Tages ist mir bewussst geworden, welches riesiges Geschenk wir mit unseren Kindern bekommen haben. Was mich nachdenklich stimmt ist, dass unsere Gesellschaft und auch oft wir Christen hier auch oft uns blenden lassen von den gesellschaftlichen Forderungen unserer Zeit.

Mir ist Psalm 127 wichtig geworden:

An Gottes Segen ist alles gelegen!
1 Ein Lied Salomos für Festbesucher, die nach Jerusalem hinaufziehen. Wenn der Herr nicht das Haus baut, dann ist alle Mühe der Bauleute umsonst. Wenn der Herr nicht die Stadt bewacht, dann wachen die Wächter vergeblich. 2 Ihr steht frühmorgens auf und gönnt euch erst spät am Abend Ruhe, um das sauer verdiente Brot zu essen. Doch ohne Gottes Segen ist alles umsonst! Denn Gott gibt denen, die ihn lieben, alles Nötige im Schlaf! 3 Auch Kinder sind ein Geschenk des Herrn; wer sie bekommt, wird damit reich belohnt.
4 Die Söhne eines jungen Mannes sind wie Pfeile in der Hand eines Kriegers. 5 Wer viele solcher Pfeile in seinem Köcher hat, der ist glücklich zu nennen! Seine Söhne werden ihm Recht verschaffen, wenn seine Feinde ihn vor Gericht anklagen.


Ich möchte dankbar sein, für die Söhne UND die Tochter, die uns der Herr geschenkt hat. Mein Gebet soll sein: "Herr zeige du mir die richtigen Ziele und Priotritäten, dass nicht alles Bemühen (auch bei der Erziehung der Kinder) vergeblich war. Hab Dank für deine Gnade und Güte".

Erstes Kennenlernen

Es war ja schon spannend, was die anderen Beiden zu ihrem neuen Geschwisterchen sagen würden.

Am Telefon kommentierte Jan-Lukas: "JA!!!!! Ein Junge!!!!!!!!!!"
Aber Naomi weinte weil es kein Mädchen wäre......

Aber jetzt waren wir in der Klinik und siehe da. Alle freuen sich an ihrem neuen Bruder. Und keiner will ihn wieder hergeben auch wenn es "nur ein Junge ist!".

Mattis ist da!!!

Geschafft !
Um 9:22 Uhr erblickt unser Mattis mit 3270 Gramm und 53 cm das Licht der Welt.
Wir sind überglücklich und sehr dankbar für dieses wunderbare "Geschenk Gottes" (Bedeutung von Mattis). Bald könnt ihr Mattis auch in der Babygalerie ansehen.

Ein spannender Vormittag geht zu Ende. Beate war schon über Nacht zur Vorbereitung in derKlinik. Für mich ging es gegen 8:00 Uhr los: Vorbereitung für den OP (Grüne Kleidung, Desinfektion,...) wie im Film. Beate wurde auch schon vorbereitet. Sie verwechselte mich sogar mit einem Arzt ;-)

Dann ging der "Sanfte Kaiserschnitt" ganz schnell und Mattis war da und wurde somit aus seiner misslichen "Beckenendlage" befreit. Hier ein dickes Lob an Dr. Mecner und sein Team und an die lieben Hebammen.

Am Anfang sah er etwas "verdrückt" aus.
Aber das gibt sich, wie man sieht.
Wir sind froh und dankbar an Gott unseren Vater, der aus so schön beschenkt und uns diesen Sonnenschein gegeben hat. Übrigens: Wir sind super froh, dass wir uns für den Kaiserschnitt entschieden haben, denn Alle sagten nachher, dass unser "Großer" richtig fest eingeklemmt war und so keine Chance für eine 'äußere Wendung' bestanden hätte. So sind wir dankbar über die bestehenden Möglichkeiten und froh über ein super OP-Team.

P.S: Auch ganz besondes Stolz sind wir auf Mama und rennen jetzt alle mit diesem Aufdruck auf den T-Shirts rum.