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Sonntag, 5. Juli 2009

Junge Leute, Beamer, alte Kirche - und nun?

Wie ich schon berichtet hatte gibt es bei uns gerade eine eifrig geführte Diskussion über die Installation eines Beamer in einer alten neugothischen Kirche.
Ältere Gemeindeglieder (mit Ausnahme ein paar Weniger, die geistlich sehr agil erscheinen) sind sehr deutlich gegen diese "Verschandelung" und an neuen Anbetungsliedern können sie im Vergleich zu Chorälen auch keinen wirklichen Gewinn erkennen. Ein seit Kurzem eingesetztes Moderations- und Gebetsteam wird von vielen Älteren eher so empfunden, dass dies der Pfarrer auch sehr gut alleine machen könnte. Die alte Form sorgt dafür, dass die Menschen eine geistliche Heimat finden.
Dann gibt es Gemeindeglieder, meist im Alter von Mitte 30 bis Anfang 50, die die Einführung von neuen Liedern, die Verwendung von Beamer und die Beteiligung eines Moderators und eines Gebetsteams als eine echte Modernisierung empfinden und sich dies nachdrücklich dauerhaft für ihr Wohlbefinden im Gottesdienst fordern. Geistliche Heimat erleben diese da wo, eine gute Gemeinschaft und eine moderne Form des Gottesdienstes zusammentreffen.
Erstaunlich ist für mich die Antwort von jungen Menschen. Manchen ist die Modernisierung nicht radikal genug. Andere sagen, dass es für sie keine Bedeutung hat, ob in dieser Kirche ein Beamer montiert ist, da sie eh spontan entscheiden, ob traditioneller oder modernern Gottesdienst am Sonntag dran ist. Wieder andere sagen, dass wichtig wäre, den Älteren ihre Form zu lassen. Wieder ander junge Leute sagen, dass sie keinen Bock auf diese Form des "Gemeindekrieges" haben und sie die Diskussion über Gottesdienstformen eh satt haben, da es ja Wichtigeres gibt für die Gemeinde Jesu (wie diese wohl von den einzelnen Gruppen definert wird). Andere sagen, dass der Gottesdienst für sie nicht geistliche Heimat sei, für andere ist er es wieder, wenn sie mal nach Dettingen heimkommen. Andere sind der Meinung, dass.... Meinung über Meinung.

Ich frage mich jetzt schon seit einiger Zeit: Warum ist das so? Und fühle mich zwischen den beiden letzten Welten hin und her springen.

Mir sind wieder ein paar Büchlein in die Hände gefällen, die es echt lohnt zu lesen:
• Dan Kimball: Emerging Church – Die postmoderne Kirche. Spiritualität und Gemeinde für neue Generationen (2005) - diesen Buch müsste meiner Meinung nach jeder Gemeindeverantwortliche gelesen haben (ich hab schon mal drüber geblogt)
• Fabian Vogt: Das 1x1 der Emerging Church (2006) - kurz und knackig für 4 €
• Tobias Faix: ZeitGeist. Kultur und Evangelium in der Postmoderne (2007)- Viele Facetten und verschiedene Blickwinkel (siehe auch hier im Blog)

Darin werden u.a. folgende Tabellen (siehe Fabian Vogt) zusammengestellt, die doch Einiges (wenn auch stark vereinfacht) erkläre, was im Wandel von Tradition zur Moderne und PostModerne bei uns gerade geschieht. Wenn du jetzt mal in Tabelle 1 schaust, dann kannst du für dich mal überlegen zu welcher Epochengruppe du dich zählst.

Wenn man jetzt weiter (siehe Tab. 2) fragt, wie die einzelnen Gruppen ihren Glauben leben, was ihnen wichtig ist und was "Heimat" bietet, dann kann man schon einige mögliche Gründe für unsere Diskussionen erkennen.

Abschliessend versucht dann Tabelle 3 daraus in groben Zügen verschiedene Gottesdienstmodelle und Formen den einzelnen Gruppen zuzuordnen.

Mein Fazit: Modern empfindende Menschen versuchen einen eher traditionell geprägten Gottesdienst mit neuen Formen, neuen modernen Liedern und Techniken (Stichwort Beamer) in die moderne Wahrnehmungswelt zu überführen. Dieses Bemühen wird von den noch jüngeren postmodern empfindenden Menschen nicht wahrgenommen und auch nicht wirklich wirklich unterstützt.

Übrigens: Ich habe mit dieser Zusammenfassung keine biblische Einordung getroffen (postmodernes Christsein kann es aus meiner Sicht nicht wirklich geben), sondern es sollte nur eine wertneutrale Nebeneinanderstellung verschiedener Wertesystem sein. Vielleicht ist es auch ein kleiner Beitrag zur Erklärung aktueller Diskussionen.

Sonntag, 21. Juni 2009

Ja sagen - Nein tun?

Heute erlebe ich einen genialen tiefgehenden (traditionellen) Gottesdienst, ganz ohne Lobpreis und neuen Effekten, aber mit extrem ansprechendem und herausfordertem Inhalt....

