Ich wünschte mir so sehr, dass mein Glaube stark und mächtig wär...
So oder so ähnlich reimen wahrscheinlich viele von uns.
Am Sonntag wurde mir im Gottesdienst eine etwas andere Art des Glaubens vorgestellt.
Der Löwenzahnglaube (von mir frei nach Luk. 17, 5+6):
Unweigerlich ist mir bei der Predigt über das Senfkorn die Sendung "Löwenzahn" eingefallen. Der Vorspann zeigt in gewaltiger Weise, was Jesus meinte als er sagte "Hättet ihr nur den Glauben eines Senfkorns"
Ganze Städte werden verändert. Menschen und Situationen, die scheinbar unumstößlich fest verwurzelt sind in festgefahrene, haßerfüllte und zerstörende Bedingungen können durch die explosive Kraft des Evangeliums und der Hingabe an Jesus verändert werden.
Die Jünger fragen bei Jesus nach einem "Doping-Mittel des Glauben" (schneller Power, tolle Events und viel Glaubenskraft auf Vorrat tanken), Jesus gab ihnen den Weg des fortwährenden Bleibens an seiner Quelle.
Stell dir vor, was passiert, wenn wir den Glauben eines Löwenzahn-Samens hätten. Wie würde sich deine Stadt wohl verändern ?
Montag, 17. September 2007
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2 Kommentare:
Bekam neulich eine Kopie eines Auszugs der Zeitschrift "idea Spektrum" Seite 18.Es ist echt lesenswert. Für alle die diese Möglichkeit nicht haben hier ein kurzer Gedanke daraus:
Sollten wir nicht endlich damit anfangen,daß in unseren Gottesdiensten spürbar damit gerechnet wird,daß "Suchende" dasitzen.Darf man bei uns noch "zum Glauben kommen?"
Richten sich unsere Predigten an Christen, die das Wissen von Grundwahrheiten einfach vorraussetzen, oder fühlen sich "kirchenferne" in unseren Gottediensten genauso wohl wie ein "altgedienter" Christ?
LG Knuddel
Liebe Knuddel,
deine Frage:
"Darf man bei uns noch zum Glauben kommen?"
finde ich spannend. Da fällt mir glatt ein Erlebnis vom Wochenende ein... (siehe demnächst im Blog)
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