Donnerstag, 31. Januar 2008

Was ist Toleranz?

(Dieser Beitrag ist ein Kommentar (im Sinne des journalismus) und stellt ausschliesslich meine eigene Meinung dar*)

Was ist Toleranz?
Toleranz (auch: Duldsamkeit; Gegenteil: Intoleranz) kommt vom lateinischen Verb tolerare), das „ertragen“, „durchstehen“, „aushalten“ oder „erdulden“, aber auch „zulassen“ bedeutet. Quelle: www.wikipedia.de

So weit so gut. Wenn man heute politisch korrekt sein will, dann muss man diesen Begriff geradezu verinnerlicht haben. Toleranz gegen alles und jeden das ist heute das Markenzeichen einer gebildeten und intellekuellen Gesesellschaft.

Dass Toleranz relativ schnell ihre Grenzen hat, das erlebt gerade das Christival.
Kaum war das Programmheft verbreitet, hat es schon Bündnis 90/Die Grünen auf den Plan gerufen. Es gabdie Ankündigung eines Seminars über die "Heilbarkeit von Homosexualität". Der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen, Volker Beck, forderte Familienministerin von der Leyen auf die Schirmherrschaft über das Christival abzulegen oder aber auf den Veranstalter Einfluss zu nehmen...
Um es vorweg zu nehmen, die Folge: Die Verantwortlichen des Christivals sagten die Veranstaltung ab!

Was ich wieder gelernt habe: Sobald es Denkmodelle gibt, die nicht einer bestimmten Lebenwirklichkeit und eines Erfahrungshorizont entsprechen, scheint es zu einer "Toleranzblockade" zu kommen...

Über was ich mich auch wundere ist, dass die Verantwortlichen des Christivals mit der Absetzung des Seminars wirklich geglaubt haben dann Ruhe von den selbsternannten "Toleranzpolizisten" zu haben.

Wenig später war es wieder so weit:
Die TAZ schreibt in ihrer Bremer Mittwochsausgabe: "Abtreibung wird weiter verdammt".
In dem Artikel kritisiert "Pro Famila" Seminare zu Themen wie dem Schutz ungeborenen Lebens und dem Verzicht auf Sex vor der Ehe.

Ich frage mich auch hier:
Warum kann ein Seminar, das eine andere Konfiktlösung vorschlägt als die Abtreibung, nicht von der selbsternannten "Toleranzpolizei" toleriert werden?
Warum ist es scheinbar verwerflich einen mittlerweile scheinbar intoleranten Lebensentwurf (die Ehe) vorzuschlagen?

Wird auch hier das Christival reagieren? Wird Frau von der Leyen reagieren?

Die Toleranz geht weiter. Eine Kleine Anfrage im Bundestag stellt Roland Werner (Vorsitzender des Christivals) in Frage.

Was kommt als Nächstes?
Die angebotenen Seminare des Christivals dürften auf jeden Fall noch einige weitere Ansatzpunkte für die "Toleranzpolizei" liefern (Mission, Christen in der Schule, Christsein in der Gesellschaft, Islam,...).

Ich habe den Eindruck, der Wind (nicht nur in Bremen) wird rauer, immer mehr zeigt sich die Intoleranz im Deckmantel der Toleranz.
Es geht um mehr als nur um Seminare, es geht um Standing. Vielleicht könnte hierzu Seminar 628 ein paar wertvolle Tipps liefern.


Ende des Kommentars.


* Ich schreib das mal lieber hin, nicht dass irgend jemand meinen Blog sonst als "intolerant" schliessen lässt...

Mittwoch, 30. Januar 2008

Ein wunderbares Gebet

Jesus take the wheel
Take it from my hands
Cause I can't do this on my own
I'm letting go
So give me one more chance
To save me from this road I'm on
Jesus take the wheel

geschrieben hat es Carrie Underwood.
Drauf gebracht hat mich Goof in Rumänien. Goof zeigt auch ein wunderbares Video von Carrie.
Wer den ganzen Text mal auf Deutsch lesen will, der kann bei bei SWR 3 Lyrix reinschauen.

Samstag, 26. Januar 2008

Projekt Nordstern

Gerade habe ich hier ein Projekt entdeckt, das in gewisser Weise das weiterführt, was ich heute früh gebloggt habe. Das Ziel von Projekt Nordstern:
Wir wollten nicht nur in Tipps und Techniken ertrinken, sondern den Alltag meistern und dabei Jesus integrieren.

Ein interessantes Zitat habe ich darin gefunden:
Dabei scheitern wir nicht an unseren Idealen (z.B. schöne Familie haben, andere evangelisieren), sondern an den praktischen Dingen des Alltags.

LifeLeadership1: Einfach wie früher!

Wer mich kennt, der weiß dass ich immer für den neusten elektronischen Schnickschnack zu haben bin... Zeitplanbuch (Tempus) habe ich schon vor Jahren abgeschafft, alles in Outlook und im Handy, alles im Notebook und digital....

Aber, ihr werdet es kaum glauben - ich bin damit zunehmend unglücklich, denn ich vertraue meinen elektronischen Helfern nicht (mehr). Zu oft bin ich unsicher, ob ich alles notiert habe, ws wichtig ist, zu oft denke ich doch noch an Aufgaben, weil sie nicht in der To-Do-Liste gespreichert wurde....