Lukas 14, 15-24 war das Thema der Predigt
Wenn du kirchlich sozialisiert bist, dann kennst du die Geschichte vom "großen Abendmahl Gottes", zu dem viele Ehrengäste eingeladen sind, aber keiner Zeit hat...

Aber ist dir schon mal aufgefallen, dass es ZWEI Einladungen gab. Die erste Einladung und die Abholung zum Fest? Was war deine erste Einladung? Wann hast du beschlossen Christ zu werden? Deine Konfirmation, eine Freizeit mit der CVJM-Jugendgruppe, ein Alph akurs? Wann hast zu einem Leben als Christ zugesagt?

...und die Zeit vergeht...

.. und plötzlich passiert es, dass du diese erste Einladung verlegt hast, dass dir das Christsein aus der Hand geglitten ist, dass du ein ganz normales Leben führst: Ja du bist kirchlich engagiert. Du bist noch CVJMer. Du hast noch deine Werte. ABER du lebst angepasst, brav und ohne wirkliche Leidenschaft für Jesus. Du hast JA zu Jesus gesagt, aber sagst NEIN, wenn es um dein alltäglichen Leben aus der Beziehung mit Jesus geht.

Gründe für dieses JA sagen -NEIN Leben sind z.B. die uneingeschränkte Fokusierung auf den Besitz, Haus und Einkommen (Acker).
Gründe für diesen JA sagen - NEIN leben sind z.B. die uneingeschränkte Fokusierung auf Erfolg, Arbeiten und Karriere (Ochsen). Was hat Priorität 1?
Gründe für dieses JA sagen - NEIN leben sind z.B. auch der Rückzug in den Kuschelraum der Beziehung und Familie (Heirat)....

Sicher gibt es noch mehr Bereiche, wo wir eigentlich JA zu einem Leben mit Jesus sagen aber mit einem NEIN im Alltag leben. Wir haben unsere Prioritäten selbst gewählt, obwohl wir eigentlich wissen, dass wir zu einem Leben in der Gegenwart und im Vertrauen zu Jesus berufen sind.

Noch ist es nicht zu spät. Wir christlich sozialiserten Menschen haben die erste Einladung noch auf dem Schreibtisch, wir können uns jetzt entscheiden, ob wir zu einem lebendigen Leben am Tisch Gottes bereit sind. Ein Leben in dessen Gegenwart macht uns wirklich lebendig....

Und ihr wisst ja:
"Frag dich nicht, was die Menschen von dir erwarten. Frage dich danach, was dich lebendig macht, denn die Welt braucht nicht mehr, als Menschen die lebendig geworden sind" (John Eldrege)

Dienstag, 2. Juni 2009

"Allah, Jesus, Manitu – Gebrauchsanweisung zum Glück?"

Ich sitze gerade vor dem Fernseher. Eigentlich wollte ich nur noch kurz Tagesthemen schauen, dann bin ich bei Maischberger hängen geblieben: "Allah, Jesus, Manitu – Gebrauchsanweisung zum Glück?" so lautet das Thema heute Abend.

22:50 Uhr:
Eine illustre Mischung an Gästen. Und mittendrin Sabine Ball.... Eine Allgäuerin stricht zum Auftakt ein indianisches Gebet und verbreitet mit einer Vogelfeder Salbeirauch. Dann wird Sabine Ball gefragt, ob sie dieses Gebet auch unterschreiben könnte.... Verrückte Situation, da sitzt diese alte wunderbare Frau in ihrem Sessel und ich frage mich, warum tut sie sich diesen Sch... an?

Beate und ich hatten vor zwei Jahren die Chance diese wunderbare Frau persönlich kennen zulernen und ich bin der Meinung, dass sie nur aus Liebe zu Jesus und aus Liebe zu den Menschen, die diesen noch nicht persönlich kennen, diesen Abend erträgt.

23:22 Uhr
Jetzt wird endlich mal Esther Vilar ins Gespräch genommen und sie legt los und spricht von der irren Vorstellung, dass ein Gott stirbt und aufersteht und jetzt beim Vater im Himmel sitzt.

23:25 Uhr
Kurzfilm über Sabine Ball.
1. Frage Maischberger: "Was war ihr Ziel mit 23 Jahren?".... Kurz kommt der Anfang ihrer Biographie rüber. Mehr dazu gibt es hier. Wichtige aussage: "Ich habe meinen Mann verlassen, weil er Alkoholiker wurde - als Christin hätte ich das nicht getan, sondern gebetet"

Ball erzählt von ihrem Leben. Es ist ganz still. Keine Kommentare. Kaum Rückfragen. Keine Witze. Es ist zum ersten Mal einen gehaltvolle Stille im Studio. 83 Jahre und viele Erlebnisse mit Jesus sprechen. Nein! Der Heilige Geist spricht durch Sabine.

23:30 Uhr:
Aus "The Land" wird "The Lords Land" (Frage von Maischberger). Und Sabine erzählt, wie sie gegen Religion war, bis sie den Gott der Bibel gefunden hat. Über ein tibetisches Kloster in Indien und einem jungen Mann, der ihr die Bibel erklärte. UND sie ein Verlangen nach Jesus bekommen hat. Es kommt zu einer Erfurcht vor Gott: "Herr Jesus komm in mein Herz und lass mich ein totaler, brennender Christ sein"

Maischberger: "Sie missionieren jetzt?"
Ball: "Ich verbreite die Gute Nachricht!"

Stoffwechsel wird vorgestellt. Und dann erzählt sie von Jugendlichen, die im Gefängnis zum ersten Mal die Liebe Gottes erfahren. Vilar zieht Falten im Gesicht. Was denkt sie wohl?

22:37 Uhr
Kristiane Backer ist an der Reihe. Ihre Aussage "Gott ist Gott - es gibt nur verschiedene Namen dazu!" Sie ist zum Islam konvertiert.
Maischberger: "Wie ist das mit der Unterdrückung der Frauen im Islam?". Und da hat Backer nach ihrer Aussage lange nachgeforscht.... "Und wenn man alles durchforscht, dann bleibt die Liebe zu Gott". Beim Islam seinen alle Menschen gleich..... (Studiogäste verziehen das Gesicht gerade im Blick auf Afghanistan und Pakistan (wo sie wohl den Glauben gefunden hat)...

23:44 Uhr
Vilar ist wieder dran und spricht direkt zu Sabine Ball: "Dazu muss man nicht Christ sein, dass man Geld weg gibt".... "Religionen gehen eh nur auf einander los".... Ball darauf: "Jesus sagt was anders - Er ist der Friedensfrürst"....

Jetzt kommt auch mal wieder Werner Schneyder und berichtet von der Gewalttätigkeit von Religionen.... und philosophiert über einen "Ursinn des Lebens" und über ein "übergeordnetes Leben".

Die Indianerfrau Christa Schaffrik-Yellowtail "man muss unterscheiden - Religion als Institution und der Sinnsuche des einzelnen Menschen".... und auch Backer berichtet von dem Verlangen eines jeden Menschen nach einem "spirituellen Sinn"....

23:55 Uhr
So langsame wird es mir zu langweilig. Genauso scheint es Sabine Ball zu gehen. Gelangweilt und vielleicht auch etwas wie im falschen Film sitzt sie in ihrem hellen Sessel. Ewig wird diskutiert über Religion und Gewalt und Macht....

22:56 Uhr
Umfrage in der Bevölkerung: "Glauben Sie an ein leben nach dem Tod?"
(Antworten: 3 mal nein - 2 ja)
Ach ja, den habe ich noch nicht vorgestellt: Jörg Andrees Elten - ehmaliger Bhagwan Jünger: "Es muss alles bei sich selbst anfangen" , Werner Schneyder ist wieder dran und wird auf den Tod seiner Frau (an Krebs) angesprochen und ich habe den Eindruck, er hat diesen Tod nicht verarbeitet, sein Kommentar: "Ich will mit einem möglichst guten Gewissen sterben" und dann weicht er wieder aus in Krieg der Religionen, Institutionen und Weltökonomie....

00:05 Uhr
Vilar: "Zeitverschwendung! - Alle Religionen sind Zeitverschwendung!" Und sie hat zumindest recht, was diese Sendung anbelangt.

00:07 Uhr
Geschafft! Erlösung ist nahe. Der Sch.... ist aus. Ich stelle fest, dass es Menschen wichtig ist, sich über Spiritualität zu unterhalten. Ich stelle fest, dass eine große Sehnsucht danach gibt, dass manche diese Gedanken nur zynisch wegdrücken und mit Hinweisen auf Krieg und Streit weg debattieren. ABER ich stelle auch fest, dass es für Christen schwer ist, in einer so lauten Diskussion wirklich auf DEN Weg verbal hinzuweisen, weil ER nicht die lauten Töne einer Talkshow mag, ABER ich bin überzeugt, dass das Leben von Sabine Ball hier Menschen am meisten angesprochen hat. Mehr als das laute Rufen der Welt.

Gute Nacht.

Samstag, 21. Februar 2009

7 Schritte zum perfekten Christsein

Träumt Ihr nicht auch davon?
Endlich ein perfektes Leben als Christ?
Endlich habe ich die Lösung gefunden - "7 Schritte zum perfekten Christsein" von Tobias Faix aus Marburg...

  1. -- 7 min beten
  2. -- 7 min Bibellesen
  3. -- 7 min dienen
  4. -- 7 min dankbar sein
  5. -- 7 min Buße tun
  6. -- 7 min ein Segen sein
  7. -- 7 min Stille üben
  8. Bonus: 7 mal vergeben

So einfach ist das...
... aber halt, wer Tobi näher kennt, der ahnt schon, dass er uns was ganz anderes sagen will. Ich finde das Experiment "7 Schritte zum perfekten Christsein" auf jeden Fall sehr witzig und interessant. Und vor allem hält uns Tobi mal wieder ganz schön den Spiegel vor.
Dahinter steckt die Sehnsucht möglichst in der Gegenwart Gottes zu leben. Zu gerne hätten wir dabei ein einfaches Patentrezept, aber vielleicht ist es sogar noch einfacher....
Viel Spass beim Lesen und kommentieren.