Seit längerem beschäftigt mich GTD. Aber was mich an dieser Selbstmanagement Methode immer gestört hat war das stupide abarbeiten von Aufgaben und das förmliche Listenführen...

Über den Jahreswechsels habe ich ZTD entdeckt (Um es gleich zu sagen mit ZEN habe ich es nicht, aber die Vorschläge und Methoden von Leo Babauta sind einfach sehr gut anwendbar und hilfreich). Wer diesen Organisiationsvorschlag auf deutsch lesen will sollte mal hier stöbern...

Zusammengefasst habe ich:
  • Meine elektronischen Helfer auf Outlook und mein Handy reduziert: Alle Termine sind hier immer drin und privat und Firma sind abgeglichen.
Absonsten arbeite ich nur noch mit folgenden Tools:

  • Große DIN A4 Notizbücher, für jeden abgrenzbaren Bereich wo viele Notizen anfallen (z.B: Firma, CVJM,...) ein eigenes.
  • Kleines "IMMER-DABEI-Notizbuch" (DIN A6) für die Wochen- und Tagesplanung. Es dient auch für alle Notizen im (privaten) Alltag und enthält auch alle To-Do-ListenTo-Do-Listen als kleine Einsteckkärten in kleine Immer-dabei-Notizbuch, die meine offenen Aufgaben nach Bereichen (z.B. Firma, Privat, Besorgen, CVJM, ect.) einteilen.
Tools alleine reichen natürlich nicht, deshalb habe ich auch meine Arbeitweise verändert. Hier bei sind mir folgende Prinzipien wichtig geworden:
  • Einfache Informationseingangspfade (ich hab in der Firma einen Papier-Eingangskorb und das Email-Postfach)
  • Alle Aufgaben und andere "Dran-Denk-Sachen" müssen auf die To-Do-Listen, dass der Kopf frei wird
  • Auch der Schreibtisch muss frei werden
  • Einfaches Ablagesystem
  • Regelmäßige (routinierte) von Zielen und Werten gesteuerte Jahres-, Wochen- und Tagesplanung
  • So oft wie nur irgend möglich sich an die Gegenwart Jesu erinnern
Ich werde die einzelnen Punkte Schritt für Schritt hier bloggen.
Ich bin gespannt auf Eure Rückmeldung.

Mittwoch, 16. Januar 2008

Grüße aus Taiwan


Bestimmt fragt ihr euch auch, ob mein Blog überhaupt gelesen wird....
Ich kann euch versichern, dass nicht Wenige sich immer wieder hier umschauen. Ich werde auf Geburtstagsfeiern angesprochen, neulich hat mich einer auf dem Bahnhof angehauen.
Treue Leser gibt es aber auch in Südamerika, Afrika und eine ganz liebe und treue Leserin sitzt in Taiwan.

Als kleinen Gruß haben mich neulich Bilder des Feuerwerks in Taipei erreicht....


Liebe und herzliche Grüße nach Taiwan! Ich wünsch dir eine gesegnete Arbeit.

Samstag, 5. Januar 2008

How great is our God - Welch ein Freund ist unser Jesus

Mich gewegt seit einigen Wochen immer wieder die Frage, wie eine Gemeinde gemeinsam Gottesdienst feiern kann, die von ihren Stilrichtungen und Prägungen sehr unterschiedlich ist.
Wie passt die "Worship-Generation" und die 50plus-Generation zusammen?
Geht das überhaupt?

Dass zwei Generationen von Anbetungsmusik (oder wie die Alten sagen: "Jesuslieder") zusammen kommen können habe ich im folgenden Video entdeckt (Achtung bis zum Ende hören!)


"How great is our God" - Chris Tomlin von HillSongs United und dann
"Welch ein Freund ist unser Jesus" (What a friend we have in Jesus?) - Joseph Scriven (1819-1886, eine extreme Biographie) verbunden zum Lob Gottes...
... Das ist sicher ein Idealfall-Video, aber könnte das nicht eine Vision sein, für einen gemeinsamen Gottesdienst in unserer Gemeinde?

Freitag, 4. Januar 2008

Unpassende Weihnachtsgeschenke....

Was macht ihr mit Weihnachtsgeschenken, die nicht passen oder ihr schon habt.....
Ich hab dieses Jahr lauter Dinge geschenkt bekommen, die ich brauchen kann, aber immer mehr Menschen aus meiner Umgebung outen sich, als Ebay-Saler... Besonders Frauen scheinen hier besonders aktiv zu sein, wie ich neulich von Frau U. und Frau S. erfahren habe. Aber auch Männer sind natürlich durchaus als Shopbetreiber aktiv.

Dabei sollte man nur darauf achten, dass nicht auch noch Bruce als Kunde vorbei kommt. Dies ist neulich Herrn J. passiert....

Mittwoch, 2. Januar 2008

Mein Motto für 2008

Frage dich nicht was die Welt braucht!
Frage dich lieber was dich lebendig macht und dann geh hin und tu das Entsprechende,
denn die Welt braucht nichts so sehr, wie Menschen die lebendig geworden sind.


Mit diesem Zitat von Harold Whitman (oder doch John Eldredge), das mir ein guter Freund mit zum Neuen Jahr geschenkt hat möchte ich leben.

Lebendiger leben! - Bin gespannt wo es gelingt!