Donnerstag, 8. Januar 2009

Expedition zu mir

Gestern war es so weit.
Endlich konnte die lang ersehnte Expedition starten. "Einkehrwandern" könnte man es auch bezeichnen. Aber für mich war es mehr. Für mich war es zu allererst einmal den eigenen Schweinehund zu überwinden und mich dem Alleinsein und der Begegnung mit der Natur und mit Gott auszusetzen....

Hier mal kurz die Fakten:

6:24 Uhr: 5,3 Grad Minus. Abmarsch nach Kappishäusern (warum gerade dahin?)
7:32 Uhr: Jusi über Kappis erreicht. Alles ist steif gefroren.
8:10 Uhr: Hörnle auf verschneitem Pfad erklommen (Zeit zum Bibellesen)
9:36 Uhr: Schillingskreuz. Waldarbeiter stören meine Ruhe



10:15 Uhr: Obere Neuffener Steige. Es geht weiter über Heidegraben nach Grabenstetten
11:20 Uhr: Leberkäs-Wecken in Grabenstetten gevespert. Richtung Hengen geht's weiter



12:00 Uhr: Ich biege ab Richtung Falkensteiner Höhle. Ein Reh begegnet mir im Wald.
12:30 Uhr: Gefährlich verschneiter Abstieg zur Höhle liegt hinter mir. (Zeit zum Bibellesen)




13:00 Uhr: Das Grillfeuer brennt und ich geniesse meine Rote Wurst
14:30 Uhr: Abmarsch Richtung Urach. Die Sonne bricht durch - herrlich!





15:10 Uhr: Pfählhof, Kaltental.... Tolle Gegend. Hier müssen wir mal einen Ausflug machen
16:10 Uhr: Ein Kaffee im Kurgebiet, das muss jetzt sein.
17:15 Uhr: Ich bin wieder daheim. Ich werde erwartet. Danke, dass das so ist.


25 km sind zurückgelegt. Fast 11h Wandern bei deutlichen Minusgraden liegen hinter mir.

Soviel mal die reinen Expeditionsdaten. Die "inneren Entdeckungen" dieser Tour will ich noch
nicht berichten. Zu frisch sind die Eindrücke. Auf jeden Fall war viel Zeit um Gebet, viel Zeit zum Nachdenken, viel Zeit zum Atemholen.

Sicher werde ich in den nächsten Posts auf ein paar Entdeckungen von dieser "Expedition zu mir" aufgreifen und weiterführen.

Ich kann jedem nur empfehlen auch einen solchen Tag der Einkehr in seinen Alltag einzubauen. Es ist köstlich.

Montag, 4. August 2008

Mach mal wieder Sonntag!

Neulich habe ich einen ganz spannenden Rundbrief von einem Freund erhalten, der zur Zeit mit einem riesigen Containerschiff über die Ozeane schippert....

Er schreibt:
Etwas, was mir in der Zeit an Bord ganz neu bewusst geworden ist, ist die Einhaltung des Sonntags als Ruhetag. An Bord kann man ohne weiteres 7 Tage die Woche arbeiten, denn irgendwo gibt es immer etwas zu tun! Am eigenen Leib habe ich erfahren, dass dies auf Dauer nicht gut gehen kann! All zu oft meinen wir, dass wir es besser wissen als Gott und alles im Griff haben, auch unsere Zeit, Energie usw., doch am Ende müssen wir einsehen, dass Gott es richtig gemacht hat und genau weiß was wir brauchen, auch den siebten Tag als Ruhetag!
Ich möchte jedem einzelnen von euch ganz neu Mut dazu machen, am Sonntag die Arbeit für die Firma, den Garten oder das Haus ruhen zu lassen, denn Gott hat diesen Tag besonders gesegnet (1.Mose 2, 3).
Probier es aus und du wirst sicherlich etwas Erstaunliches feststellen! Was, das finde selber heraus!
Wenn wir doch ehrlich sind, dann sind wir doch auch immer auf Achse, unsere "Lebensschiff" hält auch immer Arbeit bereit.

Wie wäre es, wenn wir den Rat von Christoph ernst nehmen und mal jetzt in diesen Ferienwochen ganz neu lernen einen Tag GANZ ohne Geschäftigkeiten zu verbringen?

Ich wünsch euch gesegnete Ferien- und Sonntage!!!

Mittwoch, 30. Januar 2008

Ein wunderbares Gebet

Jesus take the wheel
Take it from my hands
Cause I can't do this on my own
I'm letting go
So give me one more chance
To save me from this road I'm on
Jesus take the wheel

geschrieben hat es Carrie Underwood.
Drauf gebracht hat mich Goof in Rumänien. Goof zeigt auch ein wunderbares Video von Carrie.
Wer den ganzen Text mal auf Deutsch lesen will, der kann bei bei SWR 3 Lyrix reinschauen.

Samstag, 22. Dezember 2007

Wer erinnert sich noch?

Ich weiss nicht wer von euch sich noch daran erinnert, dass mein Bruder Thomas und ich in den 1990ern immer Sauerkirsch-Dessertwein herstellten und dann auch an gute Freunde und Kollegen weitergegeben haben....

Ich hatte diese Geschichte fast vergessen, bis mich gestern von meinem früheren Kollegen an der Fachhochschule folgende Zeilen erreichten:
"Wir [meine Bekannter von der Uni & seine Frau] finden ihn [ den Dessertwein] klasse. Er hat mich immer begleitet, und nun haben wir uns Gedanken gemacht, ob er vielleicht schon schlecht sein könnte, da er einen leichten braunen Touch bekommen hat. Irgendwie wollten wir noch nicht ran an die Flasche, aber vor ein paar Tagen kam irgendwie der Schubs und wir haben sie geöffnet. Ich weiß nicht, wie er eigentlich schmecken sollte, aber nun geht er in Richtung milder Madeira oder Portwein, nur mit weniger Zucker, nicht so kräftig im Geschmack, aber feiner und die Frucht ist auch gut erkennbar. Kurzum: Ein tolles Stück! Ich hoffe, deine Altlasten
sind auch noch gut, probiers mal. Wir haben ihn immer liegend gelagert, der Korken war in bestem Zustand."
Hey Thomas! Wenn das mal kein Lob für deine Winzerkunst ist".
Ich habe bei dieser Gelegenheit einen "verschollenen" Bekannten wieder entdeckt. Und werde jetzt gleich mal bei meinen Eltern fahnden, ob noch irgendwelche Falschen von diesem "Madeira, Portwein" im Keller liegen.

Eigentlich ist es doch auch ein Sinnbild für Weihnachten. Das Wunder von Jesus bleibt im Weinnachtstrubel oft verschollen, bis... ja bis vielleicht jemand den Anstoss gibt wieder nach diesem Geheimnis zu suchen.
Ich wünsche mir viele Christen, die so begeistert über das Geschehen an Weihnachten erzählen, wie mein Bekannter über unseren Sauerkirsch-Dessertwein.

Samstag, 8. Dezember 2007

Stürmische Nacht

Ja, draußen hat es gestern Nacht auch gestürmt, aber das meine ich nicht. Ich bin spät von einer Sitzung heimgekommen und das Haus war noch erleuchtet und erfüllt mit Baby-Weinen. Herzzerreißend hat Mattis gewimmert sobald man ihn hinlegen wollte. Nichts hat geholfen, selbst Paracetamol blieb praktisch wirkungslos. Es half nur rumtragen und im Arm wiegen...

Ich war heute morgen total fertig! Nicht wegen der schlaflosen Nacht, sondern wegen dem Schmerz den ich mitfühlte, und der Hilflosigkeit, und der Angst, die mich beschlich... Es war wie eine Nacht im Sturm auf dem Meer.

Just heute Morgen stand in der Bibellese von Beate: "Seid getrost, ich bin's. Fürchtet euch nicht." (Mat. 14, 22-27). Wie befreiend und ermutigend ist diese Botschaft von Jesus. Warum vergesse ich das nur immer wieder.
Egal was kommt: Wir können als Christen getrost und furchtlos durchs Leben gehen. Wollen wir das endlich oder ganz neu HEUTE anpacken? Ich wünsche mir und dir den Mut eines Petrus!

P.S. Mattis hat eine starke Ohrenentzündung - Gott wird durch Medikamente helfen. DANKE.

(Foto: Pixelio.de)

Samstag, 10. November 2007

Willow auf dem Weg zur Postmoderne?

Gerade ist der letzte Willow Creek Kongress in Wetzlar zu Ende gegangen.
Alle die dort waren berichten von einer sehr gesegneten und ermutigenden Veranstaltung.
Ich war leider nicht dort, aber ich freu mich mit den Geschwistern, dass sie ermutigt zurück kommmen und dass gerade auch die Frauen ganz neu für ihr Engagement in der Gemeinde ermutigt wurden.

Ich selber häng noch immer in meinen Überlegungen zum Stichwort "christliche Subkultur" herum. Ich hab ja neulich auch über meine Gedanken zum Worship berichtet.
Interessant finde ich, dass ich jetzt auf den Blog von Nancy Beach gestoßen. Auch sie macht sich ähnliche Gedanken zum Thema Worship als Subkultur. Sie schreibt über die Zukunft des Worship:

"... she (Sally Morgenthaler) believes the worship subculture is in a major decline, and that we need to have the guts to start over and re-invent together what our gatherings should be going forward. I share her concerns that much of the Christian worship music all sounds alike, and is easily distinguishable from where secular music has gone. I also believe that our gatherings have become far too predictable, dependent almost exclusively on music and teaching while abandoning many other art forms and communication tools. A worship subculture exists, and in most of our churches, we cannot point to huge gains in reaching those outside the church with our weekly worship gatherings. So what does all this mean?"
Dass ihr mich richtig versteht. Ich geniesse die Art von Lobpreismusik, wie sie Willow praktiziert, aber ich finde es wichtig, dass wir dabei den Blick nicht ausschliesslich auf uns selbst und unsere Befindlichkeit richten, sondern auch hier darauf achten, dass wir "in dieser Welt, aber nicht von dieser Welt" unser Christsein leben.

Ich finde es klasse, dass Nancy (und Willow) den Mut hat, auch über ihre momentan gelebte Kultur nachzudenken. Manchmal meine ich zu erkennen, dass die Zeichen der Postmoderne bei Willow erkannt wurden und sie unter ihrem neuen Leiter Gene Appel sich auch auf machen zu einer Gemeinde, die auch nichtmodern empfindende Menschen erreichen will.

So schreibt Gene Appel in der WillowNews vom Juni 2007:

"Ohne Veränderung sterben unsere Gemeinden. Wir haben darum gar keine Wahl, wenn es um Veränderung geht! Wenn wir als Gemeinde Jesu bestehen wollen, dann müssen wir uns verändern - immer wieder! Dabei ist es nicht die Botschaft, die sich verändert! Das Evangelium ist ewig! Gottes gute Botschaft verändert sich nicht. Was sich ändert, sind die Formen, in denen wir das Evangelium zu den Menschen tragen. Die Strukturen, in denen Gemeindeleben geschieht. All das ist zeitlich und muss immer wieder angepaßt werden, um die Menschen zu jeder Zeit zu erreichen.
Wer Veränderungsprozesses anstößt, muss aber deutlich erklären, warum die Veränderung nötig ist! Häufig machen wir den Fehler, dass wir 10 Prozent unserer Kraft dafür aufwenden, das Problem zu benennen und 90 Prozent, um die Lösung zu erklären. Wenn aber die Menschen das Problem noch gar nicht verstanden haben, werden sie sich der Lösung verschließen und die Veränderung blockieren. Wer dauerhaft Veränderung gestalten will, muss dafür Sorge tragen, dass die Menschen die Notwendigkeit der Veränderung wirklich verstanden haben!"

Wenn ich hier Appel richtig verstehe, dann bereitet er Willow gerade auf eine Veränderung der Formen vor. Wie wird hier wohl der Worship ausschauen? Was wird im Zentrum stehen? Ist zukünftig noch der "Gottesdienst für Suchende" im Mittelpunkt?

Fragen über Fragen.
Die nicht weniger werden, wenn ich auf Revael stoße. Dies ist eine Zusammenfassung von Ergebnissen einer Studie zur Effektivität von Willow im Bereich Jüngerschaft, also geistlicher Reife und Wachstum. Darin erforschten sie die Effektivität der verschiedenen Programme bei Nichtchristen und Christen verschiedener Reifegrade. Die Ergebnisse könnt ihr unter Reveal und in einem Buch nachlesen. Bill Hybels kommenentierte die Ergebnisse in einem Video mit "“We’ve made a mistake!”
Hybels stellt darin fest, dass Willow scheinbar super darin ist, dass "entkirchlichte Menschen" errecht werden, aber recht uneffizent darin, dass Menschen zu "total hingegebenen Nachfolgern Jesu Christi" werden.

Für mich stellt sich die Situation bei Willow gerade so dar (ich würde gern mal mit Bill darüber diskutieren), dass der Fokus auf "Seeker Service" sehr stark ergänzt werden muss um einen Fokus auf geistliches Wachstum, dass nicht "vorgekaut" wird von der Gemeinde... "To become Self-feeder" im Bereich persönliches geistliches Wachstum. Christen müssen lernen selbst sich um die geistliche Nahrungszufuhr zu kümmern, anstatt nur zu konsumieren.

Was hat das mit Postmoderne zu tun?

Ich glaube, dass wir als deutsche Gemeinden, die so langsam die Ziele von Willow Creek kapiert haben, gut beraten sind, die Suche der Menschen nach Spiritualität nicht ausschliesslich mit "wohlgeformten" Gottesdiensten mit tollem Lobpreis zu begegnen. Wir müssen darüber hinaus unsere lutherische Tradition wieder entdecken und soli scriptura und solus Christus unserer Gemeinde stellen. Die Generationen der Postmoderne, wollen nicht nur perfekte Gottesdienste, sondern sie sind fasziniert vom Geheimnis der göttlichen Offenbarung in der Heiligen Schrift. Die Menschen des 21. Jahrhunderst brauchen neben wohlgeformten programm-orientierten Gottesdiensten wieder Räume in denen sie ganzheitlich Gott begegnen können.
Ich stimme mit Willow nicht (mehr) überein, dass es darum geht ein neues "Jüngerschaftprogramm" (Reveal) aufzulegen, sondern dass es wichtig ist, dass wir Menschen dazu befähigen, dass "Christus in Ihnen" (siehe besondes Ian Thomas) zur Entfaltung gelangt.




Sonntag, 4. November 2007

Kulturen - wo gehöre ich hin?

Lobpreisnacht - meine Erste (Subkultur 1)

...und ich bin gerne hin gegangen, obwohl ich sack müde war (von der Montage des Haller-Systems). Und ich muss sagen, dass es mir echt gut getan hat. Viele bekannte Lieder zusammen mit vielen anderen Gleichgesinnten... Gott wirklich erleben!

Gott wirklich erleben?
Im ersten Teil ging es mir wie Toby: Es ist mir heute einfach bei vielen Texten viel zu schwer gefallen aus richtig tiefer innerer Überzeugung zu singen. Bei vielen Lieder fühlte ich mich viel zu weit weg von Gott, dass ich das jetzt so sagen konnte/könnte/durfte...

Ein zweiter ruhiger Teil schloss sich an: Hier wurde durch die einzelnen Lieder und Gebete zum Ausdruck gebracht, was Gott für mich getan hat, welche tiefe Liebe er für mich als Sünder empfindet und was für ein Fels der Hoffnung und der Zuversicht er für meinen chaotischen Alltag ist. Das hat mich angesprochen... Da wurde ich von Gott neu berührt....

Was ich hier gebraucht hätte, wären Momente der Stille (auch soundtechnisch), Möglichkeiten des persönlichen Gebets, vielleicht ein paar Kerzen, das Angebot einer Segnung,... (auf jeden Fall etwas das mich neben dem Singen auf einem anderen Kanal angesprochen hätte)

Der Abend ging rockig und fetzig seinem Ende entgegen: "Dancing generation" haben dann Alle mit gesungen (oder besser gegröhlt?)... Mit einem ruhigen Segenslied wurden wir in die "Wirklichkeit" entlassen.....

McDonald (Subkultur 2)
Weil es wohl so "Tradition" ist, und weil wir Hunger hatten sind wir noch in den "Mäc" gefahren. Was waren wir erstaunt über die vieeeeeeeeeeellllllllllllll Leute dort (nachts um 23:45 Uhr). Die waren viel jünger als dort beim Worship, die hatten ganz andere Klamotten (das knappe T-Shirt eines Mädchen trug vorne z.B. die Aufschrift "take that - never forget") an und die hatten ganz andere Themen und Ziele. ABER ich glaube die hatten ein gleiches Anliegen: Sie wollten wie wir einen geilen Abend verbringen. Abdancen, Auftanken, Spass haben und was erleben....

Mich bewegt auf der ganzen Fahrt dieser Subkultur-Gedanke: Sind wir "Frommen" nicht oft in unserer heilen Welt, die wir sicher manchmal brauen um Aufzutanken, gefangen?
Ist es nicht genauso komisch ca. 60 min zu einem Worship zu fahren, als dass man um 23:45 Uhr sich noch beim "Mäc" was reinzieht, um wieder fit für die Piste zu sein?

Fragen über Fragen, aber dunkel erinnere ich mich an das Zeitgeist Buch, dass da das Thema "Subkultur" auch behandelt wird. Ich such es bei Gelegenheit raus! (wollte eh noch darüber bloggen)

P.S: Liebe Freunde vom weissen Sharan:
Ich fahr mit euch gerne mal wieder zur Lobpreisnacht. Es war echt toll, auch wenn ich gerade nachdenklich bin.

Freitag, 7. September 2007

Ruhe?!

Sodele! (wie der Schwabe sagt)
Jetzt ist die Ferienzeit (fast) vorbei und ich habe nun 2 Wochen Urlaub. Erholungsurlaub wird das mit Sicherheit nicht. Eher ein Aktiv- und Erlebnisurlaub, oder einfach eine Einstimmung auf meine Elternzeit, die ab Oktober beginnt.
Aber einen guten Espresso
werde ich mir schon immer
wieder gegönnen (Foto: Pixelio.de)


Das Thema Spiritualität ist finde ich gerade extrem spannend. Wie findet man Ruhe und Zeit zur Gottesbegegnung im normalen und gut gefüllten Alltag? Ich habe heute bei der Zugfahrt ein paar gute Zeilen bei Ian Thomas entdeckt:

"Nimm einmal an, du gräbst ein Loch und ich sage, ich werde dir eine Pause verschaffen. Wie würde ich das anstellen? ...

Hier folgen jetzt viele gut gemeinte Ratschläge...

Es gibt offensichtlich nur einen Weg: Du musst herauskommen und mich hineinlassen. Du musst den Spaten fallen lassen un in mir überlassen. Du musst dieses Loch im Boden räumen, damit ich es besetzen kann.
Auf diese Weise will der Herr Jesus dir und mir Ruhe schenken. "Kommt alle her zu mir", sagt er, "die ihr müde seid und schwere Lasten tragt, ich will euch Ruhe schenken (Matthäus 11,28). Das ist sein Angebot. Er sagt uns damit: "Komm heraus und lass mich hinein.
....

Das geschieht, wenn du Christus beim Wort nimmst, wenn du zu ihm kommst und sagst: "Herr Jesus, ich will die Art Ruhe, die nur du mir geben kannst". Du verabschiedest dich von dir selbst und heist ihn willkommen.
...

Was geschieht als Nächstes? Wenn du den Ort räumst, besetzt ihn der Herr tatsächlich, so unglaublich daas auch klingt. Er überrascht dich bis über deine kühnsten Träume hinaus. Dein Herz wird mit Freude erfüllt...

... Ian Thomas berichtet dann von verschiedenen Prüfungen, Aufgaben und Situationen ...

Zu deinem Erstaunen regelt er die Situation auf seine Weise und nach seinem Zeitplan hervorragend. Du hast gelernt im Glauben zu leben. Jede neue Erfahrung, dass er genügt, stärkt dein Vertrauen, während du mehr und mehr von seiner Gnade empfängst."
Ich will die nächsten zwei Wochen gespannt sein und mich auf das Experiment "Ruhe?!" von Ian Thomas einlassen. ...

Auch ihr könnt ja mitmachen und dann können wir in den Kommentaren berichten, was wir so erleben.

Was ist ein Huddle?

Es ging in unserem Team-Meeting um die Frage:
Wie können Mitarbeiter Spiritualität leben? Wie kann unsere Arbeit geistlich wachsen?

Ein Ansatz, den unser Gemeindediakon Markus aus Sheffield von der anglikanischen Kirche mitgebracht hat könnte das sog. "Huddle" (sprich "Haddl") sein. Dieser englische Begriff bezeichnet den Kreis aus Sportlern einer Mannschaft, die sich vor oder während des Spiels auf die gemeinsame Strategie einschwören.
D
abei handelt es sich um eine Art Kleingruppe auf Zeit, bei der aufbauend auf dem dreidimensionalen UP-IN-OUT Prinzip (entwickelt in der Gemeindegründungsbewegung der anglikanischen Kirche) ein gegenseitig angesprorntes ganzheitliches Wachstum ermöglicht wird. UP beschreibt die geistliche Dimension zum Vater, IN die Beziehungsdimension der Gruppe und OUT die öffentliche Wirkung in die Welt.

Spannender Input, an dem es sich lohnt weiter zu denken. Ich bin gespannt, was es hier noch alles zu entdecken gibt....

Ich glaube ich muss mal jetzt doch recht schnell meinen "Lesestau" (Amazon hat schon am Wochenende geliefert) abbauen. Auf mich warten dazu passende Bücher wie "Wie Mission Gemeinde in Form bringt" (Das Standardwerk "Mission shaped Church" von besagter Gemeinde in St. Thomas). Zu diesem Buch die passende Ergänzung (mit einer etwas anderen Blickrichtung) ist "Das 1x1 der Emgerging Church" und natürlich das schon erwähnte Buch von Dan.
Und dann wartet immer noch das postmoderne Jugendarbeitsbuch von Reinhold Krebs auf mich: "Aktivgruppen". Reinhold greift darin das UP-IN-OUT Prinzip aus Sheffield wieder auf und beschreibt ganzheitliche Ansätze kulturrelevanter Jugendarbeit.

Montag, 3. September 2007

Wie lebst du deine Spiritualität?

Kennst du das auch: Da gibt es die "Highlight-Zeiten", man hat so richtig Lust zum in der Bibel zu forschen und entdeckt viele neue Dinge. Voller Interesse verfolge ich ein Thema, komme dann mit Mitchristen ins Gespräch und erlebe ganz intensive Zeiten des Gebets.... und dann gibt es wieder Zeiten, da ist alles so unendlich mühsam, Zweifel, Müdigkeit und Ablenkung bestimmen den Start in den Tag, den Tagesablauf und das Ausklingen des Tages.

Ich für mich brauche immer wieder Anstöße zur Stille, Anstöße, die mir helfen meine Geschäftigkeit zu stoppen und mich in die Gegenwart Gottes zu begeben. Mir helfen dabei:
  • Einkehrwanderungen mit Gebet und Bibel
  • Lobpreis-Gottesdienste
  • Geistlich herausfordernde Bücher (mit vielen Bibelstellen, die ich nachschlagen kann)
  • Die Psalmen (Gebete ohne selbst formulieren zu müssen)
  • Gemeinsame Abende mit meiner Frau voller Lobpreis, Gebet und Gespräch (ich glaube das schlage ich jetzt gleich noch vor)
Übrigens: Tobias Faix hat mir heute den Anstoss gegeben, dass ich über meine Spiritualität nachdenke. Danke Toby!

Er hat eine tolle Umfrage auf seinem Blog, an der du unbedingt teilnehmen solltest